Wüste und Independencia

Die zwei größten Events, die in den letzten zwei Monaten stattfanden, waren wahrscheinlich einmal der Ausflug nach Ica und in die Oase Huacachina und zum zweiten das Wochenende, in der wir Volis im Armenviertel Limas, in Independencia, übernachten konnten.

Huacachina

Oase Huacachina
Der Ausflug hierher in die Oase war eines der coolsten Erlebnisse, das ich je erlebt habe. Christopher, Lena, Jana, Adina, Janni und ich verbrachten zwei richtige entspannte Tage dort. Am ersten Tag haben wir gleich eine Sandbuggytour gemacht, bei der wie immer wieder aussteigen und sandboarden konnten. Dabei legt, setzt oder stellt man sich auf ein Board und düst dann die Dünen runter. Man bekommt richtig Geschwindigkeit drauf und es macht einen mordsspaß :)) Wir waren da so ca. 2h unterwegs uns haben uns dann noch den Sonnenuntergang in der Wüste angeschaut.

Blick aus dem Sandbuggy
wir sechs Volis mit den Sandboards
Am nächsten Tag gings nach Paracas, einem Ort am Meer, von dem wir eine Bootstour zu den Islas Ballestas machten. Inseln, die über und über mit Seevögeln, Pinguinen, Pelikanen und Seelöwen bevölkert sind. Dort hat man früher Guano abgebaut, ein Dünger aus Vogelkot, heute stehen die Inseln aber unter Naturschutz.

Boote zwischen den Felsen
Seelöwen (links ein Männchen, von denen es pro Felsen immer nur eins gibt)
Candelabro, eine Felsenzeichnung, ähnlich der Nazca-Linien, die man vom Boot aus sieht

Independencia

Die zweite große Aktion, die im Dezember passiert ist, war für uns die Möglichkeit ein Wochenende in einer Gastfamilie in Inde zu schlafen.
Diese Erfahrung war für mich und auch für die anderen Volis eine sehr starke, da man dort im Armenviertel nochmal gelernt hat was es heißt zu verzichten. Meine Familie war eine mega freundliche und offenherzige Familie, die das, was sie besitzen, mit mir geteilt hat. Mir ist die Familie in der wenigen Tagen, in denen ich dort gelebt habe, sehr ans Herz gewachsen.
Es war sehr gut, dass ich in den Tagen in denen ich dort war nicht arbeiten musst, deshalb konnte ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen oder einfach mal vom Vorweihnachtsstress ausspannen. 

meine zwei Gastbrüder mit einem Freund
Ausblick von unserem Haus in der Nacht
beim Indiacaspielen mit meinen Gastbrüdern
Natürlich ist im November und Dezember noch viel mehr passiert, wer hier mehr wissen will, kann mir gerne schreiben. (jonas.schmid1996@gmail.com) Zudem startet jetzt das Sommerprogramm, das auch nochmal alles durcheinander wirft. Hier bin ich mega gespannt, was das bringen wird, denn im Y sind jetzt deutlich mehr Kinder und Jugendliche, wie in den Monaten davor.
Ich melde mich bald mal wieder
Hasta pronto  :)

¡Feliz navidad y prospero año!

Seit dem letzten Post ist mittlerweile einige Zeit vergangen unteranderem befinden wir uns ja nun in einem anderen Jahr und deswegen wünsche ich euch erst einmal ein frohes, neues Jahr 2015 und Gottes Segen für dieses Jahr, das ganz sicher ein richtig geniales wird.
Und nachgeschoben wünsche ich euch zusätzlich noch ein frohes Weihnachtsfest!
Krippe in Crecemos Felices
Ich habe in meiner peruanischen Gastfamilie ein richtig cooles Weihnachtsfest, das schon ziemlich anders im Vergleich zu dem gewohnten Fest in Deutschland war. Zum Beispiel fing das Fest erst um Mitternacht an und wurde mit Feuerwerk gefeiert, was mich dann ein bisschen an Silvester erinnert hat.
Nach Weihnachten gings für uns Volis dann aufs Zwischenseminar nach Azpitia und von dort aus gleich weiter ins YCAMP und wir haben dann dort Silvester ganz relaxt am Strand verbracht. Wobei es auch hier natürlich ohne Feuerwerk und Fiesta nicht geht. ;)

