Erdbeben in der Karibik. Haiti braucht unsere Hilfe!
(cvjm.de, 15.1.2010) Das Erdbeben, das Haiti am 12. Januar erschütterte, war das schlimmste seit mindestens 200 Jahren. Mit einer Stärke von 7,0 und mehreren Nachbeben wurden riesige Schäden bei Gebäuden und Infrastruktur angerichtet. Tausende von Toten sind zu beklagen, die tatsächliche Anzahl ist noch zu ermitteln. Die zahllosen Verwundeten können erst nach und nach versorgt werden. Internationale Hilfe ist angelaufen und auch die Weltgemeinschaft der CVJM wird ihren Beitrag dazu leisten.
Der Koordinator der LACA (Lateinamerikanische und Karibische Allianz der YMCA) für den karibischen Raum ist der Generalsekretär des YMCA Dominikanische Republik, Andres Fortunato. Als direkter Nachbar des betroffenen Landes hat er Kontakt zum YMCA Haiti aufgenommen und ist dabei, die Kosten für Hilfsleistungen zusammen zu stellen. Er arbeitet eng mit Vertretern des Roten Kreuzes zusammen. Notwendige Hilfsgüter werden von seinem Team eingekauft und auf dem schnellsten Weg zu den betroffenen Menschen gebracht.
Der Weltbund der CVJM wird in den nächsten Tagen einen Hilfsaufruf starten. Wir wollen schon heute an Sie appellieren, sich mit einer Spende an den Kosten für die Hilfsgüter zu beteiligen, damit den Menschen in Haiti schnell geholfen werden kann.
Spendenkonto der “Aktion Hoffnungszeichen” des CVJM Gesamtverbands
EKK Kassel
BLZ: 520 604 10
Konto: 5347Stichwort: AHZ 590
Um den Opfern zu helfen kann man auch bei World Vision oder bei der Aktion Deutschland Hilft spenden.
Mehr Informationen:
- Der CVJM Weltbund ruft zu Gebet und Spenden für den CVJM und die Menschen in Haiti auf (englisch).
- Die Latainamerikanische und Karibische Allianz der CVJM informiert aktuell über die Lage in Haiti. (spanisch)
[Update:]
Der Generalsekretär des CVJM Haiti hat am Abend des Erdbebens mitgeteilt, dass er, seine Familie und die Angestellten des CVJM überlebt haben, aber die Arbeit des CVJM schwerwiegend beeinträchtigt wurde.
Vom CVJM der benachbarten Dominikanischen Republik aus wird in Kooperation mit dem Roten Kreuz und anderen internationalen Hilfsorganisationen die weltweite CVJM-Hilfe koordiniert. Als erste Sofortmaßnahme soll die Situation der betroffenen Menschen durch die Ausgabe von Essen, Trinkwasser, Medizin, Decken und anderen lebenswichtigen Dingen gelindert werden.
Die Kommunikation mit dem CVJM in Haiti ist aufgrund der zerstörten Telefonverbindungen sehr schwierig. Ein internationales CVJM-Hilfsteam wird sich schnellstmöglich von der Dominikanischen Republik aus persönlich auf den Weg machen, um vor Ort zu helfen und den Bedarf für die nächsten Schritte zu ermitteln.
Dabei wird über die Sofortmaßnahmen hinaus auch eine Langzeithilfe in den Blick genommen, welche die Lebensbedingungen der Kinder, Jugendlichen und Familien in Haiti verbessern soll.
