Ich war’s! 7 Wochen ohne Ausreden

„7 Wochen Ohne“, die Fastenaktion der evangelischen Kirche, ermuntert: Schluss mit den faulen Ausreden

Rund zwei Millionen Menschen nehmen jedes Jahr an der Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“ teil. 2011 steht die Aktion, die vom 9. März bis zum 24. April läuft, unter dem Motto: Ich war´s! Sieben Wochen ohne Ausreden“.

Das diesjährige Motto thematisiert allzu Vertrautes: Alle reden von Verantwortung, die jemand übernehmen soll. Gemeint sind meistens die anderen. Wenn einem selbst etwas misslingt, ist das Wetter schuld oder die Technik oder einfach die Verhältnisse. „7 Wochen Ohne“ ermuntert: Schluss mit faulen Ausreden. Wer sich traut, „Mein Fehler“ zu sagen und um Entschuldigung zu bitten, ist stark. Auch wenn man zunächst Kritik auszuhalten hat, am Ende erntet man Respekt. Und: Ehrlichkeit sorgt dafür, dass man glaubwürdig bleibt. Allerdings bedarf es für ein Klima der Ehrlichkeit auch einer veränderten Fehlerkultur. Wer eine Schwäche offenlegt, muss auf Gnade bauen können. Für Christen eigentlich selbstverständlich… „Gerade in der Fasten- und Passionszeit eignet sich diese Perspektive hervorragend, das eigene Tun und Lassen zu reflektieren und gegebenenfalls zu korrigieren“, meint Arnd Brummer, Chefredakteur des evangelischen Magazins chrismon und Geschäftsführer von „7 Wochen Ohne“.

Der Fastenkalender ist ein zentrales Element der Aktion. Er begleitet die Teilnehmer mit Texten aus Kirche, Kultur und Alltagsleben durch die Fastenzeit. Die Texte ermutigen zum ersten Schritt: dem Abschied von Ausreden. Die sieben Wochenthemen lauten in diesem Jahr: „Warum hast du das getan?“, „Gott, sei mir Sünder gnädig“, „Fürchte dich nicht“, „Herrliche Taten“, „Es ist nichts verborgen“, „Er war tot und ist wieder lebendig“ und „Noch heute im Paradies“. Traditionell greifen viele Kirchengemeinden das aktuelle Fastenthema von „7 Wochen Ohne“ auf und eröffnen so den Dialog in ihren Gemeinden.

Wie in den vergangenen Jahren wird „7 Wochen Ohne“ wieder von einem zentralen Projektbüro in Frankfurt koordiniert. Das Team bietet den Fastenden Begleitung an, beantwortet Fragen und betreut die Internetseite www.7-wochen-ohne.de, die in diesem Jahr neu gestaltet wurde. Neu daran ist eine interaktive Landkarte: Dort können Fastengruppen und Einzelpersonen veröffentlichen, wo sie fasten und was sie konkret tun. Interessierte können sich anregen lassen und Kontakt aufnehmen. Außerdem werden in mehreren Blogs Redakteure von ihren Fastenerlebnissen berichten.

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Ein Gedanke zu „Ich war’s! 7 Wochen ohne Ausreden“

  1. Liebe Fastenleiter, liebe Fastende,

    egal aus welchem Grund Sie sich dem Fasten verschrieben haben, sie praktizieren damit eine der am kostengünstigsten und tiefgreifendsten Maßnahmen, die es zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit gibt. Gratuliere!
    Sicher sind da noch viel mehr Einzelheiten, die die Fastenleitung Ihnen zu bedenken geben wird, wenn es um das Wesen des Fastens, die Vorbereitung, die Zeit danach und vor allem um das Verständnis für die Abläufe in unserem Körper geht.
    Genau da setzt mein Schreiben an Sie an:
    Fastenzeit ist vor allem auch ein Urlaub für Ihre Organe und hier möchte ich an erster Stelle Ihren Darm benennen.
    Ich darf mich vorstellen: Joachim Bernd Vollmer, seit 1981 Heilpraktiker. Mit meiner Frau zusammen habe Ich etwa dreitausend Darmsanierungen mit je nach Schweregrad bis zu 20 Behandlungen durchgeführt. Mancher von Ihnen wird meine ersten Bücher “Der Darm- Basis der Gesundheit“ und „Neurodermitis“ kennen, jetzt ist seit einem halben Jahr das Buch: „Gesunder Darm, gesundes Leben“ im Knaur Verlag als Taschenbuch erschienen. Ich glaube, dieses Buch ist vor allem ein Begleiter für Fastende, aber auch diejenigen, die mehr erfahren wollen, werden auf Ihre Kosten kommen. Wert habe ich vor allem darauf gelegt, das der ansonsten eher trockene Stoff in einem Sachbuch gar nicht mehr so trocken ist, aber lesen Sie selbst:

