Zankapfel Maria – Maria als Glaubensvorbild
Am 25. März traf sich der Arbeitskreis Theologie mit Pfarrer Roland Huth von der Frauenkirche im CVJM um Maria, die Mutter Jesu, aus katholischer Sicht in den Blick zu bekommen.
Wie weit ist die Ökumene? Während viele Protestanten und Katholiken beim Abendmahl weniger Trennendes sehen, ist dies bei Maria doch anders. Oft wird das Verständnis um Maria auch als Zankapfel gesehen.
Zum Einstieg nahm sich jeder ein Marienbild und äußerte dazu seine Gedanken und Fragen. Pfarrer Huth sammelte die Fragen und ordnete sie thematisch. Anhand von Texten aus dem NT, in denen Maria vorkommt, betrachteten wir die biblischen Grundlagen. Hieraus entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte zusammen mit persönlichen Erfahrungen viele Glaubensvorstellungen, die immer wieder der Korrektur bedurften. Diese wurden zur Bewahrung der Einheit in einem Dogma festgeschrieben.
Das Wesentliche ist jedoch, dass auf Bildern und bei der Verehrung immer (das) Jesus(kind) im Mittelpunkt steht und Maria zur Seite gerückt ist. So kann man Maria als persönliches Glaubensvorbild betrachten, die offen für Gott und sein Wort ist.
Pfarrer Huth schloss den Abend mit einem meditativen Text zu einem Rosenkranzgebet ab.
