Der sicherste Ort der Welt ist der wo Gott dich haben will
Schon einmal etwas von „Karmelmission“ gehört? Ein Mitarbeiter der Organisation, der am 23.11. als Gast der letzten Veranstaltung von „Menschen-Länder-Abenteuer“ 2008 im CVJM war, berichtete, dass die Ev. Karmelmission über 200 einheimische Mitarbeiter in 20 Ländern hat.
Diese verkünden – oft unter Einsatz ihres Lebens – ihren muslimischen Landsleuten die Frohe Botschaft von Jesus. Dies tun sie vorwiegend durch Besuche oder das Verteilen von Literatur sowie praktischer Hilfe in Notlagen.
So unterrichtet z.B. ein Karmelmissionar in Jordanien Flüchtlingskinder aus dem Irak, da diese nicht auf die staatlichen Schulen gehen dürfen. Dass die Missionare in den stark muslimisch geprägten Ländern, zu denen auch Nigeria gehört, um Leib und Leben fürchten müssen, hat der dort tätige Bruder Saleh selbst erlebt. Muslime haben seinen Sohn getötet. Aber trotz dieses persönlichen Verlustes arbeitet er unermüdlich gleichermaßen für Christen und Muslime. Durch seine „Geschäftsidee“ – er schenkt den Familien Ziegen, deren Junge verkauft werden – können die Familien das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen.
Beeindruckend war zu hören, wie die Missionare vor Ort, trotz aller Gefahren, ihre Arbeit im engen Vertrauen auf Jesus machen. Hier bekommt die Aussage eines der Missionare eine ganz tiefe Bedeutung: „Der sicherste Ort ist der, wo Gott mich haben möchte.“
Björn Ohlsen