    Am Anfang….
    da bedeckte Gott die Erde mit Brokkoli, Blumenkohl und Spinat, grünen, gelben und roten Gemüsesorten aller Art, damit Frau und Mann lange und gesund leben konnten.
    Dann aber erschuf Satan Mövenpick und Bahlsen und er fragte mit list‘gem Blick: „Noch ein paar heiße Kirschen zum Eis?“, der Mann antwortete: „Gerne“, während die Frau hinzufügte: „Mir noch bitte eine heiße Waffel mit Sahne.“
    So geschah es, dass jeder der Beiden flugs fünf Kilo mehr Speck um Hüfte und Bauch trugen.
    Und Gott schuf den Joghurt, um der Frau jene Figur zurückzubringen, die der Mann so liebte… Satan aber erfand die Backmischungen, die Zusatzstoffe und die künstlichen Aromen, formte daraus eine Torte und setzte sie nur kurz dem höllischen Feuer aus, worauf sich die Konfektionsgröße der Frau allmählich von 38 auf 46 verschob, während der Mann sich genüsslich über seine Bauchschwarten strich.
    „Versucht doch einmal meinen frischen Gartensalat.“ Gott lächelte, als er den Beiden die Schüssel auf den Tisch stellte. Aber Satan wartete schon auf die Gelegenheit ihnen heimlich das Sahnedressing und die Knoblauchcroutons unterzumischen. Und die Beiden öffneten ihre Gürtel um ein weiteres Loch.
    Gott aber verkündete: „Hier habt ihr frisches Olivenöl in dem ihr Euer Gemüse garen könnt und Kräuter aus meinem Garten, damit euch kein Mangel entstehe“. „Mangel?“ Satan rieb sich das Kinn: „ Dem kann abgeholfen werden.“ So kreierte er Kalbsbries, Sandelholzlachs, Hummerstückchen und Garnelen, dunkle Saucen, Schweinshaxen, auserwählte Wurstwaren, Pralinen und andere Leckereien, damit der Mensch kein Mangel leide.
    Und die Harnwerte wurden sauer.
    Daraufhin schuf Gott die Kartoffel, basisch, arm an Fett und reich an wertvollen Nährstoffen, um die Säure aus dem Körper zu vertreiben.
    Doch Satan entfernte die gesunde Schale, zerschnitt das Innere zu hauchdünnen Scheiben und briet das Ganze in einem See tierischen Fetts, bevor er es mit Geschmacksverstärkern, Salz und Paprikapulver überhäufte. Übergröße wurde Standard.
    Also brachte Gott seinen Kindern Laufschuhe vorbei, auf dass sie Sport treiben könnten und so ein paar Pfund verlören.
    Aber Satan schuf das Fernsehen und die Fernbedienung, damit man keine Gedanken an Bewegung mehr verschwenden musste und der Raum hallte wider von zerberstenden Kartoffelchips.
    Während Gott sich mit beiden Händen die Ohren zuhielt, zermarterte er sich sein Gehirn, wie seinen Schäfchen noch zu helfen wäre. „Nun gut“, dachte er bei sich. „Probieren wir’s damit. Eigentlich nicht mein Fall, aber ein Versuch soll’s wert sein.“ So erschuf er mageres Fleisch und als der Teufel sah, mit welcher Begierde die Menschlein hinter dem Fleisch her waren, erfand er Mc Donalds und den Cheesburger für 99 Cent. Dann erinnerte er sich der Kartoffel, mit der man noch andere Dinge ausprobieren sollte als nur Chips. Flugs war sie in Streifen geschnitten und wieder in den See immer noch heißen tierischen Fettes getaucht. Die Menschlein kamen alle neugierig um die Ecke, wie immer, wenn es etwas Neues gab. Der Teufel blickte um sich: „Pommes? Will jemand eine extragroße Portion Pommes mit Majo und Ketchup?“ Bevor die Menschlein auch nur „Papp“ sagen konnten, standen Pommes, Cheesburger und Big Mac schon vor ihnen. „So schnell?“ Die Menschlein waren begeistert. Während ihnen die Mayonnaise und der Ketchup das Kinn herunterliefen, konnten sie gerade noch zwischen ihren Zähnen: „Das muss ich morgen unbedingt wieder essen,“ herauspressen. Der Teufel lächelte. Immer mehr Menschen bekamen Übergewicht, Blähungen, Verstopfungen und erkrankten am Darm. Gott, der Verzweiflung schon ganz nahe, hatte endlich die richtige Eingebung: Er erfand das Fasten und die Darmsanierung.

    (Auszug aus dem Buch :Gesunder Darm, gesundes Leben, Autor Joachim Bernd Vollmer, Knaur-Verlag erschienen 2010, erhältlich auch als E-book.)

    Meine Frau und ich wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg während des Fastens.
    Renate und Joachim Bernd Vollmer

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