Super Start in Hongkong!

Nach ziemlich genau 22 Stunden Reisezeit sind wir mit guter Laune, erwartungsvollem Herzen und müden Augen in Hongkong gelandet. Nachdem wir im Flugzeug noch mit türkischen Spezialitäten verwöhnt wurden, kamen wir – kaum gelandet – sofot in den Genuß chinesischer Gastfreundschaft: ein kleines, persönliches Empfangs-Kommittee (unsere Nürnberger Praktikanten Melissa & Miguel und David, einer der CVJM-Sekretäre in Hongkong) führte uns geradewegs zum eigenen Reisebus nach Wu Kwai Sha – unserem Bungalow-Quartier für die nächsten Tage in Hongkong.

Wu Kwai Sha ist ein riesiges Ferien- und Freizeitzentrum des YMCA in Hongkong mit vielen Bungalows, Sportplätzen, Swimming-Pools und Klassenräumen. Neben uns sind hier täglich mehrere nationale und internationale Gruppen für Ferien-, Freizeitspaß und sogar Hochzeiten! Wir übernachten in kuschligen 4-Bett-Zimmern, von denen sich wiederum vier Räume ein Bad teilen. So kommt keine Langeweile auf und der abend- bzw. morgendliche Wasch- und Duschgang wird zur Kooperationsaufgabe. Da stört es auch nicht, wenn das Wasser kurzzeitig von angenehm-warm auf eisekalt wechselt.

Was gibt es sonst zu berichten? Das chinesische Essen ist reichhaltig, gesund und immer für eine Überraschung gut! Zum Frühstück gibt es warmen Reisbrei bzw. Nudelsuppe – mittags verpflegen wir uns meist selbst in der Stadt oder bekommen die interessantesten chinesischen Spezialitäten präsentiert – und sogar von Schülern des YMCA-Colleges gekocht. So kamen wir am Samstag in den Genuß von sage und schreibe 20 selbstgekochten chinesischen Gerichten und einem original-chinesichem Barbecue. Hat sich der Magen einmal an den süß-sauren Geschmack gewöhnt, lassen sich die nächsten Tage mit Sicherheit gut aushalten:) Auf jedenfall erwähnenswert ist chinesisches Hühnchen: im ganzen kleingehackt, mit allerlei harten Knochen versehen – aber auf jeden Fall köstlich.

Das Programm ist abwechslungsreich und besonders die Entdeckungen in der Metropole Hongkong sorgen immer wieder für erstaunte Gesichter. Heute besuchten wir den Gottesdienst der internationalen chinesischen Gemeinde (IECC) – gefolgt von einer City-Tour in Kleingruppen. So bleibt genügend Zeit für ausführliche Kennenlern-Gespräche zwischen Deutschen und Chinesen.Ein großer Spaß war die kulturelle Nacht, zu der jede der fünf Gruppen (Uni-Y aus Hongkong & Nürnberg; deutsche Schülergruppe; zwei chinesische Schülergruppen) bunte Beiträge aus ihrer Kultur vorbereiteten und aufführten. So gesellten sich neben Sketche, Kunf-Fu-Aufführungen und kleinen Sprach-Kursen auch traditionelle chinesische und deutsche Lieder. Ich werde wohl nie wieder so viele Chinesen zum Text vom „Roten Pferd“ tanzen sehen:)

Alles in allem sind wir außerordentlich gut versorgt – an Körper, Geist und Seele – und voller Dankbarkeit für die Möglichkeit hier zu sein und den Segen, den Gott uns auf der Reise und während der Zeit hier schenkt!

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