Stellenausschreibung: Arbeit mit Kindern und Arbeit mit Flüchtlingen

Der CVJM Nürnberg-Kornmarkt sucht eine CVJM Sekretärin (m/w) für die Arbeit mit Kindern und die Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund. Wir bieten eine 100 Prozent Stelle, Vergütung in Anlehnung an TVL – DIVO (Evangelische Landeskirche Bayern) und die Einbindung in den Kinderbereich, in das Hauptamtlichen-Team und die Mitarbeitergemeinschaft des CVJM.

–> CVJM Nürnberg – Stellenausschreibung CVJM Sekretärin für Kinder und Flüchtlinge (pdf)

Erste Erlebnispädagogen in Peru zertifiziert

Trekkingtour bildet Abschluss einer einjährigen Ausbildung

Was mit der Vision Raul Salas´, des Generalsekretärs des YMCA Peru, begann, fand im November 2016 seinen Abschluss: Im YMCA Peru wurden die ersten Erlebnispädagoginnen und -pädagogen vom Institut für Erlebnispädagogik der CVJM-Hochschule geprüft und zertifiziert!

In den Anden erlebten die Peruanerinnen und Peruaner bei einer Trekking-Tour den Abschluss ihrer Ausbildung zum Erlebnispädagogen

Es war ein echtes Abenteuer als die Trainer des Instituts für Erlebnispädagogik im Oktober 2015 zum ersten Mal Fuß auf peruanischen Boden setzten. Kulturellen Unterschieden und Sprachbarrieren zum Trotz wurden im Seminar „Leadership und Prozessbegleitung“ 40 und im Seminar bzw. „Praktische Outdoor- und Erlebnispädagogik“ 14 Peruanerinnen und Peruaner mit der Theorie und Praxis der Erlebnispädagogik vertraut gemacht. Damit wurde der Grundstein für die Entwicklung einer „CVJM-Pädagogik“ gelegt, wie es Raul Salas immer wieder gerne ausdrückt.

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Dänische Jugendliche im CVJM Nürnberg

Vor einem Monat waren 70 Schüler und 5 Lehrer mit dem dänischen KFUM-KFUK (CVJM) in Deutschland. Hier besuchten sie auch den CVJM Nürnberg und sahen sich dort ein Programm zur Integration der zahlreichen Flüchtlinge an, die im letzten Jahr in das Land gekommen sind.

Die Schüler besuchten auch Gedenkstätten des zweiten Weltkriegs, hörten das neuste von Martin Luther und bekamen Einblicke in die Menschenrechte und wie sie sich heute auf unsere Gesellschaft auswirken.

Drei der Schüler haben über ihre Erfahrungen im Blog des dänischen CVJM geschrieben.

–> Zu den Berichten, automatisch übersetzt mit Google
–> Facebook-Seite der Schule

Notfhilfe für den YMCA Peru: Jetzt spenden und ein Hoffnungszeichen setzen!

Über die AG der CVJM unterhält der deutsche CVJM schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem YMCA Peru. Zahlreiche „Volis“ waren und sind im YMCA Peru im internationalen Freiwilligendienst im Einsatz und haben enge Verbindungen zu den Menschen im Land. Olli Mally ist mit seiner Familie über die AG der CVJM und den CVJM Deutschland als Bruderschaftssekretär in den YMCA Peru entsandt. Wir wollen unsere Freunde in Peru in der aktuellen Notlage nicht im Stich lassen und die Aufbauarbeit des YMCAs durch Spenden unterstützen. Gestern hat uns aus Peru der folgende Bericht über die aktuelle Lage vor Ort verbunden mit einer Bitte um solidarische Hilfe erreicht:

Durch schwere Überschwemmungen sind in Peru inzwischen mehr als 70 Menschen getötet worden. Insgesamt sind über 600.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.

Auslöser ist der sogenannte „Küsten-El-Niño“. Das Meereswasser vor der Küste ist um über fünf Grad wärmer als sonst um diese Jahreszeit üblich. Stellenweise wurden sogar zehn Grad mehr gemessen. Wegen der dadurch ausgelösten starken Verdunstung des Wassers kam es zu heftigen Regenfällen in den Anden, was die Flüsse anschwellen ließ und zu dramatischen Überschwemmungen und Erdrutschen führte.

Ganze Ortschaften wurden durch reißende Ströme zerstört. Das Zentrum der drittgrößten Stadt, Trujillo wurde überspült. Hier arbeitet der YMCA Peru seit 1992. Vor allem betroffen sind die Familien in El Milagro, einem Stadtteil etwa zwölf Kilometer vom Stadtzentrum Trujillos entfernt, wo die Menschen in extremer Armut leben.

