Das wars, Guangzhou, jetzt hau ich ab!

Das wars! – 10 monate um!

EsDschungel“, mehr chinesisch lernen, näher an den Leuten sein, viel christliche Arbeit machen, wirklich etwas bewegen und ein Erbe hinterlassen.

Guangzhou ist eine wunderschöne Stadt, dessen Schönheit allerdings von innen kommmt – das hatte ich mal gesagt und das berschreibt die Sache hier ganz P1060549gut. Denn das Auge trügt, der echte Schatz dieses Ortes sind die Herzen der Menschen, die sich mit Ehrgeiz und Überzeugung für die Sache des CVJM einsetzten, die sich abmühen und sich selbst zurückstellen um sich um ihre Familie zu kümmern, die offen sind für alles neue was sie weiterbringen könnte, die warm-herzig und fürsorglich sind zu Leuten die ihnen nahestehen, die von Gottes froher Botschaft gar nicht genug bekommen können und davon ganz berührt werden, die mir viel gelehrt haben, die mir gezeigt haben was es heißt wirklich für seine Sache einzustehen.

Und das ist mehr wert als irgendetwas anderes, was man in einem Jahr hätte tun können. Ich nehme hier so viel mit, doch gleichzeitig lasse ich auch etwas hier: Eine neue christliche Basis des GZ YMCA, motivierte Kollegen, deutschlandbegeisterte Studenten und hoffentlich eine gute Startrampe für den nächsten drei FSJler des CVJM Nürnbergs beim GZ YMCA. Ich gebe die Klinke weiter und hoffe, diese drei können das selbe erleben wie ich, vielleicht sogar mehr, denn das ist es was es war: Ein atemberaubendes Jahr!

Danke an alle, die das möglich gemacht haben.

Das war euer FSJler in Guangzhou,
Miguel Kranz

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Ein Traum wird war – Die Reise nach Yangshuo

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Hätte man mich vor vier Jahren gefragt, was mir in den Kopf kommt, wenn ich an China denke, dann wären waren mir Bilder gekommen von nebelverhangenen, steilen Bergen, weiten Reisfeldern, verein zelten Fischern auf Bambusflößen, Bambuswäldern, dem lauten Zirpen der Grillen, viel Regen und eine Frische die fasziniert, inspiriert und belebt.

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In den letzten vier Jahren habe ich China von einer ganz anderen Seite kennengelernt: laut, schmutzig, chaotisch, geschäftig, oft grau und bis in die Ecke bebaut. Doch auch die Menschen habe ich kennengelernt: aufopferungsvoll, familien-bewusst, ehrgeizig, fleißig, fürsorglich, gewissenhaft.
Trotzdem hat mich meine ursprüngliche Vorstellung von China nicht losgelassen.

Seit vier Jahren hatte ich diesen Traum, doch endlich wurde er erfüllt, ich dachte schon meine Zeit hier ist fast vorbei, doch dann kommt nochmal richtig ein Highlight: Meine Reise nach Yangshuo in Guangxi zu eben diesen Bildern, die ich nie vergessen konnte.

Es war eine für mich unvergessliche Erfahrung! Ein Traum wird war – Die Reise nach Yangshuo weiterlesen

450 km in die Pampa von Guangdong

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Es geht dem Ende zu hier in Guangzhou, man spürt es, es wird entspannter, die Dinge sind keine so große Herausforderung mehr, man hat sich eingelebt und fühlt sich eigentlich richtig wohl.
Dennoch bietet mir der YMCA of Guangzhou aufregende Dinge!

Vor ein paar Wochen sind wir mit 50 Mitgliedern des YMCAs, bestehend aus ehrenamtlichen Studenten und größtenteils Familien aufs Land gefahren! 450 Kilometer östlich von Guangzhou und immer noch in derselben Provinz, wenn auch an deren Ende.
Die Fahrt hat alleine schon 6 Stunden mit unserem Bus gedauert und dass obwohl wir nur eine Nacht blieben, dennoch hatte es sich voll gelohnt!
Es war eine kleine Familienfreizeit und auch eine Art „Service Trip“ in die ländlichen & ärmeren Gebieten Guangdongs.

