Nord-Oooostsee-Kanal
Heute sind wir auf dem Nordostsee-Kanal. Eine etwas eintönige Passage von Brunsbüttel nach Laboe (oder so) ohne Seegang und mit Motor. Das war gestern ganz anders…
Gestern früh um 6 waren wir in der Schleuse in Bremerhaven und nach einem kurzen Scharmützel mit einem Piratenschiff mit mindestens 6 Kanonen ging es dann auf die Hohe See (in die Deutsche Bucht).
Am Anfang haben die gefühlten 20 Meter hohen Wellen (laut Skipper 2 Meter) noch richtig Spaß gemacht. Wenn man von einem Wellenberg in ein schönes Tal hinabgestürzt ist und Wellen über die Reeling gebrochen sind (fast) und man die Gischt im Gesicht gespürt hat, war das ein echtes Erlebnis. Als dass dann aber immer so weiter ging, hat einer nach dem anderen Schlapp gemacht und angefangen die “Fische zu füttern”. Nur einer, Michal, hat dem Meer getrotzt und stand die ganze Zeit aufrecht am Bug und hat die See bezwungen.
Am Nachmittag ging es den meisten, nach einer Runde Seekrankheitskaugummis (die Packungsbeilage erst nach dem einnehmen lesen!) und längerem Liegen dann wieder besser und wir konnten auch das gute Wetter genießen. Dann sind wir sogar noch 10 Minuten echt gesegelt… (vorher haben wir uns die ganze Zeit mit Motor fortbewegt).
In Brunsbüttel haben wir dann auch noch das letzte Mitglied der Crew, die den Weg von Bremerhaven hierher lieber mit dem Zug zurück gelegt hat, an Bord geholt.
Soweit die Erlebnisse von gestern, heute schauen wir uns im Nord-Ost-See-Kanal Brücken, Ampeln, hängende Fähren, Schiffsbegrüßungsanlagen und Containerschiffe aus der Nähe an.
