Liebe Grüße aus Kolumbien von Manuel

ManuInKolumbien
Langsam ist es doch echt Zeit für meinen ersten Bericht aus Kolumbien. Wir (das heißt David, Tim und ich) haben uns die letzten beiden Monate super hier in Bogotá (Hauptstadt von Kolumbien) eingelebt. Von Anfang an haben uns die Jugendlichen voll mit rein genommen:

  • Auf Partys, um deutsche Tanzhüfte zu prüfen
  • Einen sehr schönen Wanderausflug
  • Die Kleingruppe der Jugend
  • Die uns neue Sprache „Spanisch“

Wie oben schon erwähnt, bin ich seit 2 1/2 Monaten dabei Spanisch zu pauken. Wobei pauken ein wenig übertrieben ist, da man doch immer noch am meisten im Alltag lernt. Inzwischen kann man sich jedoch ganz gut verständigen, das Verständnis fällt mir leichter und man kann sich auch ganz gut ausdrücken mit dem noch begrenzten Wortschatz.

Aber wie sieht eigentlich mein Alltag aus?

Zwei Tage die Woche arbeite ich in einem sozialen Projekt. Die ACJ hat hier viele soziale Projekte in den Armenvierteln um auf der einen Seite Prävention zu betreiben, dass die Kids erst gar nicht in ein falsches Millieu abrutschen. Auf der anderen Seite gibt es auch Projekte, in denen mit schon straffälligen Jugendlichen gearbeitet wird.

In meinem Projekt habe ich die Chance, den Kids Englisch zu unterrichten, mit ihnen Schwimmen zu gehen und ihnen von Jesus zu erzählen.

An einem anderem Vormittag machen wir gemeinsam eine Jungscharstunde für einige Kids aus der Schule des CVJM. Das ist momentan definitiv eines der Höhepunkte, da es einfach Spaß macht mit den Kids zu spielen und ihnen von Jesus zu erzählen. Die Kids sind außerdem jedes Mal ganz verrückt danach viel viel viel zu singen…

Samstags arbeite ich in einer Jugendgruppe mit. Das macht mir sehr Spaß, da man mit den Jugendlichen einfach gut Kontakt pflegen kann, zusammen scherzen und gemeinsame Aktionen erleben kann.

Die restliche Zeit arbeiten wir für die frisch gegründete Mitarbeitergemeinschaft hier im CVJM. Letzten Frühling wurde hier zusammen eine Mitarbeitergemeinschaft (ähnlich wie in Nürnberg) gegründet. Hier wurden wir gleich von Anfang an in die Verantwortung mit hinein genommen. Der Unterschied zu der Mitarbeitergemeinschaft in Nürnberg ist, dass hier noch nicht so viel eingespielt ist und erst einmal alles neu ist. Nächsten Frühling dürfen wir glücklicher Weise die erste Osterfreizeit mit durchführen. Dafür sind wir schon kräftig am planen.

Letztes Wochenende hatten wir das Glück, auf eine Freizeit in eine andere Stadt zu fahren. Nach der Freizeit hatten wir noch einen Tag frei, um die geniale Natur Kolumbiens zu genießen (die kommt in Bogotá definitiv zu kurz).

Wir hatten einige herrlicher Tage in einem Freizeithaus direkt in der Natur mit einem erfrischenden Fluss neben dran.

Im Gegensatz zum Wetter in Deutschland hatten wir enorme Schwierigkeiten tagsüber einen anderen kühlen Fleck als den Fluss zu finden bei rund 35°C.

Mittlerweile habe ich mich auch gut an die kolumbianische Unpünktlichkeit gewöhnt. Das Anpassen war natürlich nicht all zu schwer;)

Alles in allem bin ich sehr froh, diese Erfahrungen hier machen zu können. Und wir erleben immer wieder, welche Kraft Jesus hat – das sind immer wieder geistliche Höhepunkte für mich!

Ich wünsche auch alles Gute, und eine gute Weihnachtszeit!

Der Herr Jesus segne euch!

Manuel

p.s. Auf unserem Blog könnt ihr neben Berichten auch Bilder finden!

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