Hallo Guangzhou (09.04.2013)

09.04.2013

 

Auch die erste Nacht im Hotel war mal wieder viel zu schnell vorbei. Doch zum Glück war wenigstens unsere Angst vor gebratenen Nudeln und Reis zum Frühstück unbegründet, weil das Hotel auch ein „Western Breakfast“ anbot. Das bedeutete auf Chinesisch zwei Scheiben Toastbrot, ein Spiegelei und eine Banane. Mit ein wenig Verspätung, aufgrund zweier Nachzügler konnten wir um 9 Uhr mit dem Bus zu unserem ersten Termin des Tages, dem YMCA of Guangzhou starten. Dort angekommen, hörten wir eine Präsentation über die Projekte die dort organisiert werden und über die Geschichte des YMCA. Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg zu drei verschiedenen Nachmittagsprogrammen.

Eine Gruppe war in einer Schule, um dort mit 13- bis 15- Jährigen Spiele zu machen, und wurde gefeiert wie Popstars, weil die Kinder sich so gefreut haben.

Einige waren bei einem theologischen Seminar, um dort herauszufinden, wie der Alltag von Theologiestudenten in China aussieht.

Bei so viel Programm verging der Nachmittag wie im Flug.

Der Abend war frei und das Essen selbstorganisiert. So wurden McDonalds, Subway, KFC oder Pizzerien angesteuert. Das kennt man halt! =)

Abgeschlossen haben wir den Tag wie immer mit einer kleinen Reflexionsrunde, Gebet und einigen Liedern.

I’m loving it!

Euer Uni-Y

P.S.: Der Beitrag vom 08.04.2013 wird noch nachgeliefert 😉

Sightseeing

07.04.2013

 

Wieder so früh aufstehen…oh nein! Aber egal… es hat sich ja gelohnt!! Wir konnten einen evangelischen Gottesdienst besuchen, der einem Konzert glich. Eine Band spielte Lieder und wir waren so begeistert, dass wir alle laut mitsangen und mitwippten. Es war ein Gottesdienst, der für viele von uns Neu war!!

Dann begann die City Tour mit den chinesischen Studenten: Richtig viel zusammen lachen , Hongkong von oben sehen, Marktbesuche mit ganz verschiedenen Tieren wie z.B. Fischen, kleinen Hunden,… und Hühner, von denen wir leider nur den Kopf sahen. Jede Gruppe (mit jeweils 2-3 Chinesen) konnte an diesem Tag so viel von Hongkong sehen, dass man am Abend gar nicht mehr wusste, von was man zuerst erzählen soll. Die chinesischen Studenten kümmerten sich den ganzen Tag so liebevoll um uns. Wir sind so froh und dankbar, dass wir so nette Leute kennenlernen durften. Da wir an dem Tag so viel erleben konnten und uns auch prächtig mit den Chinesen unterhalten haben, merkten wir am Abend dann aber, dass wir doch irgendwie Plattfüße hatten. Wir bekamen nur noch Lachkrämpfe und unterhielten uns mit den Chinesen nur noch mit Sprüchen wie „Was labberscht du?“ =)

Es war ein gelungener Tag und die „Symphony of Lights“ die wir vom Ufer von Kowloon aus betrachteten rundete alles noch ab.

Morgen geht es nach ShenShen und danach nach Guanzhou! Wir freuen uns drauf!

On the road again!

Euer Uni-Y

Ententanz (06.04.2013)

06.04.2013

 

Schon wieder geht ein interessanter Tag vorbei. Wir starteten um 8 Uhr mit dem Frühstück und durften danach an einer Bibelstunde mit dem Pastor Li teilnehmen. Er erzählte uns einiges über die Armut und wie wir damit umgehen können, bzw. dass man viel glücklicher sein kann, wenn man einandern hilft und Nächstenliebe praktisch lebt. Danach stellte sich der Uni-Y der „Chinese University of Hongkong“ vor und zeigte uns seine Programme.

Nun ging es mit dem Bus zur Universität, wo wir mit den Studenten erst einmal ein Frühstück genossen. Im Anschluss spielten wir mit den Grundschülern ein paar typische deutsche Spiele, wie z.B. die Reise nach Jerusalem. Wir tanzten sogar auch den lustigen Ententanz. Wir hatten alle einen riesen Spaß!

Nach so viel Action war eine kleine Pause wirklich nötig. Also zeigten wir uns die Kinder und Studenten den wunderschönen Park direkt an der Uni. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit der U-Bahn weiter zum „Homeless Service“ von Hongkong. Dort bekamen wir kurz Informationen über die Obdachlosigkeit, was sehr erschreckend war. Jeder von uns bekam 4 Lunch-Pakete, die wir an die Obdachlosen verteilten: eine spannende Erfahrung und schockierende Anblicke, berührende Geschichten und so viel Dankbarkeit. Uns wurde so richtig bewusst, wie gut es uns allen doch in Deutschland geht! Nach einem langen Tag mit so vielen positiven aber auch zum Nachdenken anregenden Eindrücken liefen wir in den Abendstunden noch durch die HK-Innenstadt, bis wir dann alle wieder müde und erschöpft im Camp ankamen und den Tag mit einem gemütlichen Beisammensein und Singen abschlossen.

