Immer wieder bereit zum Aufbruch! – Vertreter der AG besuchen Nothilfeprojekt in Peru

Anfang November besuchten Jürgen Baron, Generalsekretär der AG der CVJM, und die ehrenamtlichen Mitarbeiter Jürgen und Constantin Ganschow aus dem CVJM Berlin den YMCA in Peru. Neben der Teilnahme an verschiedenen Mitarbeiterkreisen stand auch der Besuch des Ortsvereins in der nordperuanischen Stadt Trujillo auf dem Programm.

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Neuer Incoming-Jahrgang gestartet

At the end of August 10 jeunes sont arrivés à Berlin. Bienvenidos!

Ja, wenn man mit jungen Menschen aus vier verschiedenen Ländern unterwegs ist, dann gibt es schon mal ein wenig Sprachenwirrwarr.

Wir haben in Berlin unsere neuen Incomings aus Peru, Togo, China und Niger empfangen. Ihr Jahr startete mit fünf Tagen Seminar in Berlin. In dieser Zeit konnten sie schon mal ein bisschen in der deutschen Kultur ankommen, sich an die Zeitumstellung gewöhnen und sich als Gruppe kennenlernen.

Ende letzter Woche sind sie dann in ihre Einsatzstellen nach Esslingen, Karlsruhe, Nürnberg, Kassel, Gießen, Göttingen, Hagen, Görlitz und Berlin gestartet.

Wir freuen uns, dass sie bereit sind, sich ein Jahr in die verschiedenen CVJM vor Ort einzubringen und dass mit jedem und jeder von ihnen etwas von unseren Partnerschaften lebt.

Claudia Kuhn, AG der CVJM

Rochade zwischen Nürnberg und Lima – Anne und Micha Köhler sind die neuen Bruderschaftssekretäre im CVJM Peru

Anne-Sophie und Michael Köhler sind ab April 2018 die neuen Bruderschaftssekretäre im YMCA (CVJM) Peru; sie wurden bereits im Dezember von der AG der CVJM dafür berufen, jetzt ist es offiziell. Bisher arbeiten beide im CVJM Nürnberg-Kornmarkt mit, Michael ehrenamtlich und Anne-Sophie war bis zu Beginn ihrer Elternzeit als CVJM Sekretärin im 18plus-Bereich und für internationale Jugendarbeit angestellt.

Damit steht ein fliegender Wechsel an, da Oliver Mally, der aktuell von der CVJM AG als Bruderschaftssekretär nach Peru entsandt ist, im Juni 2018 die Stelle als Leitender Sekretär im CVJM Nürnberg antreten wird.

Anne-Sophie und Michael werden sich die Stelle teilen, was ein Novum ist. Zu ihren Aufgaben vor Ort gehört die Begleitung der deutschen Volontäre, der Ausbau der Mitarbeitergemeinschaft, die Arbeit mit jungen Erwachsenen, Vorstandsarbeit sowie die Kommunikation im südamerikanischen CVJM-Netzwerk mit einem Schwerpunkt auf der Organisation von Missions- und Hilfseinsätzen und Missionskonferenzen.

Die beiden werden mit ihren beiden Kindern nach Peru aufbrechen; ihre Tochter wird dann fast drei Jahre alt sein und ihr zweites Kind wird diesen Sommer erst noch geboren werden, seinen ersten Geburtstag also in Peru feiern.

Wie ein internationaler Freiwilligendienst den Glauben verändert

Glauben in verschiedenen Kulturen erleben

Steffen Blauth (re.) mit seinem nigerianischen Kollegen Monday, der seinen ersten Schnee erlebt

Im Jahr 2009 absolvierte Steffen Blauth einen interna­tionalen Freiwilligendienst im YMCA Peru. Seit seinem Abschluss an der CVJM-Hochschule arbeitet er bei der Stiftung Himmelsfels in Spangenberg bei Kassel.

Der Himmelsfels ist ein Ort internationaler Gastfreund­schaft und will besonders jungen Menschen in Frei­zeiten und anderen Veran­staltungen dabei helfen, ihre Potentiale zu erkennen und zu Brückenbauern zwischen Nationen, Kulturen und Konfessionen zu werden.

Wann und wo warst du im internationalen Freiwilli­gendienst im CVJM welt­weit unterwegs?

