Wer? Wo? Was?

Hey, Ich freue mich riesig, dass du auf meinem Blog vorbei schaust!!
In den kommenden sechs Monaten werde ich euch hier mit Eindrücken, Erlebnissen und was mich tag täglich bewegen wird, versorgen, um euch an meinem Abenteuer >>Hong Kong<< teilhaben lassen zu können.

Also los geht’s:

Aber zunächst einmal möchte ich mich natürlich für die, die mich weniger gut kennen, vorstellen und euch erzählen was ich in dem Land, in dem Jackie Chan “groß“ geworden ist, mache und warum.

Ich

Das bin ich. Ich heiße Irina, bin 22 Jahre alt und studiere im Moment in Nürnberg Soziale Arbeit. Das heißt….eigentlich studiere ich ab nächster Woche in Hong Kong. Denn ich absolviere dort mein 6-monatiges Praktikum (also Praxissemester), das ein Teil von meinem Studium ist.
Natürlich hätte ich es mir einfacher machen können und das Praktikum in Deutschland in der Schulsozialarbeit ableisten können, so wie es ursprünglich mein Plan war. Aber Gottes Wege sind nun mal oft nicht so, wie man sich das eigentlich gedacht und ausgemalt hat.
Also, warum Hong Kong?
Frag ich mich selbst oft genug….Aber als ich mit Freunden (die beide Sozialpädagogen sind und beim CVJM- Nürnberg arbeiten) über das anstehende Praxissemester gesprochen habe, haben sie mir von ihren Eindrücken im Ausland und unter anderem von der Partnerschaft zu YMCA Hong Kong erzählt. Für alle, denen beim Lesen der Buchstaben “YMCA“ nur die Handbewegungen einfallen….YMCA (Young Men’s Christian Association) ist zu Deutsch CVJM (christlicher Verein junger Menschen) und die weltweit größte Jugendorganisation und dabei überkonfessionell christlich geprägt. Aber neben Jugendarbeit bietet diese Organisation so ziemlich alles an, was das soziale Herz so zu bieten hat. Also perfekt, um dort ein Praxissemester in der Sozialen Arbeit abzuhalten.
Im ersten Moment hat mich der Gedanke an Hong Kong wirklich abgeschreckt, schon allein weil ich ein kleines oberbayrisches Landei bin. Aber schon nach kurzer Zeit hat es mich einfach nicht mehr losgelassen. Meine Gedanken waren folgende: „Warum nicht mitnehmen was geht, jetzt wo ich noch die Möglichkeit dazu habe? Warum nicht an meine Grenzen gehen, um so viel weiter zu kommen? Warum nicht etwas völlig anderes wagen?“
Entschlossen habe ich mich darum gekümmert und alles ging erstaunlich leicht. Nichts hat sich in den Weg gestellt und so hab ich das als “meinen Weg“ angesehen. Die Gedanken sind dabei noch ziemlich unverändert. Nur hab ich mittlerweile einen Flug in der Tasche und alles organisiert. Mir steht also nichts mehr im Weg. Nächsten Dienstag geht es los…… :)