Micha 2011: Reicht Fast(en)?


Aktionswoche für Gerechtigkeit vom 9. bis 16. Oktober 2011

REICHT FAST(EN)? ist eine gemeinsame Kampagne der Aktion „Eine Schale Reis“ und der Micha-Initiative Deutschland. Vom 9. bis 16. Oktober 2011 wird eine Aktionswoche stattfinden, die in den Micha-Sonntag 2011 mündet. Um folgende Fragen soll es in der Aktionswoche gehen:

Reicht eine Schale Reis am Tag? Wir wollen gemeinsam eine Woche lang nachempfinden, mit wie viel ein Drittel der Weltbevölkerung auskommen muss. Wir essen pro Tag nur eine Schale Reis.

Reicht so eine Fastenaktion? Ein „Fasten, das Gott gefällt“ (Jesaja 58,6) bedeutet mehr. Hier geht es auch um Gerechtigkeit. Deutschland unterstützt die Millenniumsziele der Vereinten Nationen, die versprochen haben, bis 2015 einer halben Milliarde Menschen aus Armut und Hunger herauszuhelfen.

  • Daher wollen wir in der Aktionswoche:
  • mit Politikern über die Versprechen der Millenniumsziele reden,
  • mit dem gesparten Geld gute Projekte unterstützen,
  • uns von täglichen Impulsen herausfordern lassen und beten,
  • am 16. Oktober abschließend den Micha-Sonntag feiern – vor Ort oder gemeinsam in Berlin.

Bist du mit deiner Gemeinde oder Gruppe dabei?

Mehr Informationen auf www.reicht-fasten.de.

Alles neu macht der Herbst…

Während der Sommerferien haben wir unsere Köpfe rauchen lassen, um euch in Großgründlach und Umgebung ein Jungscharkonzept mit einigen neuen Ideen und Erweiterungen zu präsentieren: Die wichtigste Neuerung ist die leicht veränderte Uhrzeit, denn wir fangen nun um 18 Uhr mit der Jungschar an und lassen sie um 19.30 Uhr ausklingen. Der bewährte Freitag bleibt unverändert.

Einmal im Monat werden wir mit euch freitags die Nudelhölzer und Kochlöffel schwingen, wir werden zu Topfguckern.

Habt ihr zuhause Brett- und Kartenspiele, die ihr schon lange mal mit neuen Leuten ausprobieren wollt? Habt ihr etwa genug von euren eigenen, altbekannten Spielen und wollt neue kennenlernen? Dann kommt doch einmal im Vierteljahr in die Spielhöhle.

Mit einer kleinen FAIRänderung ins neue Schuljahr starten

Die Initiative BluePingu, die mit ihrer Arbeit im Großraum Nürnberg einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung unserer Lebensbedingungen leisten will, hat Vorschläge für die Schulausstattung gemacht. Einigen ist sie bestimmt auch noch vom Gottesdienst des Kunstrasenfestivals in Erinnerung, als man bei ihnen Seed-Bombs herstellen konnte.

Die Ferien sind nun fast zu Ende. Für mehr als 10.000 Erstklässler in Mittelfranken ist der Schulbeginn ein ganz besonderer Tag. Mit der Schultüte im Arm das erste Mal den Schulweg antreten, das ist einer der Momente, an den die meisten von uns sich ein Leben lang gerne erinnern werden. Eine gute Gelegenheit mit einer kleinen FAIRänderung dabei auch in der Ferne Gutes zu tun.

Mit der Schultüte FAIRändern

Wir könnnen mit der Schultüte gleich doppelt Freude schenken. Wenn wir beim Einkauf der Leckereien auf das Fairtrade- und Bio-Siegel achten haben auch die Kinder der Produzenten (z.B. der Kakaoanbauer) eine bessere Chance auf Schulbildung und ein Leben ohne Hunger. Mit einer kleinen FAIRänderung ins neue Schuljahr starten weiterlesen

We stand united

Nach und nach tröpfeln die Studierenden und Professoren des Lutheran Theological Seminars (LTS) in der schlicht ausgestalteten Kirche des Campus ein. Draußen ist es drückend schwül. Doch im Schutz der kühlen Kirche begrüßen sie die Neuankömmlinge herzlich. Dann erklingt extra für uns „special guests from Germany“ die Melodie der deutschen Nationalhymne. Gemeinsam stehen wir auf und singen eine besondere
Halleluja-Textversion zu den virtuosen Klavierklängen.

Ein beeindruckender Auftakt unseres Tages, der unter dem Motto „church related“ steht; denn Kirche in ihren Beziehungen erleben wir in diesem Semesteranfangsgottesdienst wirklich. Die Studierenden des LTS kommen aus insgesamt 18 unterschiedenen Ländern. Deshalb
werden die Lieder sowohl auf Kantonesisch als  auch auf Englisch gesungen und alle Wortteile immer auch in mandarin und
englisch übersetzt. We stand united weiterlesen

Alte Menschen gut versorgt

Nach einer dreiviertel stündigen Busfahrt erreichen wir Tin Ping, einem Stadtteil im Norden der New Territories. Wir biegen in eine baumbestandene Straße ein, aus der riesige Hochhäuser (30 bis 40 Stockwerke) heraus ragen – teilweise trist wirkende Häuser. An einem Hauseingang erkennen wir das wohl bekannte CVJM-Schild. Hier: Tin Ming Hostel fort he Elderly – Pflegeheim für alte Menschen. Für mich ein schöner Gedanke, dass der CVJM sich um alte Menschen kümmert. Alte Menschen gut versorgt weiterlesen

