home

Zuo Shan = Guten Morgen auf Kantonesisch!

Meine erste richtige Arbeitswoche fing kratzig an, denn aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit in Hongkong hatte ich Flöhe in meinem Zimmer, die ich mithilfe eines kantonesischen Putzkommandos zum Glück schnell wieder los wurde!

Gleich am nächsten Tag wurden wir von ekligen Schleim-Kröten überrascht, die sich in unsere Küche geschlichen hatten (Wir haben sie aber nicht gekocht!)

Doch nach diesen anfänglichen Herausforderungen liegen zwei sehr gute und ereignisreiche Arbeitswochen in Hongkong hinter mir.

Der CVJM Hongkong hat sehr viele Kooperationspartner, zum Beispiel zur Lingnan-Universität. Dort durfte ich letzte Woche im wöchentlichen Gottesdienst predigen, der Teil der vom CVJM aufgebauten christlich-missionarischen Studentenarbeit ist. Neben den Gottesdiensten gehört dazu auch ein Chor, eine Kleingruppe, Seelsorge und Beratung, Projekte und eine missionarische Sportarbeit in Kooperation mit Pastoren anderer Gemeinden.

Ebenfalls inspirierend ist die Uni-Y-Arbeit: Der CVJM kooperiert mit 4 Universitäten und 2 Colleges in Hongkong, und hat mit UniY eine Studenten-Arbeit aufgebaut, die projektorientiertes und soziales Lernen und gemeinnütziges Engagement fördert. Da planen die Studierenden z.B. ganz eigenständig eine Projektfahrt nach Korea, Singapur, Malaysia usw., um soziale, ökologische oder technologische Themen in der Praxis zu studieren.

In Hongkong gibt es auch eine deutsche Kirchengemeinde: mit 75 Mitgliedern und fast 300 Kindern, die an Angeboten teilnehmen, ist es zwar (für Hongkonger Verhältnisse) eher eine kleine Gemeinde. Und doch erreicht sie in Hongkong viele Deutsche, die in Deutschland eher kirchenfern sind. Kirche und kirchliche Traditionen sind eben auch mit deutscher Kultur und Heimat verbunden! Es bleibt spannend, inwiefern wir als CVJM Nürnberg und der Hongkonger CVJM mit dieser Gemeinde in Zukunft zusammenarbeiten werden.

Und was mich sonst so beschäftigt: mich mit 1000 anderen Chinesen in die U-Bahn quetschen, 2-3 Mal die Woche Chinesisch lernen, in der Jungen-Erwachsenen-Gruppe einer internationalen Gemeinde auftanken und viele 18plusler aus aller Welt treffen & gemeinsam das nächtliche Hongkong genießen, joggen am Strand und schwimmen gehen im Wu Kai Sha-Camp, meinem momentanen Lebensort, Ausflüge in die traumhaft grüne Umgebung Hongkongs, viele Einladungen und Verabredungen mit Kollegen aus dem CVJM, die mir die Stadt zeigen und meine 1000 Fragen beantworten, große Offenheit und Fürsorge für mich von allen Seiten.

Ich bin immer wieder fasziniert über diese Art von Gastfreundschaft & dankbar für jeden Tag, den ich hier leben und dienen darf!
Danke für Eure Gebete & Emails!

Eure Anne-Sophie

Schreibe einen Kommentar

 

  • RSS
  • Newsletter
  • Facebook
  • YouTube