Kirche für alle, aber … – Emergent Forum im September

emergent forum 2016Hat Gottes Gnade Grenzen? Und was bedeutet das für die Kirche?

Von 9. bis 11. September 2016 findet das Emergent Forum in Niederhöchstadt bei Frankfurt statt.

„Herzlich willkommen?“
Oftmals sprechen wir davon, dass bei uns alle willkommen seien, und Kirchen offene Gemeinschaften darstellen. Doch sind wir uns dessen bewusst, was das wirklich bedeuten würde? Ist radikale Offenheit nicht ein traumtänzerisches Ideal, das uns heillos zu überfordern droht, und unser Bedürfnis nach Sicherheit, Vorhersehbarkeit und festen Grenzen übergeht? Wie passt das zusammen mit unserem Glauben an Jesus Christus, der zunächst als Gast in unsere Welt kam, in der ihn niemand aufnehmen wollte? Oder noch grundsätzlicher gefragt: Hat Gottes Gnade Grenzen? Und was bedeutet das für die Kirche?

Mit Nadia Bolz-Weber (Denver, USA) und Christina Brudereck (Essen). Musikalisch wird das Wochenende begleitet von 2Flügel.

–> Mehr Infos und Anmeldung auf der Webseite.

Karfreitag – Warum hing der Sohn Gottes am Kreuz

Stations of the crossSchwarzer Freitag. Der Sohn Gottes ist gestorben – qualvoll. Alle halten den Tod Jesu am Kreuz für eine Niederlage – selbst Jesu engste Freude. Sie sind verzweifelt und glauben, alles wäre nun zu Ende. All die Träume. All die Hoffnungen. Genagelt ans römische Kreuz. Warum nur? Warum nur?

Rolf Krüger schreibt in seinem Blog über verschiedene Deutungen des Kreuzestodes und wie seine Deutung ihm hift, begeisterter Christ zu sein und Christsein ganz konkret zu leben.

–> Zum ganzen Artikel bei „Auf'n'Kaffee mit Rolf Krüger“

Feine Verhältnisse – Krimiparty im CVJM Nürnberg-Kornmarkt

Krimidinner-No6HERZLICHE EINLADUNG zur KRIMI-PARTY am 16. APRIL 2016 um 19 UHR im CVJM NÜRNBERG-KORNMARKT

Der 18plus Bereich des CVJM veranstaltet am Samstag den 16. April 2016 um 19 Uhr eine Krimi-Party, bei der wir gemeinsam beim Essen und Leute kennen lernen einen verzwickten Fall lösen werden. Wir suchen noch eifrige mitspielende Ermittler.

Diesmal steht der Fall schon fest in dem wir ermitteln:

Feine Verhältnisse! – Dauercamper im Aufruhr

Das ist passiert:

An einem herbstlichen Samstagmorgen treibt im See eines Hamburger Campingplatzes eine Leiche. Was haben die vornehme Reederfamilie Petterson, die Platzbewohner und der Rechtsanwalt Marco Bessing mit dem Fall zu tun? Und ist die schöne Lydia verdächtig, nur weil sie die Männer wechselt wie andere die Kleider? Vielleicht gelingt es Ihnen, etwas Licht in diesen komplexen Fall zu bringen und den, möglicherweise aber auch die Täter, zur Stecke zu bringen! Leicht wird es nicht, denn es geht nicht nur um den Todesfall…

Bitte melde dich bis Sonntag, 10.04. bei zurück, wenn du dabei bist oder du noch mehr dazu wissen willst. Bitte nicht spontan kommen – die Rückmeldung ist für die Organisation und Aufteilung der Rollen ganz wichtig! Feine Verhältnisse – Krimiparty im CVJM Nürnberg-Kornmarkt weiterlesen

Hautnah*SEX*Gott… und so was – mittig-Gottesdienst am 3. April

mittig_gottesdienstWas hat Gott mit Sex zu tun? Wie viel Moral, wie viel Freizügigkeit verträgt ein Christ? Gibt es eigentlich richtig schlechten Sex und warum zucken wir zusammen, wenn wir über Gott im Schlafzimmer nachdenken?

Ein spannendes Thema und offene Worte erwarten euch!