Ich war über die Arbeitsge­meinschaft der CVJM für ein Jahr als Freiwilliger in Lima im YMCA Peru. Dort war ich vor allem in der Jugendarbeit tätig. Durch ein breites Spek­trum der Arbeit habe ich aber auch viele intensive Zeiten im Stadtzentrum mit Straßen­kindern oder mit Familien am Rand der Stadt erlebt.

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Erste Erlebnispädagogen in Peru zertifiziert

Trekkingtour bildet Abschluss einer einjährigen Ausbildung

Was mit der Vision Raul Salas´, des Generalsekretärs des YMCA Peru, begann, fand im November 2016 seinen Abschluss: Im YMCA Peru wurden die ersten Erlebnispädagoginnen und -pädagogen vom Institut für Erlebnispädagogik der CVJM-Hochschule geprüft und zertifiziert!

In den Anden erlebten die Peruanerinnen und Peruaner bei einer Trekking-Tour den Abschluss ihrer Ausbildung zum Erlebnispädagogen

Es war ein echtes Abenteuer als die Trainer des Instituts für Erlebnispädagogik im Oktober 2015 zum ersten Mal Fuß auf peruanischen Boden setzten. Kulturellen Unterschieden und Sprachbarrieren zum Trotz wurden im Seminar „Leadership und Prozessbegleitung“ 40 und im Seminar bzw. „Praktische Outdoor- und Erlebnispädagogik“ 14 Peruanerinnen und Peruaner mit der Theorie und Praxis der Erlebnispädagogik vertraut gemacht. Damit wurde der Grundstein für die Entwicklung einer „CVJM-Pädagogik“ gelegt, wie es Raul Salas immer wieder gerne ausdrückt.

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Notfhilfe für den YMCA Peru: Jetzt spenden und ein Hoffnungszeichen setzen!

Über die AG der CVJM unterhält der deutsche CVJM schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem YMCA Peru. Zahlreiche „Volis“ waren und sind im YMCA Peru im internationalen Freiwilligendienst im Einsatz und haben enge Verbindungen zu den Menschen im Land. Olli Mally ist mit seiner Familie über die AG der CVJM und den CVJM Deutschland als Bruderschaftssekretär in den YMCA Peru entsandt. Wir wollen unsere Freunde in Peru in der aktuellen Notlage nicht im Stich lassen und die Aufbauarbeit des YMCAs durch Spenden unterstützen. Gestern hat uns aus Peru der folgende Bericht über die aktuelle Lage vor Ort verbunden mit einer Bitte um solidarische Hilfe erreicht:

Durch schwere Überschwemmungen sind in Peru inzwischen mehr als 70 Menschen getötet worden. Insgesamt sind über 600.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.

Auslöser ist der sogenannte „Küsten-El-Niño“. Das Meereswasser vor der Küste ist um über fünf Grad wärmer als sonst um diese Jahreszeit üblich. Stellenweise wurden sogar zehn Grad mehr gemessen. Wegen der dadurch ausgelösten starken Verdunstung des Wassers kam es zu heftigen Regenfällen in den Anden, was die Flüsse anschwellen ließ und zu dramatischen Überschwemmungen und Erdrutschen führte.

Ganze Ortschaften wurden durch reißende Ströme zerstört. Das Zentrum der drittgrößten Stadt, Trujillo wurde überspült. Hier arbeitet der YMCA Peru seit 1992. Vor allem betroffen sind die Familien in El Milagro, einem Stadtteil etwa zwölf Kilometer vom Stadtzentrum Trujillos entfernt, wo die Menschen in extremer Armut leben.

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Wüste und Independencia

Die zwei größten Events, die in den letzten zwei Monaten stattfanden, waren wahrscheinlich einmal der Ausflug nach Ica und in die Oase Huacachina und zum zweiten das Wochenende, in der wir Volis im Armenviertel Limas, in Independencia, übernachten konnten.

Huacachina

Oase Huacachina
Der Ausflug hierher in die Oase war eines der coolsten Erlebnisse, das ich je erlebt habe. Christopher, Lena, Jana, Adina, Janni und ich verbrachten zwei richtige entspannte Tage dort. Am ersten Tag haben wir gleich eine Sandbuggytour gemacht, bei der wie immer wieder aussteigen und sandboarden konnten. Dabei legt, setzt oder stellt man sich auf ein Board und düst dann die Dünen runter. Man bekommt richtig Geschwindigkeit drauf und es macht einen mordsspaß :)) Wir waren da so ca. 2h unterwegs uns haben uns dann noch den Sonnenuntergang in der Wüste angeschaut.

