Berliner Gespräche im November 2015

Sowjetische Graffiti im Bundestag
Sowjetische Graffiti im Bundestag
Als bunt gemischte 17-köpfige Gruppe, unter uns auch vier Migranten, brachen wir am 4. November auf nach Berlin um in vier Tagen Politik und Kultur zu entdecken. Untergebracht im Jugendgästehaus der Stadtmission, zentral am Berliner Hauptbahnhof gelegen, hatten wir beste Voraussetzungen, um das Regierungsviertel und die wichtigsten Orte Berlins (Alexanderplatz, Hackesche Märkte, Museumsinsel, Brandenburger Tor) zu erkunden.

Ulla Jelpke (Die Linke)
Ulla Jelpke (Die Linke)
Kontroverse Gespräche mit Bundestagsabgeordneten (Die Linke: Ulla Jelpke, CDU/CSU: Wolfgang Bosbach und Dagmar Wöhrl, SPD: Dr. Karamba Diaby), Führungen und Mäuschen spielen bei Debatten im Bundestag und Bundesrat: Dies alles brachte unser Politikwissen und Politikbewusstsein auf Vordermann! Bewegend war die Führung eines Zeitzeugen durch das ehemalige Stasigefängnis Hohenschönhausen. All diese Eindrücke versuchten wir abends bei gutem Essen und während der Jamsession in einer Kneipe mit der kleinsten Open-Stage-Bühne Berlins, beim Tanzen und beim Rundgang über die Bundestagskuppel zu verarbeiten.

Hier ein paar Statements von Teilnehmern

DavidIch fand es rund um ein sehr schönes verlängertes Wochenende. Ich fand es echt interessant die ganzen Regierungsgebäude mal so detailliert zu sehen und einen genauen Einblick zu bekommen, wie es in der Politik abläuft. Die Gespräche mit den Politikern waren allgemein auch ganz interessant, allerdings oftmals zu kurz und manche Politiker sind nicht so ganz auf unsere Punkte eingegangen. Der Gottesdienst mit einer richtig guten Predigt war ein schöner Abschluss in Berlin.

David Burk

LeilaIch fand die Stadt sehr schön. Es war sehr interessant, dass man wichtige Gebäude besuchen und man mit Bundestagsabgeordneten sprechen konnte. Das Programm war total gut und organisiert. Die Leute waren sehr nett und freundlich, so als würde ich sie schon lange kennen.

Leila Memar

DemoEs war richtig schön als Ehrenamtliche einmal die Wertschätzung nicht nur zu spüren, sondern auch sehen zu können (in Form von den finanziellen Zuschüssen der Politik)! Ich könnte gar nicht sagen, was mein Highlight war, weil mich alle Besuche und Gespräche überwältigt haben. Die Politik an sich ist viel anschaulicher geworden, dadurch dass man mittendrin war. Die Demo zur Flüchtlingspolitik war sehr eindrücklich und eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Dorea Eichler

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