China – Klappe, die zweite!

Ni hao,

es gibt viel zu berichten! 5 Tage, viele Begegnungen, lange Reisen, wenig Schlaf und unglaublich viel zu sehen.

Am Freitag konnten wir die Unterschiede zwischen dem deutschen und chinesischen Studentenleben kennen lernen. Wir besuchten den großen Campus der Chinese University of Hongkong und trafen uns mit den Studenten zum Austausch. Am Abend war es bei einer herzlichen Abschiedsparty allerdings schon wieder Zeit „Auf Wiedersehen“ zu einigen der neu kennen gelernten Studenten zu sagen.

An unserem letzten Tag in Hongkong hatten wir in Kleingruppen noch einmal die Möglichkeit die Arbeit des YMCAs in unterschiedlichen Einrichtungen konkreter kennenzulernen. So bekamen wir einen Einblick in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung, ein Café und ein Jugendzentrum, die vom YMCA betrieben werden. Abends wurden wir als Ehrengäste bei einer sehr feierlichen Zeremonie des Uni-Y Hongkong empfangen. Das Abendprogramm bestand aus unterschiedlichen Beiträgen der einzelnen Uni-Y Gruppen, dabei durften auch wir uns beteiligen, in dem wir das bekannte Fliegerlied vortrugen. Dies wurde enthusiastisch aufgenommen und am Ende des Liedes tanzten nicht nur wir, sondern mit uns der gesamte Saal.

Nach diesem ereignisreichen Abend ging es am nächsten Morgen in die weit weniger bekannte, jedoch um einiges größere Metropole Shenzhen. Durch die Städtepartnerschaft zwischen Shenzhen und Nürnberg empfing uns das Amt für internationale Beziehungen dort als deutsche Delegation und organisierte uns ein vielseitiges Programm. In zwei Tagen durften wir drei atemberaubende Reit-, Tanz- und Akrobatikshows bewundern und wurden durchgehend mit exquisiten Gerichten verköstigt. Auch wurden wir durch zwei sehr unterschiedliche Parks geführt. In dem einen waren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Chinas in Miniatur dargestellt, in dem anderen durften wir exotische Pflanzen bestaunen. Bei einer Führung durch das Shenzhen Museum konnten wir mit einer enormen Informationsdichte die Geschichte der Stadt in 20 Minuten erfahren. Zudem nahm uns eine große chinesische Ortskirche herzlich auf und bezog uns aktiv in den Gottesdienst mit ein, in dem wir zwei Lieder vortragen durften.

Wie ihr seht, die Tage hier sind sehr ausgefüllt und einige Programmpunkte äußerst herausfordernd, ganz nach unserem Motto „Challenge. Seek it. Face it. Live it.“ Unter diesem Thema stehen auch unsere Morgen- und Abendandachten, in denen wir uns mit verschiedenen Herausforderungen, wie zum Beispiel Zweifel, Gaben, Vertrauen, Freundschaft und Geld auseinandersetzen. Wir sind dankbar über die Möglichkeit, uns hier in China unterschiedlichen Herausforderungen stellen zu können und an diesen gemeinsam zu wachsen.

Im Moment sitzen wir im Zug nach Guangzhou und sind schon gespannt welche „Challenges“ uns dort erwarten.

Wir freuen uns, euch auch darüber auf dem Laufenden zu halten!

Zai jian. Bye bye. Bis bald!

Eure Uni-Y ler

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