Das 1. HK FSJ sagt 再见!

 

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300 Tage, 42.5 Wochen, 10 Monate, knapp 1 Jahr sind nun vergangen. Tag für Tag in Hongkong gelebt, Woche für Woche einen großartigen Einsatz gehabt. Doch unsere 300 Tage sind nun gezählt.

Dies ist der letzte Blogeintrag des  1. FSJ-Teams des CVJM Nürnberg beim Chinese YMCA of Hong Kong.

Es war eine Herausforderung, für den YMCA in Hongkong, für den CVJM in Nürnberg, für unsere Familien, Freunde und Omas und auch für uns. Für all Beteiligten war dies in bisher noch nie zuvor dagewesenes Projekt, welches von diesen allen Genannten eine Menge Engagement verlangte.

Nun ist dieses Projekt über die Bühne gegangen und ich muss sagen, es war ein unglaublicher Erfolg und größer als alle Vorstellung!

Jetzt packen wir unsre Koffer und Packen ein: Das 1. HK FSJ sagt 再见! weiterlesen

Konfuzius Institut bei uns zu Gast

   Ich habe einen Traum….

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Von der Zusammenarbeit des CVJMs und des Konfuzius Instituts in Nürnberg spühren wir sogar hier in Hongkong etwas!

 

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Vor gut zwei Wochen ist eine Delegation des Konfuzius Instituts Nürnberg-Erlangen unter Leitung des Altoberbürgermeisters Dr. Peter Schönlein  nach China aufgebrochen.
Unter dem Überthema „der Chinesische Traum“ (einer starken und wohlhabenden Nation durch „Patriotismus, Reform und Innovation“, so Xi Jinping) reiste eine Gruppe von Politikern, Industriellen, Künstlern und anderen in leitenden Positionen der Stadt Nürnberg durch neun Städte Chinas von Norden nach Süden. Die Delegation bestand aus nahmenhaften Leuten und Positionen der Stadt Nürnberg, wie beispielsweise der Präsident der IHK, Vorstandsvorsitztende der Sparkasse Nürnberg, Vizedirektor der Bayern LB, mehrere Stadträte und Vizevorsitztender der SPD, Projektmanger aus Addidas und GfK, die Leiter des Museeums für Industriekultur und des DB Museeums und der Chef des Bratwursthäusle. Die ganze Fahrt wurde hauptsächlich von der Direktorin des Konfizuzius Instituts Nürnberg-Erlangen Dr. Yan Xu-Lackner coordiniert. Nur der letzte Tag wurde von uns FSJlern in Hongkong geplant, dort verbrachten sie den letzten Tag ihrer langen Reise. Konfuzius Institut bei uns zu Gast weiterlesen

Der Osterhase hoppelt durch Hongkong

Frohe Ostern an Deutschland hier aus Hongkong!

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Ostern scheint ja ein typisches deutsches bzw. westliches Fest zu sein, zusammen mit der eigentlichen tiefen und großen christlichen Bedeutung hat es eigentlich in Asien nur bedingt eine Chance. In Festland China beispielsweise gibt es keine Osterfeiertage o.Ä. und viele Leute hatten noch nie von Ostern je gehört, außer die, die regelmäßig zur Gemeinde gehen. Doch in Hongkong ist alles anders!
Hongkong ist das Tor zum Westen und hat an sich schon viel Internationales an sich, sodass es hier sogar Ostern gibt!
Solange es ein Grund zum feiern gibt, gibt es in Hongkong ein Festival, ob Weihnachten oder Chin Min festival, Ostern oder das Mondfest, Hongkong vereint Osten und Westen in einer einzigartigen und skurrilen Faszination.
(HKs Feiertage: http://www.gov.hk/en/about/abouthk/holiday/) Der Osterhase hoppelt durch Hongkong weiterlesen

Deutschland Adé! — Kraft zur Veränderung

Was da nur alles los war!

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Sicherlich    habt ihr von der Schüler- & Studentengruppe gehört, die vor kurzem uns hier in Hongkong und später in Guangzhou besucht haben. Melissa und ich, als FSJler vom CVJM Nürnberg-Kornmarkt entsandt waren für die Löhe-Schüler zuständig und mussten ihr ganzes langes und detailiertes Programm, auf die Beine stellen und zum laufen bringen. Mensch! – Was für ein großer Elefant!
Es war eine Menge Verantwortung und forderte eine Menge Engagement und Ausdauer, hier und da zu feilen, hier und da den Hörer abzunehmen und hier und da ganz plötzlich umplanen und etwas anderes aus dem Ärmel schütteln. Es war schon eine Herausforderung, doch was man so von den Schülern gehört und ihr hier gelesen habt, schien es doch ganz gut geklappt zu haben, mit Gottes Hilfe! Deutschland Adé! — Kraft zur Veränderung weiterlesen

Weinachtliche Grüße aus Hongkong!

TitelNun ist es schon lange her hier ein paar Neuigkeiten aus dem fernen Hongkong lesen zu können, doch gerade jetzt zur Weihnachtszeit sind ein paar Geschichten aus einem fernen Land schön zu hören.

