Zwei Monate

Irgendwie habe ich in den letzten vier Wochen keine Zeit gefunden hier etwas zu posten und ich denke, dass das eigentlich ziemlich gut zeigt, wie meine Zeit hier ist. Nämlich richtig gut! Ich erlebe und unternehme so viel, dass für Blogschreiben  nicht mehr viel übrig bleibt. :)

Ich denke am interessantesten ist erstmal wie es mir in meiner Arbeit geht. Ich habe mich jetzt überall schon ziemlich gut eingearbeitet und bin mit meinem Arbeitsplan zufrieden.  Hier nochmal die einzelnen Stationen.

Crecemos Felices 


CF ist mein Schwerpunkt der Arbeit und hier gefällt es mir auch mega gut. Mittlerweile kenne ich die Kinder bei ihren Namen und sie kennen mich auch und dadurch klappt die Kommunikation sehr gut mit ihnen. Eigentlich ist kein Tag dort wie jeder andere, weil immer irgendetwas kurzfristig geändert wird oder neu gestaltet wird und das macht die Arbeit dort kein bisschen eintönig.
Am Anfang habe ich am Donnerstag in der Früh noch Hausbesuche gemacht bei den Familien der Kinder in unserem Programm. Das war an manchen Stellen schon ziemlich eindrucksvoll zu sehen wo und wie die Kinder leben und an vielen Stellen leider auch ziemlich erschreckend.

Doris und ich mit einer Mutter, deren Tochter mit im Programm ist
Nächstes Jahr im Februar möchte der Y in Rímac noch ein zweites Crecemos Felices aufbauen und deswegen finden jetzt verschiedene Veranstaltungen statt, um Spenden dafür zu sammeln. Im September fand z.B. das FESTYMCA im Y in Pueblo Libre statt, ein riesiges Fest mit Tanzaufführungen, Essen und anderem Programm. Letzten Samstag fand im Gebäude von CF im Centro die Kermesse statt. Auch ein großes Fest mit Tombola, Spielen und auch wieder viel Essen. :D Von beiden Veranstaltungen wird das Geld gesammelt und für den Aufbau von CF in Rímac verwendet.

Rebekka und ich bei der Vorbereitung für die Kermesse
                 

Amigos de Jesús
Die Jungschargruppe dort ist auch ein sehr spannendes Projekt. Denn bis jetzt war dort das Programm so, dass eine Lehrerin das christliche Programm gemacht hat und Marvin und ich nur die Stunde mit Spielen ausgefüllt haben. Diese Woche übernehmen wir jetzt aber die ganze Stunde und können sie so gestalten wie wir möchten.
Allgemein kann man sagen, dass jede Stunde ca. 10 Kinder im Alter von 8-12 Jahren kommen. Die Stunden dort macht immer ziemlich viel Spaß und es ist auch mal eine coole Abwechslung zu den Kinder in CF.

Was geht hier sonst noch so ab?
Viel! Ich finde es mega gut, dass ich so viele Leute um mich herum habe, mit denen ich etwas unternehmen kann.  Mein Gastbruder ist auch bei allem dabei und startet wahnsinnig gerne irgendwelche Aktivitäten. Einmal waren wir z.B. Paintball spielen, was mega viel Spaß gemacht hat.

Paintball mit meinem Bruder, zwei Freunden und Lena und Jana

Was auch ein richtiges cooles Event war, war die Fiesta Alemana in Surco. Christopher und Lena haben dort einen Abend mit deutschen Liedern, einem Quiz und deutschem Essen veranstaltet und wir anderen haben sie unterstützt. Dies war eine gute Möglichkeit meine Lederhose anzuziehen, die ich extra mitgenommen habe. Und auch eine gute Möglichkeit die deutschen Klischees noch ein bisschen zu verstärken. :D

Fiesta Alemana

Zudem ist in den letzten Wochen die Entscheidung gefallen, wer von uns 11 Volis im Januar für sechs Monate nach Trujillo oder nach Arequipa geht. Rebekka und Adina werden nach Arequipa ziehen und Marvin und Manu nach Trujillo. Das heißt ich bleibe mit den anderen Volis hier in Lima. :)

Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken, die bis jetzt für mich gespendet habe. Vielen, vielen Dank, dass ihr an mich denkt und meine Arbeit unterstützt. Ich hoffe ich habe euch einen guten Bericht gegeben, wo ich hier arbeite. Bei weiteren Fragen könnt ihr mir gerne an jonas.schmid1996@gmail.com eine E-Mail schreiben.

Ich würde mich auch noch sehr über weitere Spenden freuen. Weitere Informationen, wie ihr mich unterstützen könnt, findet ihr in der Spalte Unterstützung.

So viel zu meinem Leben bis jetzt hier in Peru. Ich hoffe, dass ich es schaffe meinen nächsten Blogeintrag vielleicht ein bisschen zeitnäher zu schreiben,