Boxeraufstand – eine chinesisch deutsche Geschichte

Der Boxeraufstand – Chinas Kampf gegen alles Fremde

China stand Ende des 19. Jahrhunderts unmittelbar davor, in Kolonien aufgeteilt zu werden: Das Deutsche Reich hatte 1897 die Kiautschou Bucht erobert, Großbritannien erhob Anspruch auf das Jangtse-Tal, Frankreich auf den Süden, Russland auf den Norden und Japan auf die Küstenprovinzen. Ausländische Unternehmen wetteiferten in der Ausbeutung der Bodenschätze. Handwerk und Transportwesen der Einheimischen waren der europäischen Konkurrenz nicht gewachsen. Zusätzlich vernichteten Dürren und Überschwemmungen die Lebensgrundlagen der Bauern. Für die notleidenden Volksmassen standen die Schuldigen für die Misere fest: Die Fremden. Es kam zu Aufständen und Revolten. Geheimbünde organisierten sich. Einer dieser Geheimbünde war der Yijetuan – die Vereinigung der Fäuste für Gerechtigkeit und Harmonie: die Boxer.

In einem 24 minütigen Radio-Feature für radioWissen auf Bayern 2 beleuchtet Henriette Wrege den Aufstand.

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