International Reformation Camp 2017: Christine Becker im Interview (Interview also in English)

Anlässlich des 500. Geburtstages der Reformation lädt der CVJM Deutschland vom 14. bis 20. August 2017 herzlich zum  International YMCA Reformation Camp ein. Unter dem Motto „Beyond Limits – Grenzenlos“ werden bei dieser internationalen Begegnung der besonderen Art 500 bis 700 Freunde aus Partnerländern, Geflüchtete und Einheimische in Wittenberg und Berlin zusammenkommen.

Weitere Informationen zum International Reformation Camp gibt es hier. Sei dabei!

Christine Becker, aus dem Vorbereitungsteam, freut sich auf das International Reformation Camp, das in weniger als sechs Monaten startet. Im Interview berichtet sie, was die Teilnehmenden erwartet.

Liebe Christine, wir wollen dich erst einmal besser kennenlernen. Verrätst du uns, wie alt du bist, wo du lebst und was du gerade machst?

Ich bin 20 Jahre alt und lebe momentan in Nürnberg. Da studiere ich Soziale Arbeit und Theologie, und wenn ich gerade mal nicht in der Hochschule bin, mache ich ganz viel im CVJM.

Christine Becker arbeitet beim International YMCA Reformation Camp mit

Was treibt dich an, im Leitungsteam mitzumachen?

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Interview mit Gästen aus dem CVJM Peru

Vom 10.-12. März waren Edgardo Crovetto (Generalsekretär), Raul Salas (geistlicher Leiter) und Gerd Bethke (deutscher Bruderschaftssekretär in Lima) zu Besuch im CVJM Nürnberg-Kornmarkt. Zum Abschluss ihres Besuches interviewte Michael Götz die peruanischen Gäste.

Was habt ihr die Tage im CVJM Nürnberg erlebt und gesehen?

Sehr viel. Wir haben einen sehr interessanten CVJM mit Profil erlebt. Ihr seid ein sehr lebendiger CVJM: fröhlich, einladend und aufmerksam. Und ihr lebt eine starke verbindliche Gemeinschaft untereinander. Das Miteinander von engagierten Ehrenamtlichen und kreativen Hauptamtlichen spürt man, ist sehr gut. Die CVJM-Sekretäre machen sich dafür stark, dass Ehrenamtliche wachsen können. Schön war es auch, die Ferienaktion „Kinderpowertage“ zu erleben. Uns hat beeindruckt, wie viele Kinder aus unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten hier zusammen gekommen sind. Auch die vielen kreativen Workshops bei den Kinderpowertagen waren inspirierend.

Außerdem haben wir ein großes Interesse gespürt, wie es uns im peruanischen CVJM geht. Das geschwisterliche Miteinander von euch hat uns sehr gut getan. Wir haben uns nicht in einem anderen Land gefühlt, nur die Sprache hat uns manchmal daran erinnert. Wir fühlten uns wie zu Hause. Das ist das Großartige des CVJM, das wir weltweit zu einer Familie gehören.

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Verantwortung übernehmen – Prof. Heinrich Hommel im Interview

Heinrich, warum engagierst du dich schon seit 10 Jahren im Stiftungsrat der Knöchlein-Jugendstiftung des CVJM Nürnberg-Kornmarkt?

Ich möchte als ältere Generation nicht mehr an vorderster Front Verantwortung übernehmen, aber ich bin gerne bereit in der zweiten Linie Verantwortung zu übernehmen, um damit das Vereinsleben finanziell zu unterstützen.

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Ich musste mit 16 Jahren fliehen, weil ich Christ bin.

Ein Interview mit Rhaber

Wo kommst du ursprünglich her?

Ich komme aus Kurdistan, dem heutigen Irak und wurde 1992 in einer kleinen Stadt mit Namen Ranye geboren. Ich musste von dort fliehen, weil ich Christ bin und mein Vater und Verwandtschaft das nicht dulden. Am 08.12.2008 bin ich in Nürnberg angekommen.

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18plus – ein Muss: Interview mit Christoph Kurrer

Auf der Führungskräftetagung der AG der CVJM trafen sich 220 Teilnehmer um über die heutige Generation der Jungen Erwachsen und ihren Platz imCVJM nachzudenken. Die Tagung wurde dadurch bereichert, dass 1/3 der Teilnehmer aus der Zielgruppe (18 – 29 Jahre) waren. 18plus – ein Muss: Interview mit Christoph Kurrer weiterlesen

CVJM – persönlich erlebt Otto Wunderlich im Interview

Otto Wunderlich war seit Februar 1960 im CVJM engagiert gewesen – anfangs in der Jungmännerarbeit, dann im Familien- und Seniorenbereich. Seine Frau Anneliese arbeitete seit 1972 ebenfalls aktiv im Verein mit. Wir danken euch beiden herzlich für euern Einsatz und wünschen euch alles Gute und Gottes Segen.

Otto, was war für dich ein besonders schönes Erlebnis im CVJM?

Wie ich als Fremder aus der Nähe von Wunsiedel nach Nürnberg kam und im CVJM von den Menschen dort aufgenommen wurde. Das war für mich eine zweite Heimat und ich fand schnell viele Freunde. Zuerst war ich noch mit im CVJM-Haus am Sterntor und bin dann 1961 mit an den Kornmarkt umgezogen.

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Als Bäcker auf den Mercyships – Interview mit Albert Ritter

Albert, du arbeitest als Bäckermeister im Ruhestand seit mehreren Jahren auf dem internationalen Krankenhausschiff „Mercyship“ in Westafrika ehrenamtlich mit. Selber hast du deine geistliche Heimat in der Bäckerarbeit des CVJM Kornmarkt. Wie kamst du darauf, dich auf dem Mercyship zu engagieren?

In unserem Posaunenchor, den Bäckerposaunen, hatten wir eine Krankenschwester, die für Mercyships gearbeitet hat. Sie gab mir ein Prospekt und da stand drinnen, dass sie einen Bäcker gebrauchen können. So habe ich mich beworben und bin genommen worden.

Wie oft und wie lange warst du schon dabei? Als Bäcker auf den Mercyships – Interview mit Albert Ritter weiterlesen

Hat mir viel gebracht – Trainee mal anders

Hi Gregor, du hast ja jetzt ein Jahr beim „Trainee mal anders“, einer Schulung für junge Mitarbeiter im Kinder- und Jugendbereich des CVJM Nürnberg-Kornmarkt, teilgenommen. Was genau habt ihr da eigentlich gemacht?

Wir haben uns immer einmal im Monat für zwei Stunden getroffen und erst mal mit einem gemeinsamen Essen begonnen. Dabei konnten wir gut Ideen für unsere verschiedenen Kindergruppen austauschen. Danach gab`s noch Programm von Dani und Daniel (Klein) über Themen wie z.B. Spielepädagogik oder wie man eine Andacht richtig vorbereitet.

Welchen der Punkte fandest du persönlich am interessantesten?

Am interessantesten fand ich den Punkt Spielepädagogik.

Und warum?

Weil ich da gelernt habe, wie man sich richtig durchsetzt und wie man denn Kinder die Spiele so erklärt, dass sie sie auch verstehen (lacht).

Was hat dir das Trainee gebracht?

Mir hat das Trainee sehr viel gebracht, da ich vorher noch überhaupt nicht wusste wie man z. b. eine Andacht vorbereitet. Aber jetzt weiß ich, wie ich den Kindern den Inhalt und das Ausschlaggebende näherbringen kann

Vielen Dank für das Gespräch Gregor

Das Interview wurde von Björn Ohlsen geführt.