home

CVJM – persönlich erlebt Otto Wunderlich im Interview

Otto Wunderlich war seit Februar 1960 im CVJM engagiert gewesen – anfangs in der Jungmännerarbeit, dann im Familien- und Seniorenbereich. Seine Frau Anneliese arbeitete seit 1972 ebenfalls aktiv im Verein mit. Wir danken euch beiden herzlich für euern Einsatz und wünschen euch alles Gute und Gottes Segen.

Otto, was war für dich ein besonders schönes Erlebnis im CVJM?

Wie ich als Fremder aus der Nähe von Wunsiedel nach Nürnberg kam und im CVJM von den Menschen dort aufgenommen wurde. Das war für mich eine zweite Heimat und ich fand schnell viele Freunde. Zuerst war ich noch mit im CVJM-Haus am Sterntor und bin dann 1961 mit an den Kornmarkt umgezogen.

Wo hast du dich dann zuerst in den Verein eingebracht?

Wie ich nach Nürnberg kam, war ich bei der Bundeswehr. Als Verbindungsmann zwischen dem CVJM und den Soldaten half ich mit, dass viele, die den Grundwehrdienst leisteten, den CVJM kennen- und schätzen gelernt haben. Ein besonderer Höhepunkt waren für uns immer die Wochenendprogramme.

Wie sahen eure Programme aus?

Wir sind gemeinsam wandern gegangen, haben Filmvorführungen genossen und im Sommer sind wir mit der Gruppe baden gegangen. Dafür habe ich extra mit anderen Mitarbeitern zusammen den Filmvorführschein und den DLRG-Grundschein absolviert, damit alle Aktionen auch rechtlich abgesichert gewesen sind.

Besonders geschätzt habe ich in meiner ganzen Zeit im CVJM die biblischen Auslegungen durch interessante Referenten, die mein Leben als Christ positiv geprägt und gefestigt haben.

Wie hast du deine Frau Anneliese kennengelernt?

Damals gab es im CVJM noch im Keller eine Kegelbahn. Im Jahr 1965 hatte ich dort an einem Abend die Aufsicht und lernte dort meine zukünftige Frau kennen. 1969 haben wir dann geheiratet. Mit unseren Kindern Thomas und Martina waren wir dann später fest im Familienbereich des CVJM integriert.

Was wünscht du dir für die Zukunft des CVJM?

Ich wünsche mir vor allen Dingen, dass bei allem aktiven Leben im Verein das Menschliche nicht verloren geht. In einer Zeit, wo es so viel um Computer geht, bleibt schnell die Gemeinschaft, das Gesellige und der gemeinsame Glaube auf der Strecke. Das soll im CVJM nicht sein.

Schreibe einen Kommentar

 

  • RSS
  • Newsletter
  • Facebook
  • YouTube