Jede Menge Universität und Flug nach Peking

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Am Freitag war jede Menge universitäre Bildung möglich. Vormittags ging es zur Guangdong University of Technology um an einem Sino-Chinese Seminar for Sozial Work teilzunehmen. Einem Vorlesungsmarathon über mehrere Stunden (gefühlte 5) in der verschiedene Vorträge aus unseren Reihen und von chinesischen Dozenten gehalten wurden. Da die chinesischen Vorträge auf chinesisch gehalten wurden, hatte unsere Delegation sehr wenig davon, außerdem wurden vorallem Organisationen und ihr Aufbau vorgestellt, und der Verdacht liegt nahe, dass die meisten Studenten unseren Vorträgen, die wir auf Englisch gehalten haben, auch nicht sehr gut folgen konnten.

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Dann ging es zum Mittagessen, wobei ein kleiner Teil, bestehend aus Michael Götz, Naomi Hill und mir und Vertretern des örtlichen YMCAs und des YMCAs of Hongkong sich extra zum Mittagessen im Sky No. One getroffen hat, um die Zukunft der Partnerschaft weiter zu planen. Dabei wurde ein 40-Köpfiger Chor ins Leben gerufen (der Chor wird auch 40 Körper haben, in China ist das ja nicht unbedingt selbstverständlich), der uns nächstes Jahr besuchen wird, außerdem ging es um längere Besuche von Hauptamtlichen um die Arbeit besser kennenzulernen und andere Dinge mehr.

Am Nachmittag weiter zum Guangdong Union Theological Seminar um dort Dozenten und Studenten kennenzulernen die uns im nächsten Jahr besuchen kommen und die Hochschule anzuschauen und uns etwas austutauschen. Da die Hochschule am anderen Ender der Stadt liegt dauerte es, bei sehr viel Verkehr, ca. eine Stunde um überhaupt dort hin zu kommen. Spannend war dann auch, dass der Stadtteil dort ganz anders war, als das was wir bisher gesehen haben und wir noch zeit hatten uns dort umzuschauen.

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Am Abend ging es dann nach Peking wo wir um 1 Uhr nachts am Hotel angekommen sind und uns auf den Weckruf um 6:15 Uhr freuen konnten, da es viel tu sehen gibt… Vorher hat uns unsere deutschsprachige Reiseführerin noch mit ihrem sehr eigenen Humor unterhalten: Wie heißt ein chinesischer Polizist: Lang-Fing-Fang; Schlafen können Sie daheim; … Einen krassen Eindruck hat dann noch ein kurzer Spaziergang vor dem YMCA Hotel gebracht. Es liegt sehr zentral neben noblen Läden wie Autosalons von BMW oder Audi und gleichzeitig merkt man hier auch welche große Armut hier auch herrscht; Menschen die auf dem Gehsteig schlafen oder in dem 24-Stunden geöffneten KFC, dort haben an jedem Tisch ein bis zwei Menschen geschlafen.

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