Grasgrün- Das 244 Tage Experiment

Die Evangelische Studierendengemeinde in Nürnberg (ESG) lädt zu einem Experiment ein. Vom 24. April bis zum 24. Dezember 2017 will sie eine Suchbewegung starten: Wo entsteht Hoffnung? Wie wächst Vertrauen? Was setzt Glauben frei?

Der Rahmen dazu: ein Gruppentreffen pro Woche, insgesamt 12 Tage für Intensivzeiten bei Herbstpilgern, Advents-, Natur- und Straßenexerzitien und individuelle Zeiten zur Vertiefung.

Gemeinsam entdecken sie Spiritualität und biblische Texte neu:

  • …miteinander jede Woche, wenn wir ins Gespräch kommen
  • …in der Natur, wenn wir für 4 Tage in Wäldern und Wiesen unterwegs sind mit der Frage: Wo stecken meine Ängste? Wo liegt meine Sehnsucht?
  • …im Engagement für andere, wenn wir wahrnehmen, wo berühren uns die Schwierigkeiten anderer Menschen und miteinan der ein Sozialprojekt entwickeln.

Mehr Infos gibt es auf der ESG Webseite.

Erste Erlebnispädagogen in Peru zertifiziert

Trekkingtour bildet Abschluss einer einjährigen Ausbildung

Was mit der Vision Raul Salas´, des Generalsekretärs des YMCA Peru, begann, fand im November 2016 seinen Abschluss: Im YMCA Peru wurden die ersten Erlebnispädagoginnen und -pädagogen vom Institut für Erlebnispädagogik der CVJM-Hochschule geprüft und zertifiziert!

In den Anden erlebten die Peruanerinnen und Peruaner bei einer Trekking-Tour den Abschluss ihrer Ausbildung zum Erlebnispädagogen

Es war ein echtes Abenteuer als die Trainer des Instituts für Erlebnispädagogik im Oktober 2015 zum ersten Mal Fuß auf peruanischen Boden setzten. Kulturellen Unterschieden und Sprachbarrieren zum Trotz wurden im Seminar „Leadership und Prozessbegleitung“ 40 und im Seminar bzw. „Praktische Outdoor- und Erlebnispädagogik“ 14 Peruanerinnen und Peruaner mit der Theorie und Praxis der Erlebnispädagogik vertraut gemacht. Damit wurde der Grundstein für die Entwicklung einer „CVJM-Pädagogik“ gelegt, wie es Raul Salas immer wieder gerne ausdrückt.

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Vorträge von DYNAMISSIO online

Die Mitschnitte der Vorträge auf dem missionarischen Gemeindekongress DYNAMISSIO, der vom 23. – 25. März 2017 in Berlin stattfand, sind online. Sie können kostenlos angeschaut werden.

–> Die Videos der Vorträge
–> Mehr Infos zum Kongress auf dynamissio.de

Ein großer Tag für CVJM und Kirche in Deutschland

Hansjörg Kopp als neuer Generalsekretär des CVJM Deutschland eingeführt

Pfarrer Hansjörg Kopp wurde am 25. März mit einem festlichen Gottesdienst als neuer Generalsekretär des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) Deutschland durch den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Karl-Heinz Stengel, den Präses des CVJM Deutschland. offiziell in sein Amt eingeführt.

Kopp formulierte in seiner Predigt die Aufgabe des CVJM: „Wir wollen junge Menschen in den Blick nehmen, ihnen Räume schaffen, auf sie hören und sie fördern.“ Jungen Menschen Verantwortung geben hieße zuzulassen, dass sie Dinge anders machen würden. Hierfür gebe Gott den jungen Menschen das Rüstzeug mit auf den Weg: Kraft, Liebe und Besonnenheit.

