Chinesischer YMCA Hongkong feiert 115. Geburtstag

Als Partner waren der CVJM Deutschland, der CVJM Bayern und der CVJM Nürnberg eingeladen, mit dem Vorstand und den Mitarbeitenden des chinesischen YMCA Hongkong das 115. Jubiläum zu feiern.

Der YMCA Hongkong feiert seinen 115. Geburtstag

Der YMCA Hongkong feiert seinen 115. Geburtstag

Eine bewegte Historie wurde unter dem Thema „Ehrenamtlichkeit“ gebündelt. Ein Symposium mit Berichten und Vorstellungen von Ehrenamtlichen war den eigentlichen Festlichkeiten vorangeschaltet. Der Festgottesdienst  stand ganz im Zeichen des Dankes: „Amazing grace …“.

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Tagesspiegel: Chinas Jugendpolitik – Zwischen Austausch und Abschottung

Chinesische AusstauschstudentenChinas Regierung verärgert die Jugend mit ihrer Kritik am westlichen Lebensstil.

Es klingt wie ein Widerspruch: Erst im März hatten Partei- und Staatschef Xi Jinping und Bundespräsident Joachim Gauck in China das Deutsch-Chinesische Jahr für Schüler- und Jugendaustausch 2016 eröffnet. Gleichzeitig aber kämpft Xi im eigenen Land immer vehementer gegen „westliche Werte“, warnt die Bevölkerung vor ausländischen Spionen, bringt Schulen, Universitäten und Medien auf Linie und erschwert ausländischen Nichtregierungsorganisationen mit restriktiven Gesetzen ihre Arbeit.

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Bonds of Peace – Das erste internationale Waging-Zeltlager

„Kabul!” Aufgeregt sitzen die Jugendlichen rechts von mir und tippen mich an: „Das da ist meine Stadt in meiner Heimat!“. Zu jedem Bild, das die Powerpoint daraufhin zeigt, weiß jemand etwas zu erzählen. Freunde aus Ägypten. Freunde aus Syrien. Freunde aus Afghanistan. Sie alle erzählen etwas aus der Heimat und alle hören aufmerksam zu. Sie klatschen begeistert Beifall über das Theater und den absichtlichen Tausch von Frauen und Männerrollen. Vielleicht auch ein bisschen wegen der Möglichkeit, das zu tun, was in ihren Heimatländern problematisch wäre. Es gibt fantastisches Essen und Tanz. Lebendig, leidenschaftlich, echt. Was für ein heiliger Abend, ein heiliger Ort, an dem die Unterschiedlichkeit mit jeder Faser zelebriert wird! Gemeinsam mit Menschen, die sich vermutlich nie begegnen würden.

Die Teilnehmenden von "Bonds of Peace - (M)Y-Camp" in Waging erlebten im August eine ganz besondere Zeit

Die Teilnehmenden von „Bonds of Peace – (M)Y-Camp“ in Waging erlebten im August eine ganz besondere Zeit

Über eine Reise ins Hinterland der Provinzen Chinas…

„Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes wird beleben.”

 

Paul von Heyse

Der März neigtIMG-20160402-WA0159 sich dem Ende zu, es ist der Freitag vor Ostern, an welchem meine Mitvolontäre und ich am Flughafen sitzen und auf unseren sich immer weiter verspätenden Flug warten.

Unser Ziel: Kunming- die Hauptstadt der Provinz Yunnan im Süden der Volksrepublik China. Es ist Nacht, als unser Flug schließlich zur Landung ansetzt. Der überwältigende GScreenshot_20160418-114422_1eruch von Blüten bei der Ankunft in unserer ersten Herberge heißt uns Willkommen in Kunming, das sich auch liebevoll “Stadt des ewigen Frühlings” nennt. Zum ersten Mal nach einem sehr standhaften Winter in Hong Kong fühlt es sich an, als sei dieser gebrochen und müsse nun dem Frühjahr
weichen.

