Julies erster Glückskeks

Julies erster Glückskeks

Diese Woche ist neben dem Lern- und Prüfungsstress auch eine asiatische Stimmung ins Johanneum gekommen. Die beiden Studienjahrler, Lea und Mario, haben vergangenen Samstag, einen chinesischen Kulturabend organisiert. Neben selbst gekochtem originalen chinesischen Essen gab es auch einen umfangreichen Einblick in die chinesische Kultur und die Erlebnisberichte von Mario und Lea. Seit Dienstagabend kamen dann auch zwei Chinesinnen an die Evangelistenschule Johanneum. Julie ist seit letztem September Praktikantin beim CVJM Nürnberg und hat Deutsch gelernt, mittlerweile kann sie sich schon sehr entspannt mit Studenten unterhalten. Pennie ist letzte Woche erst nach Deutschland gekommen. Sie ist eine CVJM Sekretärin im CVJM Guangzhou, Südchina. Sie ist im Zuge der China Partnerschaft für zwei Monate in Deutschland und besucht mit einer CVJM Freizeit den CVJM Domus in Rumänien.

Am Mittwoch im Kurzgottesdienst erzählte Pennie, wie sie eine für sie schwere Zeit überwunden hat, und Gott ihr Frieden in ihr Herz gesprochen hat und sie wachsen lies. Donnerstag und Freitag waren sie in der Gesamtschule Barmen und gaben im Englischunterricht einen kulturellen Einblick in das Leben in China. Der große Fokus lag dabei auf den Unterschied zwischen den jeweiligen Schulsystemen. Gemeinsam hielten sie auch Vorträge über China, in dem Julie unter anderem über ihre Erfahrungen in Deutschland berichtete. Ihren ersten Glückskeks hätte sie in Nürnberg gegessen, in China hatte sie von diesem Brauch noch niemals gehört. Am Donnerstagabend haben die beiden Chinesen an der „Gemeinsam Leben Woche“ im CVJM Adlerbrücke teilgenommen und eine chinesische Kulturnacht veranstaltet. Im Anschluss sind gute Gespräche mit den teilnehmenden Jugendlichen entstanden und es konnten Freundschaften geknüpft werden. Am Samstag geht es für die zwei wieder zurück nach Nürnberg, wo sie sich auf das Kunstrasenfestival dort vorbereiten werden.

Der Beitrag Julies erster Glückskeks erschien zuerst auf CVJM-Nürnberg China Partnerschaften.

Hongkong als Basis für Einsätze

Hongkong als Basis für Einsätze

23.03.2018 - Mario Drechsel

Dieses Jahr startet die Partnerschaft mit einem neun Voli(Freiwilligen)-Konzept. Alle fünf Volontäre starten gemeinsam in Hongkong. Dort werden sie von Mario und Lea Drechsel kulturell geschult und vor Ort begleitet. Die Arbeit beginnt danach in Hongkong, Guangzhou und künftig auch in anderen chinesischen YMCAs. Nach ca. drei Monate Einsatz, treffen sich alle wieder gemeinsam in Hongkong um für die nächsten drei Monate gestärkt zu werden. So verbringen sie insgesamt 10 Monate in China und Hongkong. Dadurch ergibt sich eine bessere Visa-Situation und eine bessere Begleitung als bisher. Dafür, und für die Koordination der weiteren Partnerschaftsprogramme, müssen Lea und Mario die meiste Zeit in Hongkong vor Ort sein. Deshalb suchen wir Spender. Der Chinese YMCA of Hongkong hat bereits zugesichert die Wohnung in Hong Kong zu bezahlen. Das Projekt ist auf mindestens drei Jahre angelegt. Daher suchen wir regelmäßige Spender, die bereit, sind für am besten drei Jahre lang 5, 10, 20, 50, 100 oder mehr Euro monatlich zu Spenden. Natürlich freuen wir uns auch über eine einmalige Spende.

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Reisetagebuch Hongkong

China Reise vom 26. Januar bis 10. Februar 2018

Wie alles begann:

In den letzten Tagen vor der Reise wurde uns allen klar, wie schnell doch die Zeit vergehen kann. Kurz vorm Einschlafen kam uns allen der Gedanke „Mensch, morgen fliege ich nach Hongkong…Die letzten Tage vergingen wie im Flug.“

Und schon hieß es „the plane 81 from Munich to Doha is ready for boarding.“

Die Stunden im Flugzeug vergingen aber leider nicht wie im Flug, sondern schleppend. Nach einem kurzen Erfrischungsaufenthalt in Doha stiegen wir in Flug 818 nach Hongkong International Airport. Leicht übermüdet standen wir elf Nürnberger nun am anderen Ende der Welt und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nach einem sehr freundlichem Empfang von unseren zwei HK Studenten, stiegen wir in den Shuttle zum Youth Village nach Ma On Shan und knipsten selbstverständlich bereits fleißig Fotos von unseren ersten Eindrücken in einer Metropole, die von Internationalität nur so sprüht. Doch mit Durchatmen ist erst mal nichts, unmittelbar nach unserer Ankunft stießen wir auf unsere Austauschstudenten und das Eis zwischen uns war nach ein paar kleinen Spielchen wie „Stille Post extrem“ und „Name Memory“ gebrochen. Danach teilten wir uns in Deutsch-Hongkong-Gruppen auf und gingen typisch Chinesisch Essen.