Prof. Dr. Bedford-Strohm betonte in seiner Ansprache zur Einführung: „Dieser Tag ist ein großer Tag für unsere gesamte Kirche in Deutschland“, und fügte hinzu, dass der CVJM eine Gemeinschaft sei, die jungen Menschen Orientierung, Halt und Leben im Glauben vermittle. Präses Karl-Heinz Stengel ergänzte, dass Kopp mit seinen Erfahrungen und Gaben mitbringe, was es für die Leitung und Erneuerung des größten ökumenischen Jugendverbandes in Deutschland brauche.

–> Zu ganzen Presseerklärung

Notfhilfe für den YMCA Peru: Jetzt spenden und ein Hoffnungszeichen setzen!

Über die AG der CVJM unterhält der deutsche CVJM schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem YMCA Peru. Zahlreiche „Volis“ waren und sind im YMCA Peru im internationalen Freiwilligendienst im Einsatz und haben enge Verbindungen zu den Menschen im Land. Olli Mally ist mit seiner Familie über die AG der CVJM und den CVJM Deutschland als Bruderschaftssekretär in den YMCA Peru entsandt. Wir wollen unsere Freunde in Peru in der aktuellen Notlage nicht im Stich lassen und die Aufbauarbeit des YMCAs durch Spenden unterstützen. Gestern hat uns aus Peru der folgende Bericht über die aktuelle Lage vor Ort verbunden mit einer Bitte um solidarische Hilfe erreicht:

Durch schwere Überschwemmungen sind in Peru inzwischen mehr als 70 Menschen getötet worden. Insgesamt sind über 600.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.

Auslöser ist der sogenannte „Küsten-El-Niño“. Das Meereswasser vor der Küste ist um über fünf Grad wärmer als sonst um diese Jahreszeit üblich. Stellenweise wurden sogar zehn Grad mehr gemessen. Wegen der dadurch ausgelösten starken Verdunstung des Wassers kam es zu heftigen Regenfällen in den Anden, was die Flüsse anschwellen ließ und zu dramatischen Überschwemmungen und Erdrutschen führte.

Ganze Ortschaften wurden durch reißende Ströme zerstört. Das Zentrum der drittgrößten Stadt, Trujillo wurde überspült. Hier arbeitet der YMCA Peru seit 1992. Vor allem betroffen sind die Familien in El Milagro, einem Stadtteil etwa zwölf Kilometer vom Stadtzentrum Trujillos entfernt, wo die Menschen in extremer Armut leben.

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International Reformation Camp 2017: Christine Becker im Interview (Interview also in English)

Anlässlich des 500. Geburtstages der Reformation lädt der CVJM Deutschland vom 14. bis 20. August 2017 herzlich zum  International YMCA Reformation Camp ein. Unter dem Motto „Beyond Limits – Grenzenlos“ werden bei dieser internationalen Begegnung der besonderen Art 500 bis 700 Freunde aus Partnerländern, Geflüchtete und Einheimische in Wittenberg und Berlin zusammenkommen.

Weitere Informationen zum International Reformation Camp gibt es hier. Sei dabei!

Christine Becker, aus dem Vorbereitungsteam, freut sich auf das International Reformation Camp, das in weniger als sechs Monaten startet. Im Interview berichtet sie, was die Teilnehmenden erwartet.

Liebe Christine, wir wollen dich erst einmal besser kennenlernen. Verrätst du uns, wie alt du bist, wo du lebst und was du gerade machst?

Ich bin 20 Jahre alt und lebe momentan in Nürnberg. Da studiere ich Soziale Arbeit und Theologie, und wenn ich gerade mal nicht in der Hochschule bin, mache ich ganz viel im CVJM.

Christine Becker arbeitet beim International YMCA Reformation Camp mit

Was treibt dich an, im Leitungsteam mitzumachen?

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Welt-Down-Syndrom-Tag

Zum heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag teilen wir hier den 3 minütigen Beitrag „Pia – Adoptivkind mit Downsyndrom“. Ein Film von kirchenfernsehen.de.

