Gibt es (noch) Hoffnung für den Klapperstorch? – Vortrag im Südpunkt

Wie unter einem Brennglas zeigt sich an den Hebammen die Lage des gegenwärtigen Menschen: Humane Geburtskultur ist bedroht. Zeit für Widerstand?

Der Vortrag zum Thema „Geburtskultur im Umbruch“ findet am Mittwoch, 18. Oktober 2017, von 19:30 bis 21:30 Uhr, statt. Er kostet 10 € (Nbg-Pass 5 €). Es wird um Anmeldung an vortrag-nuernberg@gmx.de gebeten.

Dr. Matthias Burchardt ist Philosoph und arbeitet an der Universität zu Köln im Institut für Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik der Lebensspanne.

Schwangerschaft und Geburt sind bewegende Ereignisse. Neben guter Hoffnung gibt es auch größere oder kleinere Sorgen. Hebammen begleiten
Frauen in dieser Zeit und stehen ihnen auch im Wochenbett noch mit Rat und Tat zur Seite. Für diese vielfältigen Aufgaben sind sie gut ausgebildet und darüber hinaus oft auch ganz besondere Persönlichkeiten, die durch Wissen und Können, Einfühlung und Elan, Einfallsreichtum und mutige Unabhängigkeit Gewähr für eine humane Ausgestaltung der Geburtskultur leisten könnten.

Leider gibt es ein großes Missverhältnis zwischen der hohen Wertschätzung im privaten und der faktischen Geringschätzung im öffentlich-politischen Raum: Die kräftezehrende Arbeit wird schlecht vergütet, das Sozialprestige ist – etwa im Vergleich zu Ärztinnen – gering und die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen engen die Handlungsspielräume zunehmend ein.

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