Was ist los mit Hongkong?

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Tofu, Schweinehirn, Ochsenzunge, Schlangehaut, ein machner Hongkonger würde hier vielleicht „好好味!“ sagen, ich sage da eher: „Thank you, I like the rice!“, mit einem freundlichem Lächeln unter den unsicher wirkenden Auguen. – The Hongkong experience goes on…

Mensch, wie die Zeit vergeht! Da geht man ein paar mal schlafen und schon ist ein Monat rum. Inziwischen hat man sich schon gut eingelebt und sich an die Einzigartigkeiten dieses Fleckchen Erde gewöhnt.
Wenn man mich fragen würde was vielleicht das krasseste ist was ich bis hier erlebt habe, dann würde ich sagen was für Mengen an Menschen hier in der U-Bahn unterwegs sind! Alle Fußballfelder Deutschlands würden da nicht reichen! Zum Beispiel die sogenannte East-Rail-Line. 9 Extra-Lange Waggons, auf 60 Sekunden getaktete Fahrpläne, 5 Zugänge auf jeder Seite jedes Waggongs, aber trozdem quetschen sich die Hongkonger wie die Sardinen in der Untergrunddose, sodass die letzten an die Scheiben der Türen gedrückt werden. Würden sich die Leute an den Türen, wenn die Türen schließen, nicht nach hinten zurücklehen, würden die Türen nicht mal schließen. (Siehe Bild)
Aber das gehört hier einfach dazu, das ist Teil des ganzen und irgendwie ganz lustig! 😀

FSJ in HK 10/13
Hongkong hat noch mehr zu bieten! Und der Chinese YMCA of HK auch!Vor ein paar Wochen habe ich den YMCA bei einem Trip für Schüler zu einer der vorgelagerten Inseln Hongkongs begleitet. Wow, man steht auf und dann vielleicht 2 Stunden später findet man sich auf dem Schiff wieder, sowas kann man von Nürnberg nicht sagen! Naja gut, der Dutzendeich, aber das kann man wohl schwer vergleichen…
Auf der Insel war alles zum Vergleich mal richtig klein, alles hatte nur im Durchschnitt zwei Stockwerke. Es war auch noch richtig traditionell, die ganze Kleidung zwischen den engen Gassen zum trocken aufgehangen oder einfach ein paar Gewürze für die Suppe am Fenster, viele Chinesen mit Reißhüten auf Fahrrändern unterwegs und einige Tempel. Einen großen mit unserer Schülergruppe sieht man auf dem Foto. Läuft man durch die Straßen sind links die Märkte mit Früchten, Fischlungen, Fischbällchen und einer Art Brottasche, mit Lotuscreme gefüllt und auf der rechten Seite das Meer mit Hafen und vielen vielen kleinen Fischerbooten, im Hintergrund hört man fremde Klänger alt-chinesischer Musik und riecht Gerüche, die man nicht so schnell vergessen wird. Das war ein toller Ausflug und zeigt das die Inseln von Hongkong auch viel zu bieten hat. Also wer in Hongkong jeden Winkel schon kennt durch die letzten Fahrten mit dem CVJM, dann gehts seid ihr reif für die Insel!

Cheung Chau Island
In der Secondary School (CYMCA College), in der wir arbeiten, geht es auch schnellen Schrittes voran, sogar mit sehr schnellen Schritten – nämlich mit einem Marathon! Ein großes Event an dem alle Schüler und Lehrer bei einem 4 km Wettlauf an der örtlichen Promenade entlang teilnahmen. Es war echt super Szene und der Lauf war auch nicht schlecht! Manche 7. Klässler hatten sich echt die Beine abgemüht, aber andere 11. Klässler waren da etwas gechillter, so wie es bei uns in Deutschland ja auch ist! 😀 War aber echt was los und richtig cool!

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Aber so der Höhepunkt für mich war eine Wanderung im Herzen von Hongkong! Wow, was für ein Erlebniss! Mal was ganz anderes, abseits der 400 Meter hohen Wolkenkratzer und der hoffnungslos überfüllten U-Bahn,  am höchsten Berg von HK (950  Meter) dem Tai Mo Shan, zwischen Sträuchern und Wälden wo man nur hinschaut und frischen Brisen, die einen das Gefühl von Freiheit und Wunder geben. So kennt man Hongkong so gar nicht, aber das, das ist auch Hongkong. Ich sags ganz ehrlich, es war der Wahnsinn, der Hammer total! Diese Aussicht, diese Berge, diese Natur und mal keine Menschen nur ein paar Kühe (ja wirklich, echte, wilde Kühe die einem den Wanderweg versperren, sodass man vorsichtig vorbeischleichen muss) und Affen! Auf der offiziellen Seite der Hongkonger Tourismusbehörde wird den Wanderen drigendst empfohlen keine Bananen oder Plastiktüten mitzunehmen, die Affen stehlen sie sonst, aber echt lustig wenn die Baumwipfeln wackeln, wenn gerade ein Affe von einem Baum zum anderen hüpft. Und das auf so einer Höhe! Man schaut sich um und man sieht nur Bergspitzen, das ist wirklich echt nicht schlecht! 😀
Also, wem die Häuser nicht hoch genug sind, der Berg ruft!

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Ich könnte noch mehr erzählen, aber das heb ich erstmal für nächstes mal auf. Jetzt kommen die Blogs auch regelmäßiger, alle 1-2 Wochen, mit neuen News, neuen Geschichten, neuen Bildern und neuen Eindrücken, also bleibt dran und immer up to date!
Nächstes erfahrt ihr unter anderem was das Oktoberfest mit Hongkong zu tun hat und die hohe Delegation bei uns zu Gast, aus unserer Sicht.

Also nichts verpassen!
Ich sag hier schonmal:

再見, bis zum nächsten mal!
Miguel, von eurem FSJ Team in HK vor Ort

 

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