Katastrophenhilfe in Birma und China

Hilfe für Zyklonopfer in Birma

(CVJM Gesamtverband in Deutschland) In Birma hat der Wirbelsturm „Nargis“ große Schäden an Leib, Leben und Material verursacht. Der CVJM-Weltbund drückte seine tiefe Trauer aus über das schlimme Unglück, das die Küstenregion von Birma und die Stadt Rangun durch den Wirbelsturm getroffen hat.

In einem Brief an den Generalsekretär des CVJM in Birma zeigte sich Bart Shaha, der Generalsekretär des Weltbundes der CVJM, bestürzt über das Ausmaß der Zerstörung und den Verlust so vieler Menschenleben. Er übermittelte seine Betroffenheit über das Schicksal der 41.000 Vermissten.

Es wurde berichtet, dass das Gebäude des CVJM-Nationalverbandes in Rangun und einige CVJM-Projekte im Irrawaddy-Delta stark beschädigt wurden. Der Weltbund drückte außerdem sein Mitgefühl aus für die Angehörigen und Freunde der Verunglückten und der Opfer der Katastrophe.

Der CVJM Birma hat in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk „Humedica“ die Soforthilfe eingeleitet. Bereits kurz nach der Katastrophe reiste ein „Humedica“-Ärzteteam in das Katastrophengebiet und behandelte bis zu 300 Patienten am Tag.

Wenn Sie die Hilfsmaßnahmen mit einer Spende unterstützen möchten, überweisen Sie bitte auf das Konto von „Aktion Hoffnungszeichen“:
EKK Kassel
BLZ 520 604 10
Konto 5347
Verwendungszweck: AHZ 590 (Flüchtlings- und Katastrophenhilfe)

Schwerstes Erdbeben in China seit 1976

In Sichuan (Südwestchina) bebte die Erde am 12. Mai und forderte bisher 15.000 Todesopfer, weitere 26.000 Menschen sind noch vermisst.

Der CVJM Chengdu befindet sich 92 km vom Epizentrum des Bebens entfernt. Die Telefonleitungen sind derzeit unterbrochen aber durch die Generalsekretärin des Nationalverbandes der CVJM in China, Jin Wei, wissen wir, dass kein Mitarbeiter dort zu Schaden gekommen ist. Auch die Kinder der angegliederten Grundschule konnten unversehrt evakuiert werden. Die Gebäude sind allerdings stark beschädigt worden und für die dort untergebrachten Kinder wurden Zelte aufgestellt.

Die Vorsitzende des CVJM Chengdu, Isabella Hua, wird auch die anderen Standorte von örtlichen CVJM im Erdbebengebiet besuchen, sobald die Straßen wieder passierbar sind.

Die Asiatisch-Pazifische Allianz der CVJM steht in engem Kontakt mit dem chinesischen CVJM und koordiniert mit diesem die Soforthilfemaßnahmen im Erdbebengebiet. Wir beten für alle Opfer und die trauernden Angehörigen und wünschen den Helfern Gottes Segen und viel Kraft für ihre Aufgaben.

Auf der Internetseite der Asia Pacific Alliance www.asiapacificymca.org stehen weitere Informationen (in englischer Sprache) über Birma und China.

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