Die Diagnose Downsyndrom ist für werdende Eltern oft ein Schock. Viele überlegen sich, ob sie ein Kind mit Trisomie 21 wirklich haben wollen – oder lieber zur Adoption freigeben. Ein Ehepaar aus Freudenstadt hat sich ganz bewusst für die Adoption eines Kindes mit Downsyndrom entschieden – obwohl es schon zwei gesunde Mädchen hatte.

Wie die kleine Pia seitdem ihr Leben verändert und vor allem bereichert hat, hat die Mutter Rebecca Dernelle-Fischer aufgeschrieben: „Und dann kam Pia – Du hast uns gerade noch gefehlt“ heißt das Buch, das im Neufeld Verlag erschienen ist. Grund genug für Niko Sokoliuk, die Familie zu besuchen. Unser Video zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März.

„Zwischen Furcht & Freiheit. Das Dilemma der christlichen Erziehung“ – Symposium im CVJM Gesamtverband

Am Samstag, den 11. Februar, stand die CVJM-Hochschule in Kassel ganz im Zeichen der Familie.

Die Professoren Dr. Tobias Künkler und Tobias Faix stellten die Ergebnisse ihrer Studie „Zwischen Furcht und Freiheit. Das Dilemma der christlichen Erziehung“ vor. Der Anlass für die Familienstudie war eine Studie der beiden zum Thema „Warum ich nicht mehr glaube“ mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Künkler und Faix stellten fest, dass einer der Gründe sich vom Glauben abzuwenden in der eigenen christlichen Erziehung lag: „Wir erkannten, dass es nicht viele Studien über Menschen, die explizit christlich erziehen wollen, gibt. Die Idee zur Familienstudie war geboren. Unser Ziel war es, das Innenleben der christlichen Familie zu vermessen!“

–> Zum Artikel im CVJM GV Blog

Das pro Medienmagazin schreibt dazu „Kinder müssen Pluralismus zu Hause kennen lernen“:

Mit Friedrich Schweitzer, Professor für Religionspädagogik an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen hatten Künkler und Faix einen der wichtigsten und bekanntesten Religionspädagogen Deutschlands zur wissenschaftlichen Einordung und Kritik ihrer Studie gebeten. Er sehe in der Studie vor allem eine begrüßenswerte Initialstudie, sagte Schweitzer. Leider gäbe es bis heute zu wenig Befunde zur christlichen Erziehung in Familien.

Die Studie von Künkler und Faix sei eigentlich keine über christliche Familien, sondern über freikirchliche und hochreligiöse Familien. Das beschere ihrer Aussagekraft deutliche Grenzen. Zudem wäre es tatsächlich bereichernd gewesen, wenn auch Kinder befragt worden wären. Dies hatten Künkler und Faix selbst schon eingeräumt.

–> Zum ganzen Artikel bei pro Medienmagazin

Bei evangelisch.de schreibt Wolfgang Thielmann über die Frontlinie Familie: „Zwischen Furcht und Freiheit“:

Die evangelikale Familie ist ein Schlachtfeld. Wer sich in der evangelikalen Bewegung zur Familie positioniert, rührt an Grundfragen. Jetzt haben sich zwei Nachwuchswissenschaftler zu Wort gemeldet, Tobias Faix und Tobias Künkler. Beide sind Professoren an der Hochschule des CVJM in Kassel. Und als erste haben sie Daten und Fakten zum evangelikalen Familienleben erhoben und ausgewertet: Wie gehen die „besonders intensiv evangelischen Christen“ – so hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Evangelikalen genannt – zuhause miteinander um, und wie geben sie ihren besonders intensiven Glauben weiter?

