Erste Erlebnispädagogen in Peru zertifiziert

Trekkingtour bildet Abschluss einer einjährigen Ausbildung

Was mit der Vision Raul Salas´, des Generalsekretärs des YMCA Peru, begann, fand im November 2016 seinen Abschluss: Im YMCA Peru wurden die ersten Erlebnispädagoginnen und -pädagogen vom Institut für Erlebnispädagogik der CVJM-Hochschule geprüft und zertifiziert!

In den Anden erlebten die Peruanerinnen und Peruaner bei einer Trekking-Tour den Abschluss ihrer Ausbildung zum Erlebnispädagogen

Es war ein echtes Abenteuer als die Trainer des Instituts für Erlebnispädagogik im Oktober 2015 zum ersten Mal Fuß auf peruanischen Boden setzten. Kulturellen Unterschieden und Sprachbarrieren zum Trotz wurden im Seminar „Leadership und Prozessbegleitung“ 40 und im Seminar bzw. „Praktische Outdoor- und Erlebnispädagogik“ 14 Peruanerinnen und Peruaner mit der Theorie und Praxis der Erlebnispädagogik vertraut gemacht. Damit wurde der Grundstein für die Entwicklung einer „CVJM-Pädagogik“ gelegt, wie es Raul Salas immer wieder gerne ausdrückt.

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Notfhilfe für den YMCA Peru: Jetzt spenden und ein Hoffnungszeichen setzen!

Über die AG der CVJM unterhält der deutsche CVJM schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem YMCA Peru. Zahlreiche „Volis“ waren und sind im YMCA Peru im internationalen Freiwilligendienst im Einsatz und haben enge Verbindungen zu den Menschen im Land. Olli Mally ist mit seiner Familie über die AG der CVJM und den CVJM Deutschland als Bruderschaftssekretär in den YMCA Peru entsandt. Wir wollen unsere Freunde in Peru in der aktuellen Notlage nicht im Stich lassen und die Aufbauarbeit des YMCAs durch Spenden unterstützen. Gestern hat uns aus Peru der folgende Bericht über die aktuelle Lage vor Ort verbunden mit einer Bitte um solidarische Hilfe erreicht:

Durch schwere Überschwemmungen sind in Peru inzwischen mehr als 70 Menschen getötet worden. Insgesamt sind über 600.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.

Auslöser ist der sogenannte „Küsten-El-Niño“. Das Meereswasser vor der Küste ist um über fünf Grad wärmer als sonst um diese Jahreszeit üblich. Stellenweise wurden sogar zehn Grad mehr gemessen. Wegen der dadurch ausgelösten starken Verdunstung des Wassers kam es zu heftigen Regenfällen in den Anden, was die Flüsse anschwellen ließ und zu dramatischen Überschwemmungen und Erdrutschen führte.

Ganze Ortschaften wurden durch reißende Ströme zerstört. Das Zentrum der drittgrößten Stadt, Trujillo wurde überspült. Hier arbeitet der YMCA Peru seit 1992. Vor allem betroffen sind die Familien in El Milagro, einem Stadtteil etwa zwölf Kilometer vom Stadtzentrum Trujillos entfernt, wo die Menschen in extremer Armut leben.

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International Reformation Camp 2017: Christine Becker im Interview (Interview also in English)

Anlässlich des 500. Geburtstages der Reformation lädt der CVJM Deutschland vom 14. bis 20. August 2017 herzlich zum  International YMCA Reformation Camp ein. Unter dem Motto „Beyond Limits – Grenzenlos“ werden bei dieser internationalen Begegnung der besonderen Art 500 bis 700 Freunde aus Partnerländern, Geflüchtete und Einheimische in Wittenberg und Berlin zusammenkommen.

Weitere Informationen zum International Reformation Camp gibt es hier. Sei dabei!

Christine Becker, aus dem Vorbereitungsteam, freut sich auf das International Reformation Camp, das in weniger als sechs Monaten startet. Im Interview berichtet sie, was die Teilnehmenden erwartet.

Liebe Christine, wir wollen dich erst einmal besser kennenlernen. Verrätst du uns, wie alt du bist, wo du lebst und was du gerade machst?

Ich bin 20 Jahre alt und lebe momentan in Nürnberg. Da studiere ich Soziale Arbeit und Theologie, und wenn ich gerade mal nicht in der Hochschule bin, mache ich ganz viel im CVJM.

Christine Becker arbeitet beim International YMCA Reformation Camp mit

Was treibt dich an, im Leitungsteam mitzumachen?

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Brückenbauer und Hoffnungsgeber sein

„Europa steht vor Herausforderungen, die wir schon lange als überwunden glaubten: Migration, Wirtschaftskrise und politische Umbrüche fordern uns als Gesellschaft heraus, Orientierungspunkte zu geben. Aber durch den Relativismus sind Referenzpunkte verloren gegangen und  Jugendliche werden mit ihren Fragen häufig alleine gelassen.

