Dänische Jugendliche im CVJM Nürnberg

Vor einem Monat waren 70 Schüler und 5 Lehrer mit dem dänischen KFUM-KFUK (CVJM) in Deutschland. Hier besuchten sie auch den CVJM Nürnberg und sahen sich dort ein Programm zur Integration der zahlreichen Flüchtlinge an, die im letzten Jahr in das Land gekommen sind.

Die Schüler besuchten auch Gedenkstätten des zweiten Weltkriegs, hörten das neuste von Martin Luther und bekamen Einblicke in die Menschenrechte und wie sie sich heute auf unsere Gesellschaft auswirken.

Drei der Schüler haben über ihre Erfahrungen im Blog des dänischen CVJM geschrieben.

–> Zu den Berichten, automatisch übersetzt mit Google
–> Facebook-Seite der Schule

sonset goes sonRISE

Alles neu? Was im November 2015 mit einer Vision begann, fand kurz nach Ostern 2016 seinen Start im CVJM Nürnberg-Kornmarkt – aus sonset wurde sonRISE. Seit bald einem Jahr erwartet das bunt gemischte Mitarbeiterteam die Jugendlichen nicht mehr im Studio, sondern in der Treppenhaus-Lounge, die dann von uns übernommen wird.

Diese Veränderung sollte aber nicht einfach nur ein Tapetenwechsel sein, allen voran sollte ein offener Treff entstehen. Ziel ist es neue Jugendliche zu erreichen und gleichzeitig unseren Jugendlichen, die Möglichkeit zu geben sich weiterzuentwickeln. Nach einem kurzen Impuls zu Beginn des Abends haben sie nun immer die Qual der Wahl. Decke ich mich mit Snacks und Getränken ein, mache ich beim Workshop mit und lerne dabei etwas Neues oder nutze ich die Zeit um zu quatschen und lustige Spiele zu spielen… Obwohl der Stamm der Gruppe sich nicht groß verändert hat, so konnten wir trotzdem neue Gesichter begrüßen. Die Nutzung der Lounge und die Aktionen auf dem Kornmarkt haben dabei immer wieder für viel Spaß und große Aufmerksamkeit gesorgt.

Aller drei Wochen haben die Jugendlichen außerdem die Möglichkeit in drei verschiedenen Sofarunden bei Mitarbeitern daheim ihre Fragen zu stellen, persönlich für sich beten zu lassen, Lobpreis zu machen oder einfach in kleiner Runde Gemeinschaft zu leben.

Es sind kleine Schritte zur Umsetzung unserer Vision: Die Lounge & das Studio mit Jugendlichen aus der ganzen Stadt zu füllen.

… wenn der Prediger „unvorbereitet“ kommt…

JESUS HOUSE 2017 in Nürnberg

Der Saal ist voller junger Leute, der Kamin auf der Bühne brennt, die letzten Leute huschen noch vom Bistro in den Saal um sich einen der begehrten Plätze auf den Sitzsäcken zu ergattern – und schon beginnt der Countdown. JESUS HOUSE 2017 kann losgehen!

Viele Monate der Planung liegen hinter uns, viele Mails, Nachrichten, Treffen, Mitarbeiteranfragen, Einkaufstouren und Gebete – alles für diesen Moment. An fünf Abenden wollen wir Jugendliche mit der besten Nachricht der Welt erreichen: dass Gott sie kennt, liebt und in Jesus mit sich versöhnt hat! Und wie geht das? Bei uns ganz direkt, interaktiv und authentisch. Anstatt einen Prediger 30 Minuten erzählen zu lassen, schaue ich einfach selbst in die Bibel, die ich am Eingang bekommen habe. Nachdem ich den Text gehört und für mich selbst durchgehen konnte, schnacke ich kurz mit meinen Nachbarn, die genauso gemütlich und entspannt auf der Couch liegen, wie ich. „Versteht du alles hier?“ – „Warum hat Jesus nicht einfach so oder so reagiert?“ „Was heißt nochmal ‚Engel‘?“ So oder so ähnlich hört man es aus allen Ecken im Raum. Wir sollen uns auf ein Statement oder eine Frage einigen. Gar nicht so einfach. Dann geht die Ausquatsch- und Nachhakrunde los. Jeder, der eine Frage hat, darf sich melden und sie unserem Verkündiger Johannes stellen. Wenn er keine Antwort hat, darf er den ‚Blitzableiter‘ befragen – eine zufällig am Anfang des Abends bestimmte Person, die nun antworten muss – okay, sagen wir „darf“. Wenn immer noch keine zufriedenstellende Antwort da ist, bekommt Johannes die Aufgabe, bis zum nächsten Abend nachzuforschen.