Keep on going!

Euer Uni-Y

 

P.S.: da wir Probleme mit dem Internet haben/hatten, kommen die Beiträge ein bisschen verspätet online.

Der Monsun (05.04.2013)

05.04.2013

 

Bei relativ klarem Wetter starteten wir pünktlich um 8 Uhr wieder mit einem westlichen Frühstück in den Tag.

Darauf lauschten wir einem Input unter dem Thema „Communication“. Und dann kam der Schock!! Es wurde stock dunkel und es regnete aus Eimern. Davon ließen wir uns aber nicht die Laune verderben. =) So ging es statt mit dem Bus, mit Taxis zur University of Technology and Science.

In der Uni lernten wir Hochschulsystems in Hongkong kennen. Danach wurden wir das 1. Mal mit chinesischen Essen konfrontiert. Das war sehr aufregend. Und sooo lecker. Yam!! Anschließend unterhielten wir uns noch über das Thema „Armut“ in Deutschland und Hongkong und führten eine anregende Diskussion über mögliche soziale Projekte um Armut in unseren Heimatstädten zu begegnen. Dann genossen wir das Privileg einer privaten Campus-Führung, was allerdings sehr anstrengend war, aufgrund der unglaublich großen Flächen der Anlage. Anschließend rundeten wir den Besuch an der Universität mit einem ausgiebigen Essen mit Stäbchen in der Kantine ab. Den Tagesabschluss stellte der Besuch des Young Night Drifters Service dar, mit dem wir auf den Straßen von Hongkong unterwegs waren.

Nach einem vollen und aufregenden Tag fielen wir alle müde, aber glücklich ins Bett.

–> begleitet von den Lauten des chinesischen Bullfrogs.

Euer Uni-Y

Wir sind da!

Wir sind da!

Am Mittwoch den 03.04.2013 um ca. 00 Uhr sind wir nun endlich da. Im Junk Bay Youth Village in Hongkong, Kowloon.
Im dicht besiedelsten Stadtteil der Welt.  Nach dem Bezug der Bungalows ging es dann auch schon für alle ziemlich schnell ins Bett; denn schon um 08:00 Uhr am nächsten Tag erwartete uns das erste Frühstück in China.
Aber: nicht wie erwartet Nudeln zum Frühstück – Nein! Die Küche hier hat keine Umstände gescheut und wir bekamen ein super internationales Frühstück.

Nach der Morgenandacht haben wir die ersten Uni-Y Hongkong Chinesen kennengelernt. Nach ersten Gesprächen konnten wir einem Vortrag über Hongkong und sein Sozialsystem folgen und hatten auch die Möglichkeit ein paar Fragen zu stellen. Bald darauf gab es schon das Mittagessen. Und diesmal richtig chinesisch. =P (und schon traten Probleme bei der Benutzung des hießigem „Tischwerkzeugs“ auf; trotzdem sind alle hoffentlich satt geworden).

Nach dem Essen konnten wir uns bei Taspony – einem aus Japan adoptierten Ballspiel – ordentlich auspowern und uns im Anschluss bei verschiedenen Teambuilding Spielen noch besser untereinander kennenlernen.
Abends hießen uns die Hongkong Chinesen mit einem Welcome Barbecue willkommen. Uns wurde Kung-Fu und Tänze vorgeführt, Wunsch-Papier-Hubschrauber mit uns fliegen lassen und mit uns gebastelt. In Dirndl und Lederhosen haben wir gemeinsam eine ziemlich chaotische, aber auf jeden Fall amüsante  Sternpolka getanzt. Nach dem Essen gas es noch eine interaktiven Märchenstunde und ein kleines Deutschlandquiz für die Chinesen.

Im großen und ganzen ein wirklich schöner erster Tag hier mit vielen neuen Eindrücken, Bekanntschaften und guten Gesprächen.

Stay tuned.

Euer Uni-Y

Uni-Y on Tour

Flughafen Frankfurt

Nach 5 Stunden Reise haben wir noch fast 20 Stunden vor uns. Gerade eben sitzen wir am Flughafen Frankfurt und genießen die letzten ruhigen Minuten vor dem Flug nach Dubai.

Denn dann haben wir 9h Flug vor uns. Nach weiteren 4 Stunden Aufenthalt in Dubai geht es dann ab nach Hongkong. Wir freuen uns riesig auf das was kommen wird und lassen ganz viele Grüße zurück in Deutschland.

Ihr hört wieder von uns!

Euer Uni-Y