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International Reformation Camp 2017: Christine Becker im Interview (Interview also in English)

Anlässlich des 500. Geburtstages der Reformation lädt der CVJM Deutschland vom 14. bis 20. August 2017 herzlich zum  International YMCA Reformation Camp ein. Unter dem Motto „Beyond Limits – Grenzenlos“ werden bei dieser internationalen Begegnung der besonderen Art 500 bis 700 Freunde aus Partnerländern, Geflüchtete und Einheimische in Wittenberg und Berlin zusammenkommen.

Weitere Informationen zum International Reformation Camp gibt es hier. Sei dabei!

Christine Becker, aus dem Vorbereitungsteam, freut sich auf das International Reformation Camp, das in weniger als sechs Monaten startet. Im Interview berichtet sie, was die Teilnehmenden erwartet.

Liebe Christine, wir wollen dich erst einmal besser kennenlernen. Verrätst du uns, wie alt du bist, wo du lebst und was du gerade machst?

Ich bin 20 Jahre alt und lebe momentan in Nürnberg. Da studiere ich Soziale Arbeit und Theologie, und wenn ich gerade mal nicht in der Hochschule bin, mache ich ganz viel im CVJM.

Christine Becker arbeitet beim International YMCA Reformation Camp mit

Was treibt dich an, im Leitungsteam mitzumachen?

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24/7 Prayer im Kornmarkt

Herzliche Einladung zum 24 / 7 – Prayer

– zur besonderen Gebetswoche im CVJM Kornmarkt

Termin: 26.3. – 1.4.2017

Ort: Studio – 1. UG; Kornmarkt 6

Was im September 1999 in einer englischen Kleinstadt anfing – inspiriert durch die Erlebnisse der Herrnhuter Brüdergemeinde um Graf Zinzendorf – hat mittlerweile Menschen in über 1.500 Gruppen auf allen Kontinenten erfasst.

Quer durch sämtliche Konfessionen, über alle »frommen« Labels hinweg, beten sie, als ob alles von Gott abhängt, und leben, als ob alles von ihnen abhängt. Was sie erlebt haben? Gott hat eingegriffen. Und er verändert. Verändert unser Bild von ihm. Verändert unsere Art zu beten. Verändert uns und mit uns unsere Welt.

Gemeinsam wollen wir Teil dieser weltweiten Gebetskette werden und 24/7, also 24 Stunden mal 7 Tage, beten. Wie das gehen soll? Wir richten uns einen besonderen Gebetsraum im CVJM im Studio (1. UG) ein, der viele Möglichkeiten der Begegnung mit Gott bietet und beten dann alleine oder in Gemeinschaft in kleinen Gebetsschichten.

Werde Teil dieser wundervollen Gebetsbewegung und erlebe, welche Kraft das Gebet hat! Besonders wollen wir auch die Veranstaltung Jesus House, die auch in dieser Woche stattfindet, im Gebet tragen und unterstützen.

Hast du Lust mitzumachen? Dann melde dich bei und du bekommst mehr Infos.

Germany calling

Es war soweit – unser letzter Tag im „Reich der Mitte“ war angebrochen. Jeder konnte die Nachwehen des vergangenen Abends individuell behandeln – ob beim Ausschlafen im gemütlichen Hotel-Bett oder bei einerm vormittäglichen letzten Rundgang durch die engen Straßen & Gassen Guangzhous. Einige verabredeten sich zum Frühstück in verschiedenen nahgelegenen Restaurants – andere wiederum nutzten die Zeit, die vielen Souvenire und Gastgeschenke in den natürlich viel zu kleinen Koffern zu verstauen. Passt die Drohne noch rein?!

Schließlich war es dann soweit und wir checkten aus. Nun ging im Privat-Bus nach Shamian-Island, wo wir über den YMCA Zugang zu einer deutsch-chinesischen Kunstgallerie. So unterschiedlich die Reaktionen darauf ausfielen, so geehrt fühlten wir uns, als wir anschließend einer traditionellen Tee-Zeremonie beiwohnen durften.

Eine Ehrenamtliche aus dem YMCA führt uns in die Geheimnisse des chinesischen Tees ein

„Was waren deine Highlights? Was hat es nicht gebraucht? Was hast du über die chinesische Kultur, Sprache usw. gelernt? Was hast du über dich selbst gerlernt?“ Wie wichtig das Festhalten des Erlebten ist, zeigten die anschließenden zwei Stunden. In verschiedenen Konstellationen nahmen wir uns Zeit und reflektierten die gemeinsame Zeit in Hong Kong und Guangzhou. Neben der Toilettenaussicht im 99. Stock des IFC-Towers in Guangzhou standen v.a. die Begegnungen mit den Studenten aus Guangzhou hoch im Kurs. Außerdem besprachen wir ausfühlich die offensichtlichen Unterschiede zwischen alt & arm, jung & alt, Zurückhaltung & Offenheit usw. die wir in den Tagen v.a. in Hong Kong erlebt hatten.

