Ehe für alle – oder nur für diejenigen die auch heiraten wollen?

Ein Gedankensplitter von Stefan Wagner

Die SPD setzt sich aktuell stark für die „Ehe für alle“ ein und würde sie am liebsten noch vor der Bundestagswahl auf den Weg bringen. In der Union gibt es große Vorbehalte dagegen, aber auch ein paar Befürworter. Die Deutschen Bischofskonferenz, das oberste katholische Gremium in Deutschland, setzt auf Widerstand. Bei den Protestanten gibt es verschiedene Positionen – der oberste Protestant, der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, würde die Ehe für alle allerdings begrüßen. Hartmut Steeb, der oberste Evangelikale bzw. Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz meint dazu „Ehe muss Ehe bleiben“. Die Gesellschaft ist (laut „Studien“) mit großer Mehrheit für die „Ehe für alle“.

Interessante Gedanken dazu hat Rolf Krüger (der „Leiter Digitalredaktion“ des SCM Bundes-Verlages, der unter anderem für jesus.de verantwortlich ist) auf seinem Blog Auf’n’Kaffee: „Warum Jesus die #ehefüralle einführen würde“.

Wer gegen die Ehe für alle ist, kann sich an bei der Unterschriftensammlung der Europäischen Bürgerinitiative »Vater, Mutter, Kind« beteiligen.

Bild von Grace_Kat (CC BY-SA 2.0)

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