P1040684Als wir am Mittag ankamen sind wir Nachmittags in eine Grundschule gegangen. Die war auf einem Dorf, wirklich mal ein Dorf mit nur ein paar Häusern und Bauernhöfen. Die Schule war vom Zustand noch am besten und auch wunderschön gelegen umgeben von Reisfeldern! 450 km in die Pampa von Guangdong weiterlesen

Ein Hauch von Karibik in Franken und Bayern

Einen Hauch von Karibik brachte Antonio Merino, Generalsekretär der lateinamerikanischen und karibischen Allianz der CVJM (LACA), während seines Deutschlandaufenthals auch nach Franken und Bayern. Gemeinsam mit Tabea Kölbel und Daniel Botero machte er sich im Rahmen seines Deutschlandbesuchs vom 16. — 19. April 2015 auf den Weg nach Erlangen, Nürnberg und München.

Antonio Merino im Gespräch mit Liz aus Ecuador Sowas gibt's in der LACA nicht... Antonio Merino und Daniel Botero mit Wolly Keck und Jupp Hiery im Andachtsraum des CVJM Erlnagen Dass der CVJM Nürnberg sich als Teil der weltweiten CVJM-Bewegung versteht, wird nicht nur äußerlich deutlich Gute Stimmung beim Treffen mit dem Team des CVJM Bayern in Nürnberg (rechts: Michael Götz und Daniel Gass) Bereichernde Gespräche beim Austausch über die Chile-Partnerschaft des CVJM Bayern und Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit

Im CVJM Erlangen wurden wir vom Vorstandsteam Wolly Keck und Jupp Hiery empfangen und hatten Gelegenheit, uns intensiv über die aktuellen Entwicklungen im CVJM in Ecuador auszutauschen. Die Partnerschaft ist durch zahlreiche Begegnungsreisen und den Austausch von Freiwilligen sehr lebendig und bereichert die Arbeit enorm.

Im CVJM Nürnberg-Kornmarkt trafen wir später am Nachmittag Michael Götz, designierter Generalsekretär des CVJM Bayern, und Weltdiens-Referent des CVJM Bayern Daniel Gass. Nach einer Tour durch das Haus am Kornmarkt blieb genug Zeit, von den Eindrücken von der Chile-Begegnungsreise vom 21.2.-15.3.2015 zu hören und sich über Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit auszutauschen.

An den Besuch in Franken schloss sich ein intensiver Austausch im CVJM München an, der sich seit langem in einer Partnerschaft mit Freiwilligenaustausch mit dem YMCA Bogotá und im Missionsnetzwerk der LACA engagiert. Joe Schmutz, leitender Sekretär im CVJM München, war zudem viele Jahre Bruderschaftssekretär der AG der CVJM in Peru. Der Gesprächsstoff ging deshalb auch hier nicht aus!

Wenn Ostern auf Ching Ming fällt

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Bündel_OsterglockenOstern –  ein herrliches Fest. Es wird endlich langsam wärmer, die Tage länger, die Bäume fangen an zu sprießen, Osterglocken wachsen auf den Wiesen und die Natur erwacht langsam wieder zum Leben. Für den einen oder anderen fängt sogar auch schon die Grillsession an.

In Guangzhou ist das alles natürlich ein bisschen anders. Die wenigsten wissen über Ostern Bescheid, was dahinter steckt und der Osterhase ist auch bei den Kindern noch nie vorbei gehoppelt. Wenn Ostern auf Ching Ming fällt weiterlesen

Es geht langsam in den Endspurt, aber die beste Zeit in Guangzhou fängt jetzt erst an!

 Und schwupp! Und plötzlich waren es nur noch knapp 3 Monate!