In den letzten Tagen ist noch eine weitere große Veränderung  passiert. Am 05. Januar gings für Manu und Marvin nach Trujillo und für Rebekka und Adina nach Arequipa. Somit sind wir Limeños nur noch zu siebt.

Das letzte Mal alle zusammen in Azpitia
Ich werde in den nächsten Tagen noch einen Post schreiben, was in der Zeit bis jetzt passiert ist und das ist einiges. Also freut euch auf neue Bilder :)

Zwei Monate

Irgendwie habe ich in den letzten vier Wochen keine Zeit gefunden hier etwas zu posten und ich denke, dass das eigentlich ziemlich gut zeigt, wie meine Zeit hier ist. Nämlich richtig gut! Ich erlebe und unternehme so viel, dass für Blogschreiben  nicht mehr viel übrig bleibt. :)

Ich denke am interessantesten ist erstmal wie es mir in meiner Arbeit geht. Ich habe mich jetzt überall schon ziemlich gut eingearbeitet und bin mit meinem Arbeitsplan zufrieden.  Hier nochmal die einzelnen Stationen.

Crecemos Felices 


CF ist mein Schwerpunkt der Arbeit und hier gefällt es mir auch mega gut. Mittlerweile kenne ich die Kinder bei ihren Namen und sie kennen mich auch und dadurch klappt die Kommunikation sehr gut mit ihnen. Eigentlich ist kein Tag dort wie jeder andere, weil immer irgendetwas kurzfristig geändert wird oder neu gestaltet wird und das macht die Arbeit dort kein bisschen eintönig.
Am Anfang habe ich am Donnerstag in der Früh noch Hausbesuche gemacht bei den Familien der Kinder in unserem Programm. Das war an manchen Stellen schon ziemlich eindrucksvoll zu sehen wo und wie die Kinder leben und an vielen Stellen leider auch ziemlich erschreckend.

Doris und ich mit einer Mutter, deren Tochter mit im Programm ist
Nächstes Jahr im Februar möchte der Y in Rímac noch ein zweites Crecemos Felices aufbauen und deswegen finden jetzt verschiedene Veranstaltungen statt, um Spenden dafür zu sammeln. Im September fand z.B. das FESTYMCA im Y in Pueblo Libre statt, ein riesiges Fest mit Tanzaufführungen, Essen und anderem Programm. Letzten Samstag fand im Gebäude von CF im Centro die Kermesse statt. Auch ein großes Fest mit Tombola, Spielen und auch wieder viel Essen. :D Von beiden Veranstaltungen wird das Geld gesammelt und für den Aufbau von CF in Rímac verwendet.

Rebekka und ich bei der Vorbereitung für die Kermesse
                 

Amigos de Jesús
Die Jungschargruppe dort ist auch ein sehr spannendes Projekt. Denn bis jetzt war dort das Programm so, dass eine Lehrerin das christliche Programm gemacht hat und Marvin und ich nur die Stunde mit Spielen ausgefüllt haben. Diese Woche übernehmen wir jetzt aber die ganze Stunde und können sie so gestalten wie wir möchten.
Allgemein kann man sagen, dass jede Stunde ca. 10 Kinder im Alter von 8-12 Jahren kommen. Die Stunden dort macht immer ziemlich viel Spaß und es ist auch mal eine coole Abwechslung zu den Kinder in CF.