So hangelt sich der Abend von Frage zu Frage, von Statement zu Statement und landet schließlich wieder bei mir: „Was ist dir wichtig geworden?“ fragt Johannes. „Und wie willst du darauf reagieren?“ Schnell sind die Möglichkeiten erklärt – ob ich symbolisch eine Kerze anzünden möchte, ein formuliertes Gebet an Gott sprechen will, vielleicht doch lieber ein ausführlicheres Gespräch brauche oder den Abend gemütlich am Bistro, an der Fotobox oder beim Quatschen auf den Sofas ausklingen lassen will, bleibt mir überlassen. Hier wird mir nichts aufgezwängt, sondern ich werden einfach eingeladen.

„Nah.du wirst besucht“ war das Thema des ersten Abends. Weiter geht es mit „Anders.du wirst gesehen“. Schau gern vorbei! Der Abend eignet sich perfekt für eine gute Zeit mit deinen Freunden, die vielleicht noch gar nichts von Gott & Jesus gehört haben. Hier gibt es ehrliche Fragen und nur die Antworten, die sich im Alltag bewährt haben. Und natürlich auch was auf den MagenJ

Start ist jeden Abend um 18:30Uhr bis 19:30Uhr. Ab 17:30Uhr öffnet das Bistro, der Büchertisch & natürlich das große Wohnzimmer mit den begehrtesten Sitzsäcken Nürnbergs!

www.jesushouse.de

facebook: JESUSHOUSE 2017 Nürnberg

Wohnen im CVJM. Die Jesus House WG probiert es aus.

Sechs Jugendliche, fünf Mitarbeiter und eine Woche gemeinsames Leben in einer WG. Klingt wie ein Projekt und ist es irgendwie auch. Eine Woche wohnen wir im CVJM, lernen uns gegenseitig und Gott im Alltag kennen.

Wie lernt man Gott im Alltag kennen? Wo sehen wir ihn und wo begegnet er uns jeden Tag aufs Neue? Jeder nimmt ihn anders wahr, sieht ihn in anderen Menschen, Momenten und Augenblicken. Das sind unter anderem Themen, über die wir uns bewusst Gedanken machen wollen und uns darüber austauschen können.

Natürlich müssen wir alle unter der Woche unserem alltäglichen Leben nachgehen, Schule, Studium oder arbeiten im CV müssen erledigt werden. Zuvor starten wir jedoch gemeinsam mit einer kleinen Andacht in den Tag und laden Gott dazu ein, ihn mit uns zu verbringen und bitte ihn, unser Tun und Handeln zu segnen. Nachmittags, wenn wir alle wieder zurück in der WG sind ist dann genug Raum und Zeit um zu spielen, die Sonne zu genießen, zu reden oder auch einfach mal ein paar Minuten für sich zu haben.

Diese Woche hat auch Jesus House im CVJM Nürnberg begonnen und wir als WG dürfen jeden Tag daran teilnehmen. Bei Jesus House erleben wir Jesus noch einmal auf eine ganz andere Art. Mit vielen anderen Mitarbeitern und jungen Menschen, die Jesus kennen lernen wollen, lobpreisen wir ihn, singen gemeinsam, lesen in der Bibel und können ungeklärte Fragen, Fragen die uns beschäftigen und bewegen, Johannes, unserem „Profi in Glaubensfragen“ für diese Woche, stellen und Antworten bekommen. Auch ein gemeinsamer Austausch über die gelesenen Bibelstellen steht im Mittelpunkt, schon spannend, wie unsere Sitznachbarn das Gelesen verstehen und gut zu wissen, dass nicht nur ich manchmal ein kleines oder großes Fragezeichen im Kopf habe.

Nach Jesus House geht es zurück in die WG, wo wir nochmal Zeit miteinander verbringen können, bis es zum Abendabschluss geht. Um nochmal bewusst den Tag, die Erlebnisse und die gemeinsamen Momente mit Gott Revue passieren zu können, können wir in einer Zeit der Stille, alle besonderen Momente, alles, was uns bewegt hat, in einem kleinen Büchlein aufschreiben um vielleicht nach der Woche nochmal nachlesen zu können, was uns denn die Tage bewegt, gefreut und glücklich gemacht hat.

