Ni hao aus Hong Kong!!

Sorry dass wir uns erst so spät melden, die letzten Tage waren einfach super voll !
Nach der 40min Verspätung unseres Zuges und dem langen aber lustigen Zwischenstopp in Doha, sind wir am Sonntagabend gut im YMCA Camp in Wu Kai Sha angekommen.
Montag war dann, zum Wohle aller, noch entspannt. Gemeinsames Frühstück, erste Devotion, kurzer Einkaufstripp durch die nahegelegene Mall und anschließendes Mittagessen in Kleingruppen.
Nachmittags haben sich alle über das Camp und den Strand verteilt. Nach dem gemeinsamen Abendessen, haben sich noch ein paar zum Volleyball spielen getroffen. Das war letztendlich sehr witzig bis es aus Eimern geregnet hat… dann wurde es noch witziger Anschließend wurde noch auf unser Geburtstagskind Isa angestoßen und der Tag mit dem Abend-Abschluss beendet.
Am nächsten Morgen, haben sich unsere Befürchtungen bestätigt und es fing, in unseren Augen, sehr stark das Regnen an. Im Laufe des Tages hat sich aber rausgestellt, dass es nur genieselt hat. Nach der Bustour zur Fähre zum Outdoor-Camp des CYMCA (Wong Yi Chau), hat es schon auf dem Weg immer stärker geregnet. Am Pier angekommen, waren alle schon völlig durchnässt, inklusive den chinesischen Schülern, die wir auf der Busfahrt das erste Mal kennengelernt haben. Nach ein Paar Minuten leuchtete am Steg ein rotes Licht auf, was bedeutet, dass am Hafen alles still steht. Nach intensiven Gesprächen mit der chinesischen Lehrerin und David, einem Mitarbeiter vom YMCA China, sind wir zum Entschluss gekommen, wieder zum Camp zurück zu fahren und unser Programm dort weiterzuführen. Leider gab es am Camp eine unerwartete Wendung. Auf Grund einer schwarzen Wetterwarnung wurden die chinesischen Studenten vom Direktor angewiesen, nach Hause zu gehen. So waren wir gezwungen, den Nachmittag doch ohne unsere Partnergruppe zu verbringen. Da nutzten wir die Gelegenheit und erkundeten die Stadt in zwei Gruppen zum allerersten Mal!
Nach einem anstrengenden Tag, haben wir den Abend wieder mit der gemeinsamen Gesprächsrunde ausklingen lassen.
Am nächsten Tag hatten wir zum Glück besseres Wetter und konnten unser Programm wie geplant durchführen. Früh hat es zwar einmal kurz geregnet aber sonst blieb das Wetter gut.
Wir fuhren in Kleingruppen mit den Chinesen in die Stadt um einen City Hunt zu machen. Das bedeutet, dass sich die chinesischen und deutschen Schüler verschiedenen Herausforderungen in der Stadt stellen mussten. Alles drehte sich um das Thema „Armut“. So waren wir in Kleingruppen in einem der ärmsten Stadtteile Hong Kongs unterwegs und mussten in einer öffentlichen Dusche selbst unter den Wasserhahn steigen, uns in einem der günstigsten Friseursalons die Haare waschen lassen oder auf dem Straßenmarkt verschiedene Dinge verkaufen, um das so gewonnene Geld später wieder zu spenden. Anschließend trafen wir uns alle in einem Restaurant. Der Besitzer des Ladens verteilt regelmäßig kostenloses Essen an Obdachlose in Hong Kong. Unsere Schüler und die Chinesischen Students bereiteten dies vor und verteilten es schließlich unter einer Brücke, wo viele der obdachlosen Menschen ihre Hütten aufgeschlagen hatten. Anschließend haben wir in dem besagten Restaurant zusammen gegessen.
Zurück im Camp haben wir mit den einem Teil der chinesische Gruppe den Tag mit dem Abend-Abschluss beendet.
Am Donnerstag hatten wir den ganzen Tag tropische Hitze und durchgehend Sonnenschein. Nach dem gemeinsamen Frühstück sind wir um ca. 9:30 Uhr mit den Students zusammen zur Fähre nach Hong Kong Island gefahren und von dort aus mit der besagten Fähre auf die Fischerinsel Cheung Chau. Nach kurzer Erkundungstour über die Insel, haben wir uns alle zu einem typischen chinesischen Mittagessen mit Dumblings, Nudeln und verschiedenen Fleischgerichten getroffen. Anschließend sind alle früher oder später zum Strand gelaufen um sich abzukühlen, da die Hitze teilweise unerträglich war.
Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Hong Kong Island, wo wir bis spät in die Nacht in Kleingruppen unterwegs sein konnten. Alle Gruppen sind recht spät im Camp angekommen und wir haben nach einer kurzen Abend-Devotion den Abend gemeinsam ausklingen lassen.
Heute ist Freitag unser freier Tag. Trotz alledem besuchen wir alle zusammen einen der berühmtesten Tempel in Hong Kong (10000 Buddhas). Mal sehen was der Tag noch bringt.
Alle sind wohlauf und unsere Gruppe versteht sich blendend. Wir sind gespannt, was die nächsten Tage noch mit sich bringen!
Viele Grüße nach Deutschland und hoffentlich bis bald!

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