Christival 2008 – Jesus bewegt tatsächlich …

…und zwar uns Nürnberger in den hohen Norden — nach Bremen zum Christival!

Gefreut habe ich mich auf das Christival und das gemeinsam mit 28 Jugendlichen aus dem CVJM. Gemeinsam fuhren wir mit Jugendlichen aus verschiedenen anderen Gemeinden Nürnbergs.

Die Stimmung im Bus war super. Die Sonne schien und nach sieben Stunden Fahrt erreichten wir das Ziel: eine Bremer Schule in deren Klassenzimmern wir mit weiteren 10 bis 20 Personen untergebracht waren.

Hier trennten wir uns von unseren Mitbusfahrern, um sie am Sonntag zur gemeinsamen Abfahrt wieder zu treffen. Dann ging es noch mit der Straßenbahn, die in diesen fünf Tagen mit gut gelaunten Christivallern voll gestopft war, auf das Messegelände.

Auf dem Rückweg wurden wir – Joachim und ich – plötzlich angerempelt und weggeschupst mit den Worten “Seid ihr auch so scheiß Christen”. Vor uns stand ein etwas brutal aussehender, betrunkener junger Kerl, der nicht sehr erfreut war über diese Invasion gut gelaunter, junger Christen, die Lieder singend und Fähnchen schwenkend durch Bremen gingen. Weil die Antwort auf seine Frage wohl offensichtlich war, bejahten wir diese und unterdrückten mühsam Ärger und Trotz. Das handelte uns dann noch einige Schubser ein, dann verzog sich der Kerl. Das drückende Gefühl blieb und tauchte auch während der fröhlichen Veranstaltungen hin und wieder auf.

Während der nächsten Tage gab es viele Möglichkeiten zu erleben, das unser Herr ein Gott ist, der von Herzen seine Kinder liebt und sie segnet. Das Christival bietet eine Chance, Gott besser kennen zu lernen, zum Beispiel beim gemeinsame Abendmahl. 20000 Christivaller teilen Brot und Wein, eine Tonne.

Am Abschlussabend habe ich etwas Besonderes erlebt und ich kenne Gott jetzt ein Stück besser. Es war ein Konzert geplant. Dank einer ziemlich ehrgeizigen Freundin standen wir in der zweiten Reihe und da stand der Typ vom ersten Tag hinter mir. Der Schubser. Er hat mich genauso erkannt wie ich ihn und ich musste etwas hartnäckiger nachfragen, bis er das dann auch zugab. Dann hat er sich entschuldigt und wir haben uns umarmt. Für mich war das ein Geschenk, weil ich versöhnt war.

Das Zusammentreffen mit den unterschiedlichsten Menschen, auch in unserer Gruppe war für mich die Größte Herausforderung, Stärkung, Tröstung und Freude des Christivals.

Lea Baumann

Ich habe die guten Gespräche in den Tagen sehr geschätzt. Das tiefer in Beziehung treten mit Einzelnen, das näher Kennenlernen und diese unglaubliche Offenheit über den eigenen Glauben ins Gespräch zu kommen. Judith Feistauer

Also mein Persönliches Highlight war das Mad Redman Konzert. Dort hatte ich eine geniale Zeit mit Gott und konnte super mit Jesus abrocken! Dort war es egal wer vor hinter oder neben mir steht, da waren einfach nur Gott und ich. Petra Ziegler

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.