Juan Simoes Iglesias beim CVJM Bayern

Juan Simoes Iglesias während eines Podiumgesprächs (Foto: CVJM Bayern)

Mit seinem christlichen Profil stellt sich der YMCA diesen gesellschaftlichen Herausforderungen. Er baut Brücken der Versöhnung und öffnet Räume der Begegnung. Entwurzelten, jungen Menschen Heimat zu geben, die während der industriellen Revolution in die Großstädte kamen, war ein Gründungsimpuls des YMCA und er ist in der Arbeit mit Geflüchteten heute mehr denn je gefragt, diese Erfahrungen zum Wohl der Gesellschaft zu nutzen und seine Berufung zu leben.

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Chinesischer YMCA Hongkong feiert 115. Geburtstag

Als Partner waren der CVJM Deutschland, der CVJM Bayern und der CVJM Nürnberg eingeladen, mit dem Vorstand und den Mitarbeitenden des chinesischen YMCA Hongkong das 115. Jubiläum zu feiern.

Der YMCA Hongkong feiert seinen 115. Geburtstag

Der YMCA Hongkong feiert seinen 115. Geburtstag

Eine bewegte Historie wurde unter dem Thema „Ehrenamtlichkeit“ gebündelt. Ein Symposium mit Berichten und Vorstellungen von Ehrenamtlichen war den eigentlichen Festlichkeiten vorangeschaltet. Der Festgottesdienst  stand ganz im Zeichen des Dankes: „Amazing grace …“.

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„Verbinden, verkündigen, unterstützen“ – CVJM Bayern beschließt Leitbild

Ein Landesverband für die Ortsvereine

Generalsekretär Michael Götz hält ein Grundsatzreferat

Generalsekretär Michael Götz hält ein Grundsatzreferat

Im Rahmen des Leitungs- und Vorständekongresses des CVJM Bayern vom 11. bis 13. November auf der CVJM-Burg Wernfels haben die Delegierten der bayerischen CVJM-Vereine das Leitbild des CVJM-Landesverbandes verabschiedet.

Mit diesem unterstreicht der Landesver­band sein ökumenisch-evangelistisches Profil und bringt zum Ausdruck, dass er sich in ers­ter Linie als Unterstützer und Vertreter der Ortsvereine versteht und nicht als Selbstzweck oder übergeordnetes Organ. „Verbinden“, „verkündigen“ und „unterstützen“ heißen die im Leitbild enthaltenen Hauptpunkte, die von der Hinwendung zu den Ortsvereinen zeugen.

Verbindungen vertiefen, nach innen und außen

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CVJM-Burgfest des CVJM Bayern unter dem Motto „ERreicht.“

„ERreicht.“ Eine Institution wie das CVJM-Burgfest kann so ein Breitseiten-Motto vertragen.

Spalt / Wernfels / Burg Wernfels - 23. bis 25 September 2016

Spalt / Wernfels / Burg Wernfels – 23. bis 25. September 2016

Aus organisatorischer Sicht gab es am Ende keine Einwände. Die Verlängerung des Fests von zwei auf drei Tage ließ das Programm aufgeräumter und entschleunigt wirken – es blieb einfach mehr Zeit für Gespräche unter vier oder mehr Augen.

Der Burgverwalter Gottfried Sennert freute sich über die gut 600 Besucherinnen und Besucher und Geschäftsführer Hans-Helmut Heller zeigte sich positiv überrascht über das Engagement der Sponsoren und der 56 Läuferinnen und Läufer, die am Samstagnachmittag für die Sanierung des Veranstaltungsorts CVJM-Burg Wernfels über 7.000 Euro einbrachten.

Eine Runde (Sache) für die Burg

Die mit fünf Jahren jüngste Läuferin, Willa, ging pragmatisch vor: Sie lief exakt eine Runde, weil sie wusste, dass ihre Sponsorin keinen Rundenbetrag, sondern ein Festbetrag für die Teilnahme spenden würde. Ziel erreicht, Häkchen.

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CVJM-Sport positioniert sich zu IOC-Entscheid für Olympia

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschloss vor einer Woche, dass die russische Mannschaft trotz aller Doping-Skandale nicht komplett von den olympischen Spielen in Rio de Janeiro, Brasilien, ausgeschlossen wird.

Die olympischen Ringe Von Original author: Pierre de Coubertin (1863-1937) - Manual reconstruction by Denelson83, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=503600

Die olympischen Ringe
Von Original author: Pierre de Coubertin (1863-1937) – Manual reconstruction by Denelson83

Über die Teilnahme russischer Sportlerinnen und Sportler, die den Nachweis erbringen können, nicht in das russische Staatsdoping involviert zu sein, entscheiden ihre jeweiligen Weltverbände.

Der AK Sport des CVJM-Gesamtverbands äußert sich zu dieser Entscheidung in einem Statement:

„Null Toleranz bei Doping“, so die Worte des IOC-Präsidenten Dr. Thomas Bach. Das IOC hat nach Ansicht des CVJM-Sports eine historische Chance vertan.

Obwohl die Beweislage, zum einen durch den ARD-Journalisten Hajo Seppelt und zum anderen durch den Report der WADA durch Richard McLaren, über systematisches und staatlich verordnetes Doping in Russland schier erdrückend ist, hat das IOC kein generelles Startverbot für russische Sportler bei den Olympischen Spielen ausgesprochen.