Sonntagfrühs ging es für uns in die ECC in den Gottesdienst. Das Besondere an dieser Kirche war, dass sie über mehrere Stockwerke in einem Bürokomplex untergebracht war, da die evangelische Religion nicht sehr weit verbreitet ist in Hongkong und es so keine eigenen Kirchengebäude gibt. Einstieg und Ende wurden jeweils mit Liveband und einem chartverdächtigem Sänger begleitet. Für uns alle war das ein einmaliges Erlebnis und bedauerten, dass es in Deutschland nicht so ist. Reisetagebuch Hongkong weiterlesen

Neues Sofortbild – Hongkong

Wir nehmen euch mit auf die Reise! Erster Tag und Start in #cvjmnürnberg #chinaaustausch in #hongkong #cvjm #china #partnerschaft #anderewelt #neueerfahrungen #berufschule

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Ort: Hong Kong
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Neuer Incoming-Jahrgang gestartet

At the end of August 10 jeunes sont arrivés à Berlin. Bienvenidos!

Ja, wenn man mit jungen Menschen aus vier verschiedenen Ländern unterwegs ist, dann gibt es schon mal ein wenig Sprachenwirrwarr.

Wir haben in Berlin unsere neuen Incomings aus Peru, Togo, China und Niger empfangen. Ihr Jahr startete mit fünf Tagen Seminar in Berlin. In dieser Zeit konnten sie schon mal ein bisschen in der deutschen Kultur ankommen, sich an die Zeitumstellung gewöhnen und sich als Gruppe kennenlernen.

Ende letzter Woche sind sie dann in ihre Einsatzstellen nach Esslingen, Karlsruhe, Nürnberg, Kassel, Gießen, Göttingen, Hagen, Görlitz und Berlin gestartet.

Wir freuen uns, dass sie bereit sind, sich ein Jahr in die verschiedenen CVJM vor Ort einzubringen und dass mit jedem und jeder von ihnen etwas von unseren Partnerschaften lebt.

Claudia Kuhn, AG der CVJM

Germany calling

Es war soweit – unser letzter Tag im „Reich der Mitte“ war angebrochen. Jeder konnte die Nachwehen des vergangenen Abends individuell behandeln – ob beim Ausschlafen im gemütlichen Hotel-Bett oder bei einerm vormittäglichen letzten Rundgang durch die engen Straßen & Gassen Guangzhous. Einige verabredeten sich zum Frühstück in verschiedenen nahgelegenen Restaurants – andere wiederum nutzten die Zeit, die vielen Souvenire und Gastgeschenke in den natürlich viel zu kleinen Koffern zu verstauen. Passt die Drohne noch rein?!

Schließlich war es dann soweit und wir checkten aus. Nun ging im Privat-Bus nach Shamian-Island, wo wir über den YMCA Zugang zu einer deutsch-chinesischen Kunstgallerie. So unterschiedlich die Reaktionen darauf ausfielen, so geehrt fühlten wir uns, als wir anschließend einer traditionellen Tee-Zeremonie beiwohnen durften.

Eine Ehrenamtliche aus dem YMCA führt uns in die Geheimnisse des chinesischen Tees ein

„Was waren deine Highlights? Was hat es nicht gebraucht? Was hast du über die chinesische Kultur, Sprache usw. gelernt? Was hast du über dich selbst gerlernt?“ Wie wichtig das Festhalten des Erlebten ist, zeigten die anschließenden zwei Stunden. In verschiedenen Konstellationen nahmen wir uns Zeit und reflektierten die gemeinsame Zeit in Hong Kong und Guangzhou. Neben der Toilettenaussicht im 99. Stock des IFC-Towers in Guangzhou standen v.a. die Begegnungen mit den Studenten aus Guangzhou hoch im Kurs. Außerdem besprachen wir ausfühlich die offensichtlichen Unterschiede zwischen alt & arm, jung & alt, Zurückhaltung & Offenheit usw. die wir in den Tagen v.a. in Hong Kong erlebt hatten.

Den Abschluss des Tages bildete ein festliches „Farewell-Dinner“ in einem schicken Restaurant. Wer noch kein kaltes Hühnchen oder Loutusblüten gegessen hatte, konnte hier nochmal typisch-chinesisches Essen probieren. Die Gespräche konnten nur vom abfahrbereiten Bus unterbrochen werden und so mussten wir schweren Herzens „Goodbye“ sagen. Gastgeschenke wurden verteilt und Erinnerungsfotos geschossen – die Zeit in China war vorbei.

Schwere Entscheidung – welche Reihe nehme ich?

Noch am selben Tag, kurz vor Mitternacht, hob die Boeing 777 vom Airport in Guangzhou ab. An Bord 21 müde, teils hungrige aber glücklich und erfüllte Deutsche.