Rettungsschrim für Italiener, Chillerpants und „kannst du Karate“ ?

Nachdem wir eine Boulderhalle in Bogota in der Nähe von unserem Haus entdeckt haben, haben wir auch gleich beschlossen einen Rettungsschirm für den Italiener um die Ecke aufzumachen und diesem in regelmäßigem Abstand Pizzen abzukaufen. Als dann ein Freiwilliger vom ACJ mit typisch kolumbianischer Chillerhose rumgelaufen ist, haben wir sofort nach den Laden gefragt und jeder von uns hat sich 2 gekauft. In den letzten Wochen haben wir auch schon ganz normal in unseren Programmen mitgearbeitet. Jeder von uns geht für 2 Tage die Woche in ein anderes Programm in den ärmeren Vierteln von Bogota. Das Ziel ist es hier, dass die Kinder eine Alternative zur Straße bekommen und nicht den halben Tag, wenn sie von der Schule kommen auf der Straße verbringen. Wir unterhalten sie mit Spielen, machen Hausaufgaben mit ihnen und geben hin und wieder Englisch oder Deutsch Unterricht. Wenn wir gerade nicht arbeiten, dann machen wir was mit den Kolumbianern, gehen Tanzen, schauen uns neue Stadtteile von Bogota an oder machen Sport in unserer Boulderhalle. Unser Spanisch wird immer besser und flüssiger (Kommentar Manu: "Wenn es schlechter werden würde, wärs ja auch scheiße...!") Eine wirklich lustige Situation hatten wir als wir im Stadtviertel Candelaria (das schönste und älteste mit kolonialen Gebäuden) plötzlich von hinten aus dem nichts gefragt wurden, ob wir Karate können....:)