Sogamoso y Laguna de Tota

Lang ist es her aber endlich haben uns wieder motiviert unseren Blog zu aktualisieren. Zuerst wollen wir über unser verlängertes Wochenende berichten. Vom 12-14.10.13 sind Tim und Dave für 3 Tage mit anderen deutschen Freiwilligen nach Sogamoso gefahren um, die in der Nähe gelegene Lagune de Tota anzuschauen. Die Laguna de Tota ist der höchstgelegene See Kolumbiens und liegt ein bisschen mehr als 3000 Meter hoch.

Hier der Bericht, was wir alles erlebt haben:

Der Trip begann spannend...die Vorbereitungen waren sehr spontan und wir hatten vor in Sogamoso ein Hotel zu suchen.  Spontan konnten wir dann bei dem Gastbruder einer anderen deutschen Freilwilligen mitfahren und sind also zu unserem Treffpunkt mit dem Taxi gefahren. Jedoch typisch Kolumbianisch mussten wir ungefähr eine Stunde warten, bis unser Ausflug endlich losging. Während der Fahrt die sehr abenteuerlich war, wurden wir kurzfristig von der Familie eingeladen bei ihnen zu übernachten, damit wir kein Hotel mehr suchen müssen. An diesem Abend war der 15. Geburtstag der Cousine, der hier in Kolumbien sehr groß, sehr ausführlich und sehr sehr kitschig mit viel Tanz gefeiert wird. Dazu wurden wir dann kurzerhand auch eingeladen, leider komplett underdressed. Nach einer sehr durchtanzten Nacht sind wir am nächsten Tag auf die suche nach einem Hotel gegangen und haben die Stadt ausführlich angeschaut (ganz nette stadt aber sonst eher nichts los). Am Montag ging es dann los zur Laguna de Tota zu der man von Sogamoso etwa 2 Stunden einem sehr überfüllten auf schlecht ausgebauten Straßen fährt. Dort erwartete uns ein klarer Gebirgssee mit fantastischer Aussicht und einem klaren weißen Sandstrand. Nach dem wir für knappe 5 € Jetski fahren waren sind wir dann auch ganz ins Wasser gegangen (also warm war es nicht). Als wir dann von Sogamoso wieder zurückfahren wollten erlebten wir die nächste Überraschung. InTunja einer Stadt auf dem Weg von Sogamoso nach Bogota wurde offenbar gestreikt und deshalb fahren nur noch ein paar Busse an diesem Abend nach Bogota. Der Terminal war brechend voll und jeder wollte in einen der letzten Busse kommen, die noch fahren. Thank God, dass wir uns davor mit einer kolumbiansichen Familie unterhalten hatten, die uns dann kurzerhand an allen wartenden Kolumbianern vorbeigeschleußt haben und wir so in einem der letzen Busse nach Bogota saßen, auch wenn 2 von der 5 köpfigen Gruppe am Boden sitzen musste.
kleines gemütliches Restaurant am Ufer Lago de Tota