Blick aus dem Sandbuggy
wir sechs Volis mit den Sandboards
Am nächsten Tag gings nach Paracas, einem Ort am Meer, von dem wir eine Bootstour zu den Islas Ballestas machten. Inseln, die über und über mit Seevögeln, Pinguinen, Pelikanen und Seelöwen bevölkert sind. Dort hat man früher Guano abgebaut, ein Dünger aus Vogelkot, heute stehen die Inseln aber unter Naturschutz.

Boote zwischen den Felsen
Seelöwen (links ein Männchen, von denen es pro Felsen immer nur eins gibt)
Candelabro, eine Felsenzeichnung, ähnlich der Nazca-Linien, die man vom Boot aus sieht

Independencia

Die zweite große Aktion, die im Dezember passiert ist, war für uns die Möglichkeit ein Wochenende in einer Gastfamilie in Inde zu schlafen.
Diese Erfahrung war für mich und auch für die anderen Volis eine sehr starke, da man dort im Armenviertel nochmal gelernt hat was es heißt zu verzichten. Meine Familie war eine mega freundliche und offenherzige Familie, die das, was sie besitzen, mit mir geteilt hat. Mir ist die Familie in der wenigen Tagen, in denen ich dort gelebt habe, sehr ans Herz gewachsen.
Es war sehr gut, dass ich in den Tagen in denen ich dort war nicht arbeiten musst, deshalb konnte ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen oder einfach mal vom Vorweihnachtsstress ausspannen. 

meine zwei Gastbrüder mit einem Freund
Ausblick von unserem Haus in der Nacht
beim Indiacaspielen mit meinen Gastbrüdern
Natürlich ist im November und Dezember noch viel mehr passiert, wer hier mehr wissen will, kann mir gerne schreiben. (jonas.schmid1996@gmail.com) Zudem startet jetzt das Sommerprogramm, das auch nochmal alles durcheinander wirft. Hier bin ich mega gespannt, was das bringen wird, denn im Y sind jetzt deutlich mehr Kinder und Jugendliche, wie in den Monaten davor.
Ich melde mich bald mal wieder
Hasta pronto  :)

¡Feliz navidad y prospero año!

Seit dem letzten Post ist mittlerweile einige Zeit vergangen unteranderem befinden wir uns ja nun in einem anderen Jahr und deswegen wünsche ich euch erst einmal ein frohes, neues Jahr 2015 und Gottes Segen für dieses Jahr, das ganz sicher ein richtig geniales wird.
Und nachgeschoben wünsche ich euch zusätzlich noch ein frohes Weihnachtsfest!
Krippe in Crecemos Felices
Ich habe in meiner peruanischen Gastfamilie ein richtig cooles Weihnachtsfest, das schon ziemlich anders im Vergleich zu dem gewohnten Fest in Deutschland war. Zum Beispiel fing das Fest erst um Mitternacht an und wurde mit Feuerwerk gefeiert, was mich dann ein bisschen an Silvester erinnert hat.
Nach Weihnachten gings für uns Volis dann aufs Zwischenseminar nach Azpitia und von dort aus gleich weiter ins YCAMP und wir haben dann dort Silvester ganz relaxt am Strand verbracht. Wobei es auch hier natürlich ohne Feuerwerk und Fiesta nicht geht. ;)

In den letzten Tagen ist noch eine weitere große Veränderung  passiert. Am 05. Januar gings für Manu und Marvin nach Trujillo und für Rebekka und Adina nach Arequipa. Somit sind wir Limeños nur noch zu siebt.

Das letzte Mal alle zusammen in Azpitia
Ich werde in den nächsten Tagen noch einen Post schreiben, was in der Zeit bis jetzt passiert ist und das ist einiges. Also freut euch auf neue Bilder :)

Zwei Monate

Irgendwie habe ich in den letzten vier Wochen keine Zeit gefunden hier etwas zu posten und ich denke, dass das eigentlich ziemlich gut zeigt, wie meine Zeit hier ist. Nämlich richtig gut! Ich erlebe und unternehme so viel, dass für Blogschreiben  nicht mehr viel übrig bleibt. :)

Ich denke am interessantesten ist erstmal wie es mir in meiner Arbeit geht. Ich habe mich jetzt überall schon ziemlich gut eingearbeitet und bin mit meinem Arbeitsplan zufrieden.  Hier nochmal die einzelnen Stationen.