Gemeinsam mit einer Gruppe von 140 Menschen sind wir über die Ostertage im Auftrag des Chinese YMCA of Hong Kong unterwegs, um in den ländlicheren Teilen der Provinz das Leben und denDSC_0004 Alltag der Menschen dort erleben zu dürfen. Nur selten erscheint ein Auto auf den kurvigen Straßen, die durch die roten Berglandschaften Yunnans führen . Unsere Gruppe selbst ist auf dem Fahrrad unterwegs und so geht es täglich von einer Herberge zur nächsten. Auf unserer Reise IMG-20160401-WA0037kommen wir an Landsleuten vorbei, die ihre Herden von den Feldern nach Hause führen oder auch an Menschen, die Einkäufe in großen Bastkörben auf ihren Rücken von einem Ort zum nächsten bringen. Die Luft ist leicht und klar, nur selten fällt ein leichter Regen auf die staubigen Straßen.

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Begegnung auf Augenhöhe – Austausch mit China

cvjmIn nur fünf Jahren hat sich zwischen dem CVJM Nürnberg und den Partnervereinen in Hong Kong und Guangzhou eine intensive Kooperation entwickelt. Jedes Jahr treffen sich Schüler/-innen und Studierende in China und Deutschland, lernen deutsche und chinesische Fachkräfte voneinander und sind junge Freiwillige in beiden Länder aktiv. Michael Götz, Generalsekretär des CVJM in Bayern und ehemaliger Generalsekretär des CVJM Nürnberg, berichtet über die positiven Impulse deutsch-chinesischer Begegnungen für die Völkerverständigung, aber auch für die Verbandsentwicklung und die Zusammenarbeit mit Flüchtlingsprojekten in Deutschland.

–> Zum gesamten Interview mit Michael Götz bei IJAB

China Lounge

Wolltest du schon mal nach China reisen oder chinesische Speisen probieren? Dann hast du jetzt die Gelegenheit dafür! Komm einfach in die Treppenhauslounge und genieße dort die chinesische Atmosphäre.DSC_3677

Der ganze Monat April steht unter dem Motto „China“. Hierfür wurde die Lounge, passend zum Thema dekoriert. Dazu laufen chinesische Lieder und es gibt die Möglichkeit das eine oder andere aus China auszuprobieren. Dies kann Snacks, wie Mochi, Baozi und Sesam-Bällchen oder asiatische Tee-Sorten sein. Kleine Zettel auf dem Tischen bringen dir ein paar Infos über China nahe oder man lernt, wie man mit DSC_3679Stäbchen isst.

Sehr interessant ist auch der „Sprach-Kurz“, den jeder Gast selbstständig machen kann. Hierfür findet man an jedem Tisch Zettel, wo ein deutscher Satz oder Wort steht und neben dran ist die „Lautsprache“ aus China.

Na, neugierig gemacht? Dann komm doch gleich vorbei und schnuppere selber chinesische Luft.

Mit Unterstützung der Stadt Nürnberg / Jugendamt

Auf dem Rücken des Drachen und ein halber Tag an der University of Hong Kong

Auf dem Rücken des Drachen

Der dritte März in Hong Kong begann wie immer mit einem ausgewogenen Frühstück, bestehend aus Wurst, Toast, Reis und Nudeln. Nachdem alle satt und voller Energie waren, fuhren wir mit Bus und Bahn nach Sau Kei Wan. Dort gibt es nämlich den bekannten Dragon-Back-Trail, ein idyllischer Wanderpfad. Stufe um Stufe stiegen wir hinauf, bis wir ganz oben angelangt waren. Das Erklimmen der Hügel war anstrengend, doch der Ausblick der sich uns oben auf dem Berg bot, war die auf jeden Fall wert. Danach rasteten wir auf einer Aussichtsplattform, entspannten uns und genossen die Aussicht. Anschließend ging es über einen sehr schönen und schattigen Wanderweg in Richtung Bushaltestelle. Von dort fuhren wir per Mini-Bus zum Stanley-Market, wo sich die Gruppe wieder in kleinere Gruppen aufgeteilt hat. Die einen entspannten am Strand, andere traten die Heimreise an, wiederum anderen fuhren in die Stadt. Dieser Tag hatte eine schöne Balance aus Programm und Freizeit.