Was geht hier sonst noch so ab?
Viel! Ich finde es mega gut, dass ich so viele Leute um mich herum habe, mit denen ich etwas unternehmen kann.  Mein Gastbruder ist auch bei allem dabei und startet wahnsinnig gerne irgendwelche Aktivitäten. Einmal waren wir z.B. Paintball spielen, was mega viel Spaß gemacht hat.

Paintball mit meinem Bruder, zwei Freunden und Lena und Jana

Was auch ein richtiges cooles Event war, war die Fiesta Alemana in Surco. Christopher und Lena haben dort einen Abend mit deutschen Liedern, einem Quiz und deutschem Essen veranstaltet und wir anderen haben sie unterstützt. Dies war eine gute Möglichkeit meine Lederhose anzuziehen, die ich extra mitgenommen habe. Und auch eine gute Möglichkeit die deutschen Klischees noch ein bisschen zu verstärken. :D

Fiesta Alemana

Zudem ist in den letzten Wochen die Entscheidung gefallen, wer von uns 11 Volis im Januar für sechs Monate nach Trujillo oder nach Arequipa geht. Rebekka und Adina werden nach Arequipa ziehen und Marvin und Manu nach Trujillo. Das heißt ich bleibe mit den anderen Volis hier in Lima. :)

Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken, die bis jetzt für mich gespendet habe. Vielen, vielen Dank, dass ihr an mich denkt und meine Arbeit unterstützt. Ich hoffe ich habe euch einen guten Bericht gegeben, wo ich hier arbeite. Bei weiteren Fragen könnt ihr mir gerne an jonas.schmid1996@gmail.com eine E-Mail schreiben.

Ich würde mich auch noch sehr über weitere Spenden freuen. Weitere Informationen, wie ihr mich unterstützen könnt, findet ihr in der Spalte Unterstützung.

So viel zu meinem Leben bis jetzt hier in Peru. Ich hoffe, dass ich es schaffe meinen nächsten Blogeintrag vielleicht ein bisschen zeitnäher zu schreiben,

Ein Monat

Heute vor genau vier Wochen bin ich hier in Lima gelandet und ich muss sagen diese vier Wochen waren echt mega genial.
Seit zwei Wochen wohne ich jetzt auch bei meiner Gastfamilie und nicht mehr mit den anderen Volis in der Hospedaje des Ys. Mit meiner Familie bin ich total zufrieden. :) Ich wohne zwar ein bisschen weiter vom Y weit, aber da die Projekte, in denen wir arbeiten überall in Lima verteilt sind, ist das egal. Ich teile mir mit meinem Gastbruder ein Zimmer und mit ihm versteh ich mich richtig gut. Aber auch die restliche Familie hat mich aufgenommen als wäre ich ein weiteres Kind und darüber bin ich sehr dankbar.  Ein Monat weiterlesen

Mein Jahr in Peru 2014-09-07 04:32:00

Diese Woche gings für uns die Außenstellen des YMCAs. Zuerst nach Indepedencia, dem Armenviertel Limas. Hier hat der YMCA verschiedene Progamme laufen, z.B. gibt es hier eine Strickerei oder zwei kleine Häuser, in denen sich Kinder und Jugendliche treffen können und an einen kleinen Programmen teilnehmen können. Und dann nach Surco, einem etwas reicheren Stadtteil, in dem der YMCA ein ziemlich großes Haus neu gebaut hat, auch mit einem echt großen Schwimmbad. Hier steckt die Arbeit aber noch in ihren Anfängen, denn das Gebäude gibt es noch nicht so lange und deswegen nehmen noch nicht so viele Peruaner an den Programmen teil, wie z.B. in Pueblo Libre, wo das Hauptgebäude steht.
 
Straße in Indepedencia
Mein Jahr in Peru 2014-09-07 04:32:00 weiterlesen

Eine Woche ist schon rum…

Jetzt bin ich schon eine Woche hier und die Zeit vergeht wie im Flug. Man wird hier jeden Tag mit so vielen coolen, neuen Dingen bombadiert, dass man gar nicht merkt, wenn er vorbei ist.