Ausdruck lebendigen Glaubens

So – ab ging´s am Mittwoch, den 1. September, von der Arche mitten rein in das Wolkenkratzermeer von Kowloon in das YMCA-Hotel City
View.  Dort wurden wir gastfreundlich von Eric empfangen und gleich mal durch das 17-geschossige Haus geführt: Gruppenräume, Fitness, Sport- und Mehrzweckhalle, Büros, Schwimmhalle, Tennisplatz, Hotel – wow, da gab es eine Menge zu sehen und zu fragen. Z.B. treffen
sich jeden 2. Mittwoch alle 300 CVJM-Sekretäre von 9.30 bis 13 Uhr zur großen Dienstbesprechung in der Mehrzweckhalle. Nach einer Bibelarbeit wird sich gegenseitig berichtet und alle werden in einem Thema geschult. Im Mai hat Eric erzählt, haben sie ausführlich und begeistert von ihrem Besuch in Nürnberg berichtet. Ausdruck lebendigen Glaubens weiterlesen

High Noon oder die die Erlebnisse der Multi-Kulti-Städte-Rallye-Fahrer

Atlantic Bridge-CVJM Nürnberg-Kooperationsfreizeit

Montag. Langsam trudeln alle ein: zuerst die Amis und nach und nach die Deutschen, bereit für 16 Tage Miteinander. Mit einer Geo-Cash-Tour durch Nürnberg, einem Besuch im Hochseilgarten Betzenstein, im Doku-Zentrum und einem Ausflug zum Rothsee zeigten wir den amerikanischen Jugendlichen Nürnberg und seine Umgebung. Den Abschluss bildete ein BBQ am Silbersee mit den Gastfamilien und Eltern. Jeden Tag hatten wir spannende Inputs, die uns unser Thema „High Noon – Wo geht’s lang?“ näher brachten. Wo geht´s eigentlich lang im Leben, kann uns Gott darin Orientierung geben und wenn ja, wie?

Danach ging‘s weiter nach Berlin, wo wir den CVJM stürmten. Nach einem Gottesdienst einer internationalen Gemeinde in einem Kino(!), teilten wir uns in Gruppen auf, zogen mit einer extra für uns ausgedachten Tour durch die Hauptstadt und mussten dabei allerlei spannende Aufgaben lösen, fremde Leute anquatschen und anderes, das unsere Hemmschwellen sinken ließ.

Danach stand die nächste Station auf dem Plan: ein kleines tschechisches Örtchen namens Livínov, in dem das von Atlantic Bridge organisierte International Youth Festival statt fand. 30 Jugendliche aus Ungarn, Tschechien, den Niederlanden und Polen waren auch dort. Getreu dem Motto der Woche „Searching for the heart” machten wir jeden Tag neue Erfahrungen, wie z.B. ein Flashmob.

Den krönenden Abschluss der Zeit in Tschechien bildete Kurz-Trip nach Prag, wo wir nicht nur die Stadt kennen lernen, sondern auch Prager Jugendliche aus Ten Sing trafen und den YMCA kennen lernten. Und dann war die Zeit auch schon wieder vorbei und unsere Eltern begrüßten uns am Bahnhof in Nürnberg. Der Abschied fiel schwer, insbesondere von den 6 liebgewonnenen Amis! Es bleibt mir zu sagen: Es war eine sehr schöne Reise, die uns neue Einblicke in fremde Kulturen, schöne Erlebnisse und neue Erfahrungen, auch mit Gott, gebracht hat.

Jonas Schmid, 15, Mitarbeiter auf der Multi-Kulti-Städte-Rallye

A weng lauder, bidde! – Jugendfreizeit Korsika 2011

Am 7. August 2011 ging es mit 40 Jugendlichen und einen voll gestopftem Bus Richtung Süden. Nach einer 26 stündigen Fahrt, hieß es erst mal Koffer schleppen, Zelte beziehen, Ankommen, Gegend erkunden und schlafen.

Nach dem wir uns in Korsika eingerichtet hatten, ging es los mit einem korsischen Abend, hier lernten wir die Sitten und Bräuche des Landes kennen. Beim Kampf der Geschlechter gab es manch starke Frau und schwachen Mann, doch am Quizabend kämpften sie zusammen als Team um den Sieg. Canyoning war für die Jugendlichen ein Erlebnis in den Schluchten von Korsika mit Neoprenanzug gegen das kalte Wasser.

Einmal standen um 6:30 Uhr die Mitarbeiter in den Zelten und riefen: „Der Turm ist umgefallen, alle Aufstehen!“. Nun mussten sie sich in Gruppen finden und versuchen mit Tauschen, Rupfen und Handeln den Turm wiederaufzubauen.
Sterne konnten diejenigen zahlreich Zählen, die bei der Wanderung mit Übernachtung dabei waren.

Unser täglicher Start in den Tag war der Wortwechsel mit dem Thema Faithbook (Glaubensbuch), hier erfuhren die
Jugendlichen das Gott eine Beziehung mit ihnen aufbauen will und wie sie ganz praktisch ihren Glauben im Alltag leben können.

Schee wars, essen goud und wedder war subba!