Aber jetzt ist ja auch erst Halbzeit bei unserer Lebenswoche. Jetzt lassen wir uns überraschen, was Gott die nächsten Tage noch mit und für uns geplant hat und wir freuen uns auf weitere besondere, schöne, lustige, intensive, nachdenkliche und fröhliche Stunden.

FSJler/in gesucht

Auch bei uns im CVJM Nürnberg gibt es wieder ab September die Möglichkeit ein FSJ zu machen.

Der CVJM Nürnberg e.V. erreicht mitten in der Innenstadt durch seine Angebote im CVJM- Haus, durch Freizeiten und Aktionen Menschen aller Altersgruppen. Über 250 tätige ehrenamtliche Mitarbeiter und acht CVJM-Sekretäre/-innen, ein Geschäftsführer sowie zwei Geschäftsstellensekretärin, ein Hausmeister und vier bis sechs Praktikanten/-innen setzen sich für ca. 75 regelmäßige Aktivitäten und verschiedene Aktionen ein.
Die Angestellten des Vereines (Sekretäre, Geschäftsführer und Hauspersonal) bilden eine Dienstgemeinschaft, deren Teil du jetzt auch werden kannst! Alle weiteren Infos gibt es in der Ausschreibung.
Bei Fragen kannst du dich an gabriel.kiessling@cvjm-nuernberg.de wenden.

24/7 Prayer im Kornmarkt

Herzliche Einladung zum 24 / 7 – Prayer

– zur besonderen Gebetswoche im CVJM Kornmarkt

Termin: 26.3. – 1.4.2017

Ort: Studio – 1. UG; Kornmarkt 6

Was im September 1999 in einer englischen Kleinstadt anfing – inspiriert durch die Erlebnisse der Herrnhuter Brüdergemeinde um Graf Zinzendorf – hat mittlerweile Menschen in über 1.500 Gruppen auf allen Kontinenten erfasst.

Quer durch sämtliche Konfessionen, über alle »frommen« Labels hinweg, beten sie, als ob alles von Gott abhängt, und leben, als ob alles von ihnen abhängt. Was sie erlebt haben? Gott hat eingegriffen. Und er verändert. Verändert unser Bild von ihm. Verändert unsere Art zu beten. Verändert uns und mit uns unsere Welt.

Gemeinsam wollen wir Teil dieser weltweiten Gebetskette werden und 24/7, also 24 Stunden mal 7 Tage, beten. Wie das gehen soll? Wir richten uns einen besonderen Gebetsraum im CVJM im Studio (1. UG) ein, der viele Möglichkeiten der Begegnung mit Gott bietet und beten dann alleine oder in Gemeinschaft in kleinen Gebetsschichten.

Werde Teil dieser wundervollen Gebetsbewegung und erlebe, welche Kraft das Gebet hat! Besonders wollen wir auch die Veranstaltung Jesus House, die auch in dieser Woche stattfindet, im Gebet tragen und unterstützen.

Hast du Lust mitzumachen? Dann melde dich bei und du bekommst mehr Infos.

Germany calling

Es war soweit – unser letzter Tag im „Reich der Mitte“ war angebrochen. Jeder konnte die Nachwehen des vergangenen Abends individuell behandeln – ob beim Ausschlafen im gemütlichen Hotel-Bett oder bei einerm vormittäglichen letzten Rundgang durch die engen Straßen & Gassen Guangzhous. Einige verabredeten sich zum Frühstück in verschiedenen nahgelegenen Restaurants – andere wiederum nutzten die Zeit, die vielen Souvenire und Gastgeschenke in den natürlich viel zu kleinen Koffern zu verstauen. Passt die Drohne noch rein?!

Schließlich war es dann soweit und wir checkten aus. Nun ging im Privat-Bus nach Shamian-Island, wo wir über den YMCA Zugang zu einer deutsch-chinesischen Kunstgallerie. So unterschiedlich die Reaktionen darauf ausfielen, so geehrt fühlten wir uns, als wir anschließend einer traditionellen Tee-Zeremonie beiwohnen durften.