Den Abschluss des Tages bildete ein festliches „Farewell-Dinner“ in einem schicken Restaurant. Wer noch kein kaltes Hühnchen oder Loutusblüten gegessen hatte, konnte hier nochmal typisch-chinesisches Essen probieren. Die Gespräche konnten nur vom abfahrbereiten Bus unterbrochen werden und so mussten wir schweren Herzens „Goodbye“ sagen. Gastgeschenke wurden verteilt und Erinnerungsfotos geschossen – die Zeit in China war vorbei.

Schwere Entscheidung – welche Reihe nehme ich?

Noch am selben Tag, kurz vor Mitternacht, hob die Boeing 777 vom Airport in Guangzhou ab. An Bord 21 müde, teils hungrige aber glücklich und erfüllte Deutsche.

Luxushotel von Innen

Der Tag begann mit einer schwierigen Entscheidung. Aufstehen oder noch liegen bleiben, Frühstücken gehen oder nicht, etwas essen und sich für einen vollgeplanten Tag stärken oder doch noch lieber mehrmals die Schlummertaste drücken.

5-Sterne-Luxushotel – wir bekamen dirkete Einblick in das „China-Hotel“ der Marriott-Group.
Ein Mitarbeiter aus Österreich steht uns Rede und Antwort.

Nach dem frühstücken, oder eben auch nicht, ging es dann in Richtung Marriott Hotel, um dort Einblicke hinter die Kulissen zu erhalten. Angekommen, wurden wir sehr nett und herzlich empfangen. Zu Beginn gab es eine Einführung, in der uns die Historie der Hotelkette aufgezeigt wurde. Anschließend gab es einige Minuten, um mit verschiedenen Angestellten aller Bereiche Gespräche zu führen. Daraufhin wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und uns wurde das Hotel gezeigt. Bei etwa 800 Zimmern auf 17 Stockwerken, diversen Restaurants, Cafés & Bars, sowie Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten, gab es sehr viel zu sehen. Abschließend hatten wir noch ein Mittagessen in der Angestelltenkantine.

Als nächstes standen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Den Yuexiu-Park besichtigen oder ins „Museum des Nanyue-Königs“ gehen. Bei rund 20°C und strahlendem Sonnenschein fiel vielen die Entscheidung nicht schwer und somit ging der größte Teil in den Park. Dort wurde uns dann freie Wahl zur Gestaltung unserer Zeit gelassen. Von Tretboot fahren, über den Park erkunden oder doch einfach nur Sonne tanken, war alles vertreten. Mit der Wahl des Museums, machte man jedoch auch alles richtig. Hier konnte man das Grab des Nanyue-Königs von vor 2000 Jahren bestaunen, was bei Bauarbeiten in den 80er Jahren „versehentlich“ entdeckt wurde. Neben der Grabkammer gab es außerdem eine riesige Ausstellung aller Schmuckstücke und Siegelringe, die unter der Erde dort gefunden wurden.

Bootfahren im Yuexiu-Park

Anschließend gab es ein wenig Freizeit, die die meisten noch damit genutzt haben, die letzten Souvenirs und Mitbringsel zu  besorgen.

Als krönenden Abschluss ging es noch auf eine Schiffstour auf dem Pearl River. Die untergehende Sonne und beleuchteten Gebäude, Brücken und Schiffe, sorgten für eine spektakuläre und atemberaubende Aussicht.

Der Canton-Tower bei Nacht

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis neigte sich der Tag dem Ende und jeder konnte sich den Abend frei gestalten.

Begegnungen mit Jung und Alt + City Hunt:

Heute wurde unsere Gruppe in zwei Teile geteilt.

Die erste Gruppe besuchte die YMCA Einrichtung, welche sich für die ältere Generation engagierte.  Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen besuchten wir immer in zweier oder dreier Gruppen die Ältesten zuhause. Dort wurden wir viel fotografiert und erfuhren mehr über deren Leben. Die älteste Dame war 102 Jahre alt und hatte insgesamt mit all ihren Kindern, Enkel und Großenkel  54 Nachkommen.

Die zweite Gruppe besuchte eine chinesische  Grundschule. Die Kinder überraschten die Gruppe mit einer Show, sie tanzten als Drachen über den Schulhof und stellten sich auf Englisch vor.

Nach unseren Besuchen gab es wieder einen City Hunt. Die Gruppen hatten teilweise unterschiedliche Aufgaben, welche aber allesamt viel Spaß machten. Von einen Hühnerfuß kaufen bis zum in 99. Stock auf Toilette gehen oder einen Zungenbrecher auf Chinesisch lernen war alles dabei.

Um 5 trafen wir uns alle wieder am Hotel. Dort wurden uns die Informationen für den nächsten Tag gegeben und danach konnten wir die Zeit frei nutzen, um Essen zu gehen, noch weiter die Stadt zu erkunden oder uns einfach auszuruhen.