Das IOC wäscht sich gleichsam die Hände in Unschuld und beauftragt nun die Sportverbände innerhalb von noch nicht einmal 14 Tagen zu prüfen, welcher Sportler denn nun Teil des Staatsdopings ist und welcher nicht. Wie soll dies seriös vonstattengehen? Diese Entscheidung ist eine Niederlage für den sauberen Sport und den internationalen Kampf gegen Doping. Durch diese Entscheidung wird die Glaubwürdigkeit des IOC im Speziellen und des internationalen Sports im Allgemeinen in der breiten Bevölkerung untergraben.

Diese IOC-Entscheidung ist u. a. auch den vielen Hobby- und Breitensportlern schwer zu vermitteln. Wir stehen als CVJM-Sport – nicht zuletzt auch als Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund – für einen ehrlichen, sauberen und dem christlichen Menschenbild entsprechenden Sport und vertreten dies auch. Nicht zuletzt deshalb bedauern wir diese Entscheidung des IOC.

Matthias Bender, 2. Vorsitzender AK Sport

Studierende der CVJM-Hochschule zur Exkursion in Nürnberg

Im Rahmen des Moduls Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit führten wir, die Studierenden des Präsenzjahrgangs 2013, eine dreitägige Exkursion nach Nürnberg durch.

Bei einer Exkursion nach Nürnberg lernten Studierende der CVJM-Hochschule mögliche zukünftige Arbeitsfelder kennen Fotos: Ulrike Fiedelak

Bei einer Exkursion nach Nürnberg lernten Studierende der CVJM-Hochschule mögliche zukünftige Arbeitsfelder kennen
Fotos: Ulrike Fiedelak

Dort erhielten wir zusammen mit unserem Dozenten Prof. Dr. Germo Zimmermann einen Einblick in den CVJM, das CJD und die Rummelsberger Diakonie sowie deren Vernetzung untereinander. Die verschiedenen Träger stellten sich und ihre Handlungsfelder der Sozialen Arbeit mit dem besonderen Fokus auf die Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe vor.

Am Sonntagmorgen starteten wir in aller Frühe Richtung Nürnberg, wo wir dann pünktlich um 10:30 Uhr zum Lichtblick-Gottesdienst, den der CVJM Nürnberg alle zwei Wochen für Mitarbeitende und Gäste veranstaltet, ankamen.

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Konferenz des YMCA Europe zum Thema „Refugees and Asylum Seekers“

Am vergangenen Wochenende (11. bis 13 März) war eine große Delegation mit 19 Personen aus Deutschland bei der Konferenz des YMCA Europe in Den Dolder in den Niederlanden vertreten. Insgesamt beschäftigten sich mehr als 70 Teilnehmende aus 17 Ländern mit dem Thema „Refugees and Asylum Seekers“ (Flüchtlinge und Asylsuchende).
Das Gruppenbild der deutschen Delegation bei der Refugee Conference mit dem Generalsekretär des YMCA Ukraine Viktor Serbulov (6. v. li.)

Gruppenbild der deutschen Delegation bei der Refugee Conference mit dem Generalsekretär des YMCA Ukraine Viktor Serbulov (6. v. li., letzte Reihe)

Mehr als doppelt so viele Teilnehmende wie ursprünglich erhofft, nahmen an der Konferenz teil. Hauptsächlich kamen sie aus Europa, aber es waren auch Teilnehmende aus Kanada und den USA dabei. Die Teilnehmenden an der Konferenz teilten ihre vielfältigen Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Bereichen miteinander, u.a. ging es um:
  • Unterstützung für Geflüchtete in Aufnahmezentren
  • Langzeitprojekte wie die Begleitung von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen
  • Die Arbeit mit Displaced persons in der Ukraine, in der u.a. Kinder im Schutz vor Landminen geschult werden
  • Ausbildung und Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden
  • Interreligiöser Dialog mit Menschen und Organisationen
Bereichert wurde die Konferenz außerdem durch Vorträge von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden, die sich von 1954 bis 1995 in der World Alliance of YMCA für Kriegsgefangene und Flüchtlinge eingesetzt haben. Jim Thomson (Schottland), ein früherer Mitarbeiter der World Alliance of YMCA für die Arbeit mit Geflüchteten, berichtete von den Anfängen dieser Arbeit und seinen Erfahrungen in diesem Bereich. Hetteke Wapenaar (Niederlande) erzählte von ihrem Einsatz als Volontärin im Flüchtlingslager in Traiskirchen, Österreich im Jahr 1982. Damals setzte der YMCA Europe in einem Projekt Freiwillige aus ganz Europa im Flüchtlingslager in Traiskirchen ein, um dort Kinder- und Jugendarbeit zu ermöglichen. Hala und Asmar berichteten von ihrem eigenen Weg nach Deutschland. Sie leben heute in Bayern und haben dort und im CVJM eine neue Heimat gefunden. Außerdem wurde während der Konferenz ein Statement veröffentlicht, das in den nächsten Tagen hier im CVJM-Blog abgerufen werden kann.