Es ist unglaublich aber wahr, bald geht meine Zeit hier auch schon wieder zu Ende, ich kann es kaum fassen, doch als neulich Uni-Y zu Besuch in Guangzhou war, hab ich auch wieder gemerkt, langsam gehts zu Ende…

Doch viel geht jetzt erst los!
Nachdem sich in den letzten Monaten nicht viel verändert hat, gibt es jetzt wieder einen komplett neuen Abschnitt.
Da ich mich in letzter Zeit hier länger nicht mehr gemeldet habe, wollte ich euch nun einen kleinen Überblick geben, was jetzt die letzten drei Monate noch kommt:

P1000915Die nächste Zeit wird sich vorallem auf zwei Dinge konzentrieren: Bibelgruppen und der Austausch zwischen Nürnberg und Guangzhou.
Es ist unglaublich, aber der YMCA of Guangzhou steigt nun voll in auch christliche Programme ein. Erst vor einem Jahr haben sie eine Bibelgruppe für ihre Mitarbeiter angefangen, dich ich übernehmen durfte und inzwischen wöchentlich stattfinden soll. Auch gab es zeitgleich eine neue Bibelgruppe für engagierte christliche Ehrenamtliche des GZ YMCAs, der erst alle zwei Monate stattfinden soll, aber nun auch wöchentlich im kleinem Kreise 5-8 Leute, mit Musik, Sharing und Input, welcher von mir gegeben werden soll. Letztlich wird es wahrscheinlich noch einen dritten, ganz neuen, offenen Bibelkreis für Christen, aber vor allem nicht-Christen unter den Mitgliedern, bzw. dessen Freunden, des GZ YMCAs, auch gehalten von mir. Diese Entwicklung finde ich wirklich beeindruckend und liegt mir am Herzen. Ich bin echt dankbar das ich da meinen Teil leisten und mich dafür einsetzten kann.

DSC_5739Ich merke hier in Guangzhou, dass der Austausch auch immer intensiver wird. Als erstes FSJ helfe ich dem GZ YMCA das Programm und den Trip für die kommende Schülergruppe in Pfingsten vorzubereiten und zu planen, doch ebenso in die andere Richtung, indem ich dem GZ YMCA helfe ihre Gruppe von chinesischen Studenten, die diesen Sommer nach Deutschland komme interkulturell vorzubereiten, damit sie wissen was auf sie zu kommt und wie sie damit am besten umgehen. Doch auch etwas ganz neues kam dazu: Ich unterstütze die zwei neuen chinesischen FSJler die für ein Jahr zum CVJM Nürnberg kommen werden, bei ihren Vorbereitungen dafür, Visaantrag, Koordination und Organisation, man fühlt sich wirklich als der Mann dazwischen!

Doch neben diesen zwei Schwerpunktbereichen und den weiterhin monatlichen „German Style Workshop„, wird es auch viel neues drumherum geben:
– monatliche Unterstützung eines Ehrenamtlichen Teams bei seinem Programm für Kinder, die unter Thalassämie leiden (genetisch Vererbte Blutkrankheit)
– ein neues wöchentliches Programm für Kinder oder Jugendlich ein einem mir neuen Center des GZ YMCAs
– eine neue Theater- oder vielleicht sogar Musicalgruppe auf Englisch mit Universitätsstudenten, an deren Ende eine Aufführung steht.
– eine Familienfreizeit im Mai raus aufs Land

Thalassämie ProgrammDas  Huangcun CenterFamilienfreizeit vom letztes Jahr

 

Also wie man hört werden die letzten Monate nochmal erlebnisreich, mit einer Menge Arbeit, aber da ich schon einige Zeit hier war und weis wie es im GZ YMCA so läuft und der GZ YMCA weis wie ich ticke, haben wir es geschafft gemeinsam noch echt super Arbeitsbereiche für mich rauszusuchen, auf die ich mich schon so richtig freue!

Nungut, die Zeit ist nicht mehr lang, aber ich glaub, die beste Zeit meines FSJ in Guangzhou beginnt erst jetzt!
Seid gespannt über mehr Berichte hier im Blog, wenn dann alles wirklich anfängt!

Euch eine inspierende Fastenzeit, einige Kollegen und Freunde machen das hier auch, gemeinsam auf Ostern zu!

