Abenteuer in Hong Kong und darüber hinaus

Mittwoch 05.03.2014

Der Mittwoch Morgen verlief etwas entspannter. Nach einer von den Chinesen organisierten Bibelstunde hatte jeder etwas Zeit für sich und nutzte sie für Strandbesuche, Shopping oder zum Schlafnachholen.
Nachmittags teilten wir uns dann in zwei Gruppen auf: Die erste besuchte das vom Trubel Hong Kongs abgelegene theologische Seminar, ein besinnlicher Ort um dem Studium von Theologien nachzugehen. Die andere Gruppe blieb im Camp und durfte im Sweet Heart Café nach Anweisung eines Lehrlings leckere Donuts backen. Außerdem erfuhren wir, wie dieses soziale Projekt Jugendlichen den ersten Schritt ins Berufsleben erleichtert.
Spät abends waren wir beim Night Drifter Service. Diese soziale Einrichtung beschäftigt sich mit Jugendlichen auf der Straße und versucht, sie nicht nur nach Einbruch der Nacht sinnvoll abseits der Straße zu beschäftigen, sondern ihnen auch Perspektiven zu bieten.

Donnerstag 06.03.2014

Am Donnerstag durchlebte die Hälfte der Gruppe zum ersten mal ein klassisches Touristenprogramm und wir machten uns zum größten, sitzenden Bronzebuddah der Welt auf. Mit der Seilbahn fuhren wir hoch hinaus in die wolkenverhangenen Berge und stiegen die Stufen zum gigantischen Buddah hinauf. Doch wir hatten schnell genug vom Touri-Spielen und gingen fließend in den Shoppingmodus über. Die Factory-Outlet-Mall entsprach zwar so überhaupt nicht der buddhistischen Vorstellung von Besitz, wurde aber mit deutlich mehr Begeisterung entgegengenommen.

Die abenteurlichen „Hiker“ unter uns verbrachten die Zeit auf den Pfaden des „Dragon-Back“. Während der ganzen Tour wurden wir von Wind und Regen begleitet, aber durch die kommunikative Auseinandersetzung mit den anderen störte uns dies nicht weiter. Der Weg verlief über Felsen und Wurzeln und führte direkt an der Küste vorbei. Zwar blieb uns aufgrund der Wetterbedingungen die weite Sicht verborgen, doch ließen wir uns davon den Spaß nicht verderben und malten uns gegenseitig in den schillerndsten Farben aus, welche wunderbare Aussicht doch zu genießen sein könnte. Angekommen am ersten Rastplatz entschieden wir uns, wegen der bereits etwas feuchten Klamotten und kalten Hände, nicht weiter zu hiken und machten uns auf zum Stanley Market und Stanley Hafen; begleitet wurden wir dabei von einer dritten Chinesin, die uns aus fernöstlicher Kontaktfreude nach der Tour angesprochen hatte. It was very funny! Im Stanly Market, den man sich als einen etwas überteuerten Touristenmarkt vorstellen kann, konnte dann ein heißer Kaffe unsere kalten Hände auftauen und die Stände unseren Souvenirbedarf zum Großteil befriedigen. Ein Abenteuer mit Happy End!
Die Freizeit am Abend hatten sich alle redlich verdient, und so beendeten wir gemeinsam mit Gesprächen und Liedern den Tag um durch ein bisschen mehr Schlaf genug Kraft für die nächsten Tage zu sammeln.

Freitag 07.03.2014

The HOME OF LOOOOOOOVE
So heißt eine Einrichtung für Menschen mit geistigen Behinderungen, die wir heute besucht haben. Hier werden den Bewohnern einigen Möglichkeiten geboten, wie z.B. Kreativangebote, einfache Arbeiten, bei denen sie etwas Geld verdienen können und ein Schwimmbad (das Älteste Hallenbad Hong Kongs). Die Menschen haben sich über unseren Besuch total gefreut. Obwohl wir kein besonderes Programm für sie vorbereitet hatten, wurden ihr Tag echt bereichert.
Der Abend bot uns geniale Aussichten. Wir waren auf dem Victorias Peak, dem besten Aussichtspunkt auf das Lichtermeer Hong Kongs. Trotz des starken Windes und der Kälte hatten wir eine gute Zeit. Wir haben Fotos geschossen und uns im Pacific Café wieder aufgewärmt. Nachher konnten wir auf dem Nightmarket Souveniers für unsere Liebsten shoppen.

Samstag 08.03.2014

Nach den Vorbereitungen am Vormittag waren wir bestens gewappnet für eine Bastelstunde im Altenheim. Unter unserer Anleitung stellten die motivierten Senioren aufwendige Papierfische her und genossen unsere Aufmerksamkeit. Auch beim gemeinsamen Sirtakitanzen hatten wir viel Spaß. Abends trafen wir uns zum letzten Mal mit unseren Chinesen und verbrachten einen tollen, emotionalen Abschiedsabend mit viel Essen, Musik, Geschenken und Fotografieren.

Sonntag 09.03.2014

Nach dem Frühstück ging die Reise weiter über die Grenze nach Shenzhen. Uns blieb die Spucke weg, als wir in unser 25 Sterne Hotel eincheckten. So eine luxuriöse Unterkunft hatten wir nicht erwartet – die Betten waren sogar größer als wir! Gleich darauf besuchten wir die mit Spenden finanzierte Kirche, die jeden Sonntag über 7000 Gläubige empfängt. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit der Bimmelbahn durch einen Miniaturpark mit allen Sightseeingobjekten Chinas und besuchten eine farbenfrohe Tanz- und Kostümshow der Extraklasse. Den Abend haben wir gemütlich auf den Zimmern ausklingen lassen.

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