Ein halber Tag an der University of Hong Kong
Dieses Mal besuchten wir die University of Hongkong, die nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre Möglichkeiten beeindruckt. Nach einer kurzen Kennenlern-Runde stellten uns die hongkonger Studenten Ihre Universität vor und wir unser deutsches Uni-System. Anschließend gab es eine Führung über den Campus, welcher sehr modern ausgestattet ist. Es gibt sogar einen großen Sportplatz direkt am Meer. Man hatte fast vergessen, dass man an einer Universität ist und nicht im Urlaub. Das Essen kam auch an diesem Tag nicht zu kurz. Wir machten noch zahlreiche Selfies am Symbol der Universität, eine große rote Sonnenuhr, und fuhren dann wieder in getrennten Gruppen weiter. Alle außer zwei fuhren zum Nan Lian Garden, wo es dort in der Nähe auch ein Nonnenkloster gab. Der Garten bot ein sehr schönes Panorama aus unzähligen Bonsaibäumen und Gewässern in denen Kois schwammen. Der Garten strahlte sehr viel Ruhe aus und es herrschte eine absolut entspannte Atmosphäre. Während die große Gruppe die Ruhe genoss, besuchten die anderen Beiden den Big Buddha auf Lantau Island. Gegen Nachmittag trennten sich dann wieder alle Wege, so fuhren manche noch in eine Bar, kauften Comics oder fuhren zurück nach Wu Kai Sha.

Tempelbesichtigung, gutes Essen und Fußball

Nach dem Frühstück fuhren wir in das Teng Ancestral Village, ein kleines Dorf innerhalb Hong Kongs. Geführt wurden wir von Mr. Yu, der uns vieles über die Schreine, Tempel und die chinesische Geschichte erzählt hat. Aufgrund kleiner Schwierigkeiten in der Kommunikation blieben nicht unbedingt alle Informationen hängen, lustig war´s aber trotzdem.

Danach hieß es erstmal abwarten und Tee trinken. Oder abwarten und Geschirr spülen, denn zu den Traditionen gehört es ebenfalls dazu, sein Geschirr mit Tee abzuwaschen und dann erst zu essen. Das Essen fand in Shum Shui Po statt. Dort haben sich auch ein Paar von uns das ein oder andere Souvenier gekauft oder den Fischmarkt angesehen.

IMG-20160301-WA0004Wieder Zuhause bereiteten wir uns auf das freundliche Fußballspiel mit den obdachlosen Gästen vor. Hierbei handelt es sich um Obdachlose, die in ihrem Leben einige Schwierigkeiten hatten und sich zu einem Fußballteam zusammen getan haben. Gemeinsam spielten wir mit Ihnen gegen ein Team aus chinesischen Studenten, die wir sogar schlagen konnten. Die Freude war groß, die Beine waren schwer 😀

Mindestens 10.000 Buddhas und eine Stadt voller Möglichkeiten

IMG-20160301-WA0013Nachdem unsere Bäuche vom Frühstück so groß waren, wie der von dem Buddha den wir alle kennen, machten wir uns auf den Weg 10.000 weitere und sehr verschiedene Buddhas anzusehen. Die Anzahl und Variationen der vielen Statuen im Hong Konger Stadtteil Sha Tin sind kaum vorstellbar.

Über einen steilen Bergpfad ließen sich die Statuen gemütlich erkunden. Obwohl es ein Spaziergang war, war es für manche kein Spaziergang :D. Nicht alle schafften es bis ganz nach oben, denn das gestrige Fußballspiel machte sich in den Beinen bemerkbar. Erwähnenswert sind auch die wildlebenden Affen, die sich von Dach zu Dach schwingen.