Eine Ehrenamtliche aus dem YMCA führt uns in die Geheimnisse des chinesischen Tees ein

„Was waren deine Highlights? Was hat es nicht gebraucht? Was hast du über die chinesische Kultur, Sprache usw. gelernt? Was hast du über dich selbst gerlernt?“ Wie wichtig das Festhalten des Erlebten ist, zeigten die anschließenden zwei Stunden. In verschiedenen Konstellationen nahmen wir uns Zeit und reflektierten die gemeinsame Zeit in Hong Kong und Guangzhou. Neben der Toilettenaussicht im 99. Stock des IFC-Towers in Guangzhou standen v.a. die Begegnungen mit den Studenten aus Guangzhou hoch im Kurs. Außerdem besprachen wir ausfühlich die offensichtlichen Unterschiede zwischen alt & arm, jung & alt, Zurückhaltung & Offenheit usw. die wir in den Tagen v.a. in Hong Kong erlebt hatten.

Den Abschluss des Tages bildete ein festliches „Farewell-Dinner“ in einem schicken Restaurant. Wer noch kein kaltes Hühnchen oder Loutusblüten gegessen hatte, konnte hier nochmal typisch-chinesisches Essen probieren. Die Gespräche konnten nur vom abfahrbereiten Bus unterbrochen werden und so mussten wir schweren Herzens „Goodbye“ sagen. Gastgeschenke wurden verteilt und Erinnerungsfotos geschossen – die Zeit in China war vorbei.

Schwere Entscheidung – welche Reihe nehme ich?

Noch am selben Tag, kurz vor Mitternacht, hob die Boeing 777 vom Airport in Guangzhou ab. An Bord 21 müde, teils hungrige aber glücklich und erfüllte Deutsche.

Luxushotel von Innen

Der Tag begann mit einer schwierigen Entscheidung. Aufstehen oder noch liegen bleiben, Frühstücken gehen oder nicht, etwas essen und sich für einen vollgeplanten Tag stärken oder doch noch lieber mehrmals die Schlummertaste drücken.

5-Sterne-Luxushotel – wir bekamen dirkete Einblick in das „China-Hotel“ der Marriott-Group.
Ein Mitarbeiter aus Österreich steht uns Rede und Antwort.

Nach dem frühstücken, oder eben auch nicht, ging es dann in Richtung Marriott Hotel, um dort Einblicke hinter die Kulissen zu erhalten. Angekommen, wurden wir sehr nett und herzlich empfangen. Zu Beginn gab es eine Einführung, in der uns die Historie der Hotelkette aufgezeigt wurde. Anschließend gab es einige Minuten, um mit verschiedenen Angestellten aller Bereiche Gespräche zu führen. Daraufhin wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und uns wurde das Hotel gezeigt. Bei etwa 800 Zimmern auf 17 Stockwerken, diversen Restaurants, Cafés & Bars, sowie Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten, gab es sehr viel zu sehen. Abschließend hatten wir noch ein Mittagessen in der Angestelltenkantine.

Als nächstes standen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Den Yuexiu-Park besichtigen oder ins „Museum des Nanyue-Königs“ gehen. Bei rund 20°C und strahlendem Sonnenschein fiel vielen die Entscheidung nicht schwer und somit ging der größte Teil in den Park. Dort wurde uns dann freie Wahl zur Gestaltung unserer Zeit gelassen. Von Tretboot fahren, über den Park erkunden oder doch einfach nur Sonne tanken, war alles vertreten. Mit der Wahl des Museums, machte man jedoch auch alles richtig. Hier konnte man das Grab des Nanyue-Königs von vor 2000 Jahren bestaunen, was bei Bauarbeiten in den 80er Jahren „versehentlich“ entdeckt wurde. Neben der Grabkammer gab es außerdem eine riesige Ausstellung aller Schmuckstücke und Siegelringe, die unter der Erde dort gefunden wurden.

Bootfahren im Yuexiu-Park

Anschließend gab es ein wenig Freizeit, die die meisten noch damit genutzt haben, die letzten Souvenirs und Mitbringsel zu  besorgen.

Als krönenden Abschluss ging es noch auf eine Schiffstour auf dem Pearl River. Die untergehende Sonne und beleuchteten Gebäude, Brücken und Schiffe, sorgten für eine spektakuläre und atemberaubende Aussicht.

Der Canton-Tower bei Nacht

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis neigte sich der Tag dem Ende und jeder konnte sich den Abend frei gestalten.