Der nächste mittig-Gottesdienst findet am Sonntag, 3. April 2016 um 11 Uhr in LUX – Junge Kirche Nürnberg zum Thema „Gott.Sex.Und so was.“ statt. Daniela Mailänder und die beiden individualpsychologischen Berater Ingrid und Joel Schäfer nehmen euch in ihre Gedanken mit hinein. Gute Livemusik, eine liebevolle Kinderbetreuung und ein Glas Sekt nach dem Gottesdienst sorgen für Stimmung.

Lux, ESG und St. Lukas laden ein.

Danach findet am 12.Juni 2016 um 11 Uhr der nächste mittig-Gottesdienst zum Thema „Zusammen ist man weniger allein – Die Reise zur Alterspyramide“ statt.

10 Jahre Gebetsladen in Nürnberg

GebetsladenTräger ist die örtliche Evangelische Allianz – Raum für Seelsorge und Gespräche

Nürnberg (idea) – Eine bundesweit einzigartige Einrichtung besteht seit zehn Jahren: der „Gebetsladen“ der Evangelischen Allianz in Nürnberg. Zehn Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt – am Kornmarkt – bietet er Raum für Seelsorge und Gespräche. Von montags bis freitags (11–18.30 Uhr) stehen dazu 14 ehrenamtliche Mitarbeiter aus verschiedenen Gemeinden zur Verfügung. Leiter der Einrichtung ist Klaus Sparla. Nach seinen Erfahrungen dauern die Gespräche in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Die einen kommen, um zwischen ihren Einkäufen eine Gebetspause einzulegen, andere, weil ihnen etwas auf der Seele brennt – familiäre Probleme, Arbeitslosigkeit, Krankheit. Die Gespräche enden immer mit dem Angebot, für den Gast zu beten, wie ein Vorstandsmitglied der Nürnberger Evangelischen Allianz, Werner Freder, der Evangelischen Nachrichtenagentur idea berichtete. In dem Laden treffen sich wöchentlich auch Mitarbeiter der Allianz, um für soziale und politische Anliegen der Stadt zu beten. Die Idee für den „Gebetsladen“ hatte die ehemalige Leiterin der christlichen Alpha-Buchhandlung, Mechthild Roth. Sie machte die Erfahrung, dass zahlreiche Kunden Hilfe bei Glaubens- und Lebensfragen wünschten. Der Nürnberger CVJM vermietete der Allianz einen Raum neben der Buchhandlung. Laut Freder ist der Gebetsladen eine wichtige Anlaufstelle für Suchende in Glaubensfragen. Personen mit schwerwiegenden Problemen vermitteln die Ehrenamtlichen an therapeutische und ärztliche Fachleute weiter. 10 Jahre Gebetsladen in Nürnberg weiterlesen

In eigener Sache – Facebook-Account deaktiviert

CVJM Nürnberg FacebookDer Facebook-Account des CVJM Nürnberg (facebook.com/cvjm.nuernberg.kornmarkt), über den wir mit vielen Menschen bei Facebook vernetzt waren wurde leider deaktiviert (da er keine „natürliche“ Person repräsentiert hat). Wer unsere Ankündigungen und Neuigkeiten auf Facebook mitbekommen will, kann gerne unsere Facebook-Seite facebook.com/CVJM.Nuernberg abonnieren bzw. „liken“.

Noch direkter sind unsere aktuellen Berichte aber über unser Blog erreichbar: blog.cvjm-nuernberg.de.

Konferenz des YMCA Europe zum Thema „Refugees and Asylum Seekers“

Am vergangenen Wochenende (11. bis 13 März) war eine große Delegation mit 19 Personen aus Deutschland bei der Konferenz des YMCA Europe in Den Dolder in den Niederlanden vertreten. Insgesamt beschäftigten sich mehr als 70 Teilnehmende aus 17 Ländern mit dem Thema „Refugees and Asylum Seekers“ (Flüchtlinge und Asylsuchende).
Das Gruppenbild der deutschen Delegation bei der Refugee Conference mit dem Generalsekretär des YMCA Ukraine Viktor Serbulov (6. v. li.)