Euer FSJler in Guangzhou,
Miguel

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Schönheit, die von innen kommt

Miguel ist seit September 2014 als weltwärts-Freiwilliger im YMCA Guangzhou in China

Miguel ist seit September 2014 als weltwärts-Freiwilliger im YMCA Guangzhou in China

Wenn Miguel Kranz vom YMCA in Guangzhou (China) zu erzählen beginnt, dann leuchten seine Augen — die Begeisterung ist spürbar und ansteckend. Miguel absolviert als erster deutscher Freiwilliger derzeit im Rahmen von weltwärts einen Freiwilligendienst im YMCA in Guangzhou, einer 18-Millionen-Stadt im Süden Chinas. Er ist von der Stadt, den Menschen und dem Miteinander im YMCA rundum begeistert.

Seit der Weltratstagung 2010 in Hongkong ist zwischen dem CVJM Nürnberg-Kornmarkt, dem YMCA Guangzhou und dem Chinese YMCA of Hongkong eine Partnerschaft gewachsen, die Vorbildcharakter hat. Nicht nur die vielfältigen Austausch– und Begegnungsprogramme überzeugen, sondern auch das herzliche, vertrauensvolle und geschwisterliche Miteinander. „Schönheit, die von innen kommt“, sagt Miguel zu mir an meinem ersten Tag in Guangzhou, an dem sich mir seine Begeisterung angesichts von endlosen Betonhochhäusern und einer Dunstwolke über der Stadt noch nicht so recht erschließen will. Nach drei gemeinsamen Tagen in Guangzhou, verstehe ich aber genau, was er meint.

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„Das beste Jahr meines Lebens“: Freiwilligendienste in Hongkong und China

 

Die Freiwilligen-WG lädt uns zum Abendessen ein: Miguel, Kiwi, Paul, Sebastian, Christian, Irina (v.l.n.r.) absolvieren gerade Hongkong und China ihren Freiwilligendienst und lernen den YMCA mal von einer ganz anderen Seite kennen

Die Freiwilligen-WG lädt uns zum Abendessen ein: Miguel, Kiwi, Paul, Sebastian, Christian, Irina (v.l.n.r.) absolvieren gerade Hongkong und China ihren Freiwilligendienst und lernen den YMCA mal von einer ganz anderen Seite kennen

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I’ve got two tickets to paradise!

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Aloha Deutschland!

Ein FSJ beim Guangzhou YMCA, was könnte es schöneres geben. Besonders wenn der GZ YMCA sich so großzügig um ihre Mitarbeiter kümmert.
Alle zwei Jahre hat der GZ YMCA eine Tagung zur Jahresplanung für das kommende Jahr, aber auch um nochmals ein paar Grundsatzgedanken festzuhalten und vorallen den neuen Hauptamtlichen mitzugeben. Wie die YMCA Bewegung gegründet wurde, wie sie nach Guangzhou kam mit der Geschichte bis heute. Was stand in der Pariser Basis und was heißt das für uns heute in Guangzhou, direkt in den momentanen und zukünftigen Programmen. – Doch warum jetzt genau Aloha? I’ve got two tickets to paradise! weiterlesen

Weihnachten in Guangzhou – Santa Claus vs Krippenspiel

 

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„Wir sagen euch an den lieben Advent, sehet die erste Kerze brennt, wir sagen euch an ein
heilige Zeit, sehet der Retter ist nicht mehr weit.“

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass trotz fehlenden Schnees in Deutschland, durch Christkindlemarkt, kurze Sonnenstunden, zunehmende Kälte und brennende Adventskerzen immer mehr eine warme Weihnachts- oder zumindest Adventsstimmung aufkommt.

Leider sieht es damit in Guangzhou relativ schlecht aus. Ja, es ist in der Tat kälter geworden, aber immer noch mit Sonnenschein und um die 12-14 Grad fühlt es sich eher frühlingshaft an. Weihnachten in Guangzhou – Santa Claus vs Krippenspiel weiterlesen