Danach hatten wir für den ganzen Tag die Qual der Wahl. Die große Truppe teilte sich auf und erlebte unterschiedliche Dinge. Dazu gehörten unter anderem Snoopy-Bootfahren im „Peanuts Land“, Fleischbällchen essen in der Ikea, Rückenmassagen in der Einkaufspassage oder Cocktails schlürfen im 28. im Stock.

Martin

Der erste Schritt auf chinesischem Boden – Endlich angekommen im Reich der Mitte!

Am Freitagabend haben wir uns um 18 Uhr am Nürnberger Flughafen getroffen, um gemeinsam unsere große Reise anzutreten. Ausgerüstet mit überdimensional großen Koffern, Handgepäck inkl. Nackenkissen und im bequemen Jogginghosen- und Kuscheljacken-Outfit flogen wir zuerst um 20:15 Uhr mit einer Regionalmaschine von Nürnberg nach München. Der Flug dauerte nur rund 20 Minuten, anschließend stand um 22:30 Uhr der große 11-stündige Direktflug nach Hongkong an. Während diesem Flug hatten wir die Möglichkeit, das Lufthansa-Entertainmentsystem im jeweils integrierten Tablet im Vordersitz zu nutzen – Angeboten wurden aktuelle Filme, verschiedene Radiosender, Musikalben, Spiele, Hörbücher, (Weiter-)Bildungsmöglichkeiten sowie die Live-Verfolgung des Fluges. Einige von uns haben die Zeit zum schlafen genutzt, andere zum Filme-Marathon-schauen oder lesen. Eine Stunde nach dem Start wurde uns bereits das Abendessen serviert – gewählt werden konnte zwischen Rinderhack mit Kartoffelpürree oder Jasminreis mit Hühnchen. Das Frühstück folgte erst eine Stunde vor der Landung. Hier gab es Käse-Omelette mit Spinat oder chinesischen Reis. Zwischendurch gab es immer wieder die Möglichkeit, Erfrischungsgetränke zu bekommen.

Nach der Landung gegen 17 Uhr chinesischer Ortszeit, sind zum Glück auch alle Koffer mit uns angekommen. Wir wurden von Gloria abgeholt, einer der YMCA-Leiterinnen hier in Hongkong. Sie begrüßte uns herzlich und beschenkte uns mit „Dumplings“ – ein traditionell chinesisches Süßgebäck. Es sieht aus wie ein mehliger weißer und sehr weicher kleiner Ball, gefüllt mit einer süßen Geleepaste. Vom Flughafen ging es dann mit einem Kleinbus weiter zu unserer Unterkunft „Wu Kwai Sha Youth Village“ im Hongkonger Stadtteil Ma On der Shan.

Dort angekommen wurden wir um ca. 20 Uhr von 10 chinesischen Studenten, Leitern und den deutschen CVJM-FSJ’lern freundlich empfangen – auch hier bekamen wir eine kleine Willkommensgeste: Die chinesische Süßigkeit „Meltose bisquits“ . Es sieht aus wie ein Lolly und besteht aus zwei Keksplatten und einer Honigschicht in der Mitte. Die Chinesen sind allgemein sehr hilfsbereit und zuvorkommend, ein wirklich nettes und angenehmes Völkchen!

Nachdem wir unser Gepäck im Bungalow Nr. 12 untergebracht hatten, lernten wir unsere chinesischen Partner besser kennen, indem wir ein paar „Ice breaking games“ gespielt haben. Abschließend aßen wir gemeinsam zu Abend und verabschiedeten uns nach einem langen anstrengenden, aber dennoch aufregenden Tag und nahmen die neuen unzähligen Eindrücke von Hongkong mit bis zum nächsten Morgen!

Laura