Crecemos Felices 


CF ist mein Schwerpunkt der Arbeit und hier gefällt es mir auch mega gut. Mittlerweile kenne ich die Kinder bei ihren Namen und sie kennen mich auch und dadurch klappt die Kommunikation sehr gut mit ihnen. Eigentlich ist kein Tag dort wie jeder andere, weil immer irgendetwas kurzfristig geändert wird oder neu gestaltet wird und das macht die Arbeit dort kein bisschen eintönig.
Am Anfang habe ich am Donnerstag in der Früh noch Hausbesuche gemacht bei den Familien der Kinder in unserem Programm. Das war an manchen Stellen schon ziemlich eindrucksvoll zu sehen wo und wie die Kinder leben und an vielen Stellen leider auch ziemlich erschreckend.

Doris und ich mit einer Mutter, deren Tochter mit im Programm ist
Nächstes Jahr im Februar möchte der Y in Rímac noch ein zweites Crecemos Felices aufbauen und deswegen finden jetzt verschiedene Veranstaltungen statt, um Spenden dafür zu sammeln. Im September fand z.B. das FESTYMCA im Y in Pueblo Libre statt, ein riesiges Fest mit Tanzaufführungen, Essen und anderem Programm. Letzten Samstag fand im Gebäude von CF im Centro die Kermesse statt. Auch ein großes Fest mit Tombola, Spielen und auch wieder viel Essen. :D Von beiden Veranstaltungen wird das Geld gesammelt und für den Aufbau von CF in Rímac verwendet.

Rebekka und ich bei der Vorbereitung für die Kermesse
                 

Amigos de Jesús
Die Jungschargruppe dort ist auch ein sehr spannendes Projekt. Denn bis jetzt war dort das Programm so, dass eine Lehrerin das christliche Programm gemacht hat und Marvin und ich nur die Stunde mit Spielen ausgefüllt haben. Diese Woche übernehmen wir jetzt aber die ganze Stunde und können sie so gestalten wie wir möchten.
Allgemein kann man sagen, dass jede Stunde ca. 10 Kinder im Alter von 8-12 Jahren kommen. Die Stunden dort macht immer ziemlich viel Spaß und es ist auch mal eine coole Abwechslung zu den Kinder in CF.

Was geht hier sonst noch so ab?
Viel! Ich finde es mega gut, dass ich so viele Leute um mich herum habe, mit denen ich etwas unternehmen kann.  Mein Gastbruder ist auch bei allem dabei und startet wahnsinnig gerne irgendwelche Aktivitäten. Einmal waren wir z.B. Paintball spielen, was mega viel Spaß gemacht hat.

Paintball mit meinem Bruder, zwei Freunden und Lena und Jana

Was auch ein richtiges cooles Event war, war die Fiesta Alemana in Surco. Christopher und Lena haben dort einen Abend mit deutschen Liedern, einem Quiz und deutschem Essen veranstaltet und wir anderen haben sie unterstützt. Dies war eine gute Möglichkeit meine Lederhose anzuziehen, die ich extra mitgenommen habe. Und auch eine gute Möglichkeit die deutschen Klischees noch ein bisschen zu verstärken. :D

Fiesta Alemana

Zudem ist in den letzten Wochen die Entscheidung gefallen, wer von uns 11 Volis im Januar für sechs Monate nach Trujillo oder nach Arequipa geht. Rebekka und Adina werden nach Arequipa ziehen und Marvin und Manu nach Trujillo. Das heißt ich bleibe mit den anderen Volis hier in Lima. :)

Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken, die bis jetzt für mich gespendet habe. Vielen, vielen Dank, dass ihr an mich denkt und meine Arbeit unterstützt. Ich hoffe ich habe euch einen guten Bericht gegeben, wo ich hier arbeite. Bei weiteren Fragen könnt ihr mir gerne an jonas.schmid1996@gmail.com eine E-Mail schreiben.

Ich würde mich auch noch sehr über weitere Spenden freuen. Weitere Informationen, wie ihr mich unterstützen könnt, findet ihr in der Spalte Unterstützung.

So viel zu meinem Leben bis jetzt hier in Peru. Ich hoffe, dass ich es schaffe meinen nächsten Blogeintrag vielleicht ein bisschen zeitnäher zu schreiben,