Es war viel los in der Adventszeit hier in Hongkong. Newsletter, Umzug des Büros, Programmgestaltung und Aktivitätenplanung musst alles noch erledigt werden vor den Hongkonger Weihnachtsferien, die es hier auch gibt! Doch ein paar Tage vor Weihnachten wurde es doch noch mal ein wenig ruhiger, wenn allerorts die Weihnachtsfeiern gefeiert wurden.

 

Nun sollte man ja denken, dass man in Hongkong, am anderen Ende der Welt, nur selten von Weihnachten hört und man seine Weihnachtstimmung, die man ja schon manchmal schwer in Deutschland bekommt, vergessen kann. Aber diese Stadt überrascht doch immer wieder!

Weinachtliche Grüße aus Hongkong! weiterlesen

Was ist los mit Hongkong?

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Tofu, Schweinehirn, Ochsenzunge, Schlangehaut, ein machner Hongkonger würde hier vielleicht „好好味!“ sagen, ich sage da eher: „Thank you, I like the rice!“, mit einem freundlichem Lächeln unter den unsicher wirkenden Auguen. – The Hongkong experience goes on…

Mensch, wie die Zeit vergeht! Da geht man ein paar mal schlafen und schon ist ein Monat rum. Inziwischen hat man sich schon gut eingelebt und sich an die Einzigartigkeiten dieses Fleckchen Erde gewöhnt.
Wenn man mich fragen würde was vielleicht das krasseste ist was ich bis hier erlebt habe, dann würde ich sagen was für Mengen an Menschen hier in der U-Bahn unterwegs sind! Alle Fußballfelder Deutschlands würden da nicht reichen! Zum Beispiel die sogenannte East-Rail-Line. 9 Extra-Lange Waggons, auf 60 Sekunden getaktete Fahrpläne, 5 Zugänge auf jeder Seite jedes Waggongs, aber trozdem quetschen sich die Hongkonger wie die Sardinen in der Untergrunddose, sodass die letzten an die Scheiben der Türen gedrückt werden. Würden sich die Leute an den Türen, wenn die Türen schließen, nicht nach hinten zurücklehen, würden die Türen nicht mal schließen. (Siehe Bild)
Aber das gehört hier einfach dazu, das ist Teil des ganzen und irgendwie ganz lustig! 😀 Was ist los mit Hongkong? weiterlesen

Auf einmal waren es schon drei…

...Wochen seit meiner Ankunft hier in Hongkong. Die Zeit verfliegt ohne dass man es wirklich mitkriegt. Diese begann wieder um 5 Uhr, weil ich mir das letzte Mal nicht aufnotiert hatte, wann ich das letzte  Mal aufgestanden bin. Dabei hatte ich mir noch gedacht, dass ich das tun sollte, damit ich das nächste Mal später los kann… T^T Naja was solls :( Die Nacht von Sonntag auf Montag hatte ich wieder nicht so gut geschlafen, daher habe ich mich dementsprechend aus dem Bett gequält. Mit kleinen Äuglein und dickem Schädel ging ich los zur Primary. Mal wieder kam ich zu früh, aber besser als zu spät, nicht wahr?
Ich verstehe jetzt Celia nach dem zweiten Treffen schon wesentlich besser. Sie ist sehr ehrgeizig und versucht alles selber zu machen. Sie ist ein wirklich sehr erstaunliches Mädchen für ihr Alter und ihrer Behinderung. Ein Beispiel war, dass die Schnürbänder ihrer Schuhe offen waren und sie diese alleine binden wollte, das funktionierte aber aufgrund der fehlenden Technik nicht und die „Knoten“ lösten sich immer wieder. Ich habe ihr zweimal angeboten, dass ich ihr ihre Schuhe zu binden kann. Das lehnte sie jedoch strikt ab. Nach ein paar Minuten später kam das Einsehen und sie fragte mich, ob ich ihr die Schnüre binden könnte. Aus solchen Erfahrungen kann ich lernen sie noch besser zu verstehen.
Mit der restlichen Klasse komme ich sehr gut klar. Natürlich noch nicht mit der ganzen Klasse, dafür bin ich einfach noch nicht allzu lange da, aber so einige sind mir schon sehr ans Herz gewachsen. Am Montag wurde aufgrund des anstehenden Mid-Autumn Festival in der Chinesisch Stunde eine halbe Sternfrucht als Stempel, die in eine gelbe Farbe eingetaucht wird, benutzt um einen Sternenhimmel auf schwarzem Papier zu bilden. Jeder Schüler durfte einen Stern stempeln und darunter seinen Namen schreiben. Auch die Lehrerinnen machten dabei mit, außer mir. Richy und Kylie kamen zu mir nahmen meine Hand und wollten mich dazu überreden daran teilzunehmen. Das hat mich wirkich sehr froh gemacht :) Natürlich helfe ich immer gerne und beantworte - soweit wie möglich - ihre Fragen bezüglich verschiedener Sachen. So habe ich zum Beispiel schon mehrmals ihnen Hilfestellungen bei Lückentexten gegeben oder Pflaster auf Wunden geklebt. Auch traue ich mich seitdem letzten Mal mehr zu, so ermahne ich nun manche, die zu unruhig oder zu laut werden. Auf einmal waren es schon drei… weiterlesen