Im Dezember 2016 war das Schlachtfeld Familie für wenige Tage öffentlich sichtbar. Hartmut Steeb, der Generalsekretär der Evangelischen Allianz, bezeichnete ein Verständnis für andere Formen als die klassische Familie – ohne Trauung, ohne Kinder oder mit Partnern des gleichen Geschlechts – im Internet als „Gefühlsduselei“. Man müsse ihr biblische Lehre entgegensetzen. Der damalige Vorsitzende der Allianz, Michael Diener, wies Steeb ebenfalls im Netz zurecht: Das sei keine Verlautbarung der Evangelischen Allianz. Man könne für die Familie aus Vater, Mutter und Kindern eintreten, ohne, wie Steeb, andere Beziehungsformen zu verurteilen. Steeb solle sich fragen, wie seine Äußerungen auf Menschen wirkten, die ungewollt kinderlos blieben „oder auf Singles, wie wir sie zu 30 Prozent und mehr auch in der evangelikalen Lebenswelt haben.“ Diener empfahl „Zurückhaltung dabei, die eigenen Erfahrungen auf die pluralen biblischen Texte zu übertragen“. Als der Informationsdienst idea über die Kontroverse berichtete, verschwand Steebs Stellungnahme ebenso aus dem Netz wie Dieners Kommentar. Schließlich wurde auch die idea-Nachricht gelöscht. Der kurz veröffentlichte Schlagabtausch zeigte, wie heftig die Auseinandersetzung tobt. Er zeigte auch: Das Familienbild innerhalb der Bewegung ist vielfältiger, als es ihre Publizistik spiegelt.

Wollen evangelikale Organisationen ihren Familien helfen, sollten sie den Stellvertreterkrieg um das Verständnis der Bibel befrieden und ihre Abgrenzung überdenken gegenüber der Gesellschaft, die sie umgibt. Tatsächlich folgt die Bewegung nach einigen Jahren ohnehin den Veränderungen in Kirchen und Gesellschaft.

–> Zum ganzen Artikel bei evangelisch.de

Tobias Faix, einer der Autoren der Studie schreibt auf seinem Blog „Kinder brauchen die Liebe Gottes – ohne ‚aber’.“

Der Theologe und Gründer der Blu:Boks in Berlin Lichtenberg [Torsten Hebel] betonte in seinem Vortrag Wichtigkeit der Wertschätzung und Anerkennung als Grundlage aller Erziehung. Das „Dilemma“ in der Glaubenserziehung entstehe vor allem durch das „aber“, so Hebel. Es sei eine ambivalente Botschaft, die Kindern oftmals gegeben wird, Gott liebe sie bedingungslos, aber sie seien Sünder und gehen verloren. Diese Doppelbotschaft sei schädlich für die Entwicklung der Kinder und Hebel rief dazu auf, auf das „aber“ in der Glaubenserziehung zu verzichten: Gott liebe Kinder bedingungslos. Punkt.

–> Zum ganzen Artikel bei Tobias Faix

Damit man dann auch selbst noch was davon hat, kann man sich in einem kurzen Online-Test einordnen und seinen persönlichen Erziehungsstil entdecken:

–> Test – Welcher Erziehungstyp sind Sie?

Kundgebung: „Solidarität mit den Menschen in Syrien!“

Am Freitag, den 23. Dezember 2016, um 19 Uhr in der Straße der Menschenrechte.

Warum gibt es keine Proteste gegen den Krieg in Syrien? Das mag an der verworrenen Lage und den vielen Kriegsakteuren liegen (Assad-Regime, Rebellen, IS, andere Länder wie Russland oder der Iran). Ungeachtet dessen ist es vielen Menschen ein Bedürfnis, Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen, wenn sie an die Opfer des Krieges in Syrien und anderswo denken. An der dritten Säule, in der Straße der Menschenrechte, die für das Recht auf Leben und Freiheit steht, werden Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet.

Mit dieser Aktion will ein breites Bündnis aus Kirchen, Organisationen und Politik ausdrücken, dass wir in Gedanken bei den Menschen sind, die in Kriegsgebieten ausharren müssen oder sich auf der Flucht befinden… Allein in Syrien sind seit Beginn des Bürgerkrieges im Jahr 2011 wohl über 400.000 Todesopfer zu beklagen. Über 11 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht – fast 5 Millionen Menschen flohen außer Landes, 6,5 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. 13,5 Millionen Menschen in Syrien sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete den Krieg in Syrien als ‚erbärmliche Verrohung der Welt‘.

–> Mehr Infos