In den letzten Tagen haben wir jetzt hier die Programme im YMCA schon ein bisschen kennen gelernt. Zum Beispiel war vorgestern unsere Willkommensfeier in der Jugendgruppe HOPE, in der wir jetzt im nächsten Jahr teilnehmen werden. Die Jugendlichen haben uns einen sehr tollen Empfang bereitet und uns gleich voll in die Gruppe mit rein genommen.


Eine Woche ist schon rum… weiterlesen

Hola Lima

Endlich, nach 18 Stunden Flug von Frankfurt über Madrid nach Lima kam ich hier um 5 Uhr morgens mit den anderen an. Trotz der frühen Stunde wartete schon ein kleines Begrüßungskommitee auf uns und gaben uns einen herzlichen Empfang. Den ersten Tag verbrachten wir zusammen mit Olli Mally, dem deutschen Bruderschaftssekretär, der uns hier das Jahr über betreuen wird, hier im YMCA bzw. in der Casa Klement. Dort wohnt er zusammen mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn, die wir dann auch noch kennen lernten und die mir gleich alle sympathisch waren.
Jetzt ist es zwar abends, aber der Himmel strahlt immer noch orange, auf Grund der ganzen Lichter der Millionenstadt.
Von der Temperatur gabs fast keine Umgewöhnung, die ist fast so wie in Deutschland (18º).

Erste Bilder vom YMCA, in dem wir jetzt die ersten zwei Wochen wohnen werden, und Berichte was so in den nächsten Tagen, also unseren ersten hier in Lima, passiert,  folgen auf jeden Fall in den nächsten Tagen!

Bis denne

nur noch 25 Tage

Langsam rückt das Jahr in Peru immer näher. Letzten Freitag bin ich von dem Vorbereitungsseminar in Kassel zurückgekommen und das hat die Vorfreude ordentlich gesteigert.

hier die gesamte Gruppe von Volontären, die der CVJM aussendet

Es war echt eine mega coole Zeit, die ich mit den anderen erleben durfte. Zum einen habe ich die Leute, die mit mir nach Peru gehen noch besser kennen gelernt und versteh mich super mit allen. Zum anderen hat man dort Freunde gefunden, die jetzt dann quer über die gesamte Welt verstreut sind und nach Chile, Äthiopien, Togo, Ghana, Indien, Hong Kong und China gehen. Was auch eine echt super Erfahrung ist. :)

Endlich geschafft!

... und zwar in vielerlei Hinsicht.

Endlich habe ich nun einen Blog, in dem ich über meine Zeit in Peru und der Arbeit dort berichten kann. Dies ist jetzt offiziell mein erster Eintrag. :)

Sowohl das schriftliche, als auch das mündliche Abi sind abgehakt und gut bestanden. Was mir jetzt einige Zeit gibt, um mich auf Peru vorzubereiten und alles wichtige zu erledigen, wie nochmal Spanisch-Stunden nehmen, Impfungen abzuschließen, etc. etc.

Und natürlich das wichtigste von allen ist das ich als Volontär angenommen wurde und nach Peru fahren darf. Dies weiß ich zwar schon seit Ende Januar, ab da hatte ich ja den Blog noch nicht. Deshalb freue ich mich, dass ich von vielen Bewerben deutschlandweit ausgewählt wurde und zusammen mit meinen 10 Mitvolontären zusammen nach Peru fliegen darf.  Wir werden dort in der ACJ (Asociación Cristiana de Jóvenes) arbeiten und die dortige Kinder- und Jugendarbeit unterstützen. Bis jetzt weiß ich noch nicht genau, an welchem Ort ich final wohnen und arbeiten werde, aber sicher ist, dass wir Volontäre die erste Zeit alle zusammen in Lima sind und dann noch aufgeteilt werden. Ich halte euch aber auf dem Laufenden.