Flüchtlingspolitik im Widerspruch mit christlicher Botschaft

Artikel in der NZ zum Kommentargottesdienst: Abschottung ist „Menschenverachtender Irrsinn“

Nürnberg – „Es verschlägt einem die Sprache, wenn man diese Bilder sieht“, eröffnete Dekan i.R. Wolfgang Butz am Sonntag den Lorenzer Kommentargottesdienst. Wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken müssten, weil sich Europa gegenüber ihrem Elend abschotte, sei das nichts anderes als „menschenverachtender Irrsinn“ und stehe zutiefst im Widerspruch mit der christlichen Botschaft.

„Niemand verlässt seine Heimat ohne Grund“, mahnte Butz. Den als Wirtschaftsflüchtlingen geschmähten Menschen in Not drohe im schlimmsten Fall der Tod im Meer und ansonsten oft ein jahrelanges Leben in Illegalität.

Stadtdekan Jürgen Körnlein appellierte an die Gastfreundschaft als christliche Selbstverständlichkeit, die in der Bibel etwa beim Gleichnis vom barmherzigen Samariter thematisiert werde. Er berichtete von der Aslybewerberunterkunft, die das Dekanat Nürnberg trotz Vorbehalten in Penzendorf bei Schwabach eingerichtet hat. Zwar habe es auch Proteste und Schmierereien gegeben, aber nachdem die Nachbarn und die Bevölkerung sich bei Einladungen ein eigenes Bild machen konnten, sei mittlerweile ein Dialog in Gang gekommen.

–> Zum ganzen Artikel bei der NZ

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.