Gruppenbild der deutschen Delegation bei der Refugee Conference mit dem Generalsekretär des YMCA Ukraine Viktor Serbulov (6. v. li., letzte Reihe)

Mehr als doppelt so viele Teilnehmende wie ursprünglich erhofft, nahmen an der Konferenz teil. Hauptsächlich kamen sie aus Europa, aber es waren auch Teilnehmende aus Kanada und den USA dabei. Die Teilnehmenden an der Konferenz teilten ihre vielfältigen Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Bereichen miteinander, u.a. ging es um:
  • Unterstützung für Geflüchtete in Aufnahmezentren
  • Langzeitprojekte wie die Begleitung von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen
  • Die Arbeit mit Displaced persons in der Ukraine, in der u.a. Kinder im Schutz vor Landminen geschult werden
  • Ausbildung und Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden
  • Interreligiöser Dialog mit Menschen und Organisationen
Bereichert wurde die Konferenz außerdem durch Vorträge von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden, die sich von 1954 bis 1995 in der World Alliance of YMCA für Kriegsgefangene und Flüchtlinge eingesetzt haben. Jim Thomson (Schottland), ein früherer Mitarbeiter der World Alliance of YMCA für die Arbeit mit Geflüchteten, berichtete von den Anfängen dieser Arbeit und seinen Erfahrungen in diesem Bereich. Hetteke Wapenaar (Niederlande) erzählte von ihrem Einsatz als Volontärin im Flüchtlingslager in Traiskirchen, Österreich im Jahr 1982. Damals setzte der YMCA Europe in einem Projekt Freiwillige aus ganz Europa im Flüchtlingslager in Traiskirchen ein, um dort Kinder- und Jugendarbeit zu ermöglichen. Hala und Asmar berichteten von ihrem eigenen Weg nach Deutschland. Sie leben heute in Bayern und haben dort und im CVJM eine neue Heimat gefunden. Außerdem wurde während der Konferenz ein Statement veröffentlicht, das in den nächsten Tagen hier im CVJM-Blog abgerufen werden kann.

Auf dem Rücken des Drachen und ein halber Tag an der University of Hong Kong

Auf dem Rücken des Drachen

Der dritte März in Hong Kong begann wie immer mit einem ausgewogenen Frühstück, bestehend aus Wurst, Toast, Reis und Nudeln. Nachdem alle satt und voller Energie waren, fuhren wir mit Bus und Bahn nach Sau Kei Wan. Dort gibt es nämlich den bekannten Dragon-Back-Trail, ein idyllischer Wanderpfad. Stufe um Stufe stiegen wir hinauf, bis wir ganz oben angelangt waren. Das Erklimmen der Hügel war anstrengend, doch der Ausblick der sich uns oben auf dem Berg bot, war die auf jeden Fall wert. Danach rasteten wir auf einer Aussichtsplattform, entspannten uns und genossen die Aussicht. Anschließend ging es über einen sehr schönen und schattigen Wanderweg in Richtung Bushaltestelle. Von dort fuhren wir per Mini-Bus zum Stanley-Market, wo sich die Gruppe wieder in kleinere Gruppen aufgeteilt hat. Die einen entspannten am Strand, andere traten die Heimreise an, wiederum anderen fuhren in die Stadt. Dieser Tag hatte eine schöne Balance aus Programm und Freizeit.

Ein halber Tag an der University of Hong Kong
Dieses Mal besuchten wir die University of Hongkong, die nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre Möglichkeiten beeindruckt. Nach einer kurzen Kennenlern-Runde stellten uns die hongkonger Studenten Ihre Universität vor und wir unser deutsches Uni-System. Anschließend gab es eine Führung über den Campus, welcher sehr modern ausgestattet ist. Es gibt sogar einen großen Sportplatz direkt am Meer. Man hatte fast vergessen, dass man an einer Universität ist und nicht im Urlaub. Das Essen kam auch an diesem Tag nicht zu kurz. Wir machten noch zahlreiche Selfies am Symbol der Universität, eine große rote Sonnenuhr, und fuhren dann wieder in getrennten Gruppen weiter. Alle außer zwei fuhren zum Nan Lian Garden, wo es dort in der Nähe auch ein Nonnenkloster gab. Der Garten bot ein sehr schönes Panorama aus unzähligen Bonsaibäumen und Gewässern in denen Kois schwammen. Der Garten strahlte sehr viel Ruhe aus und es herrschte eine absolut entspannte Atmosphäre. Während die große Gruppe die Ruhe genoss, besuchten die anderen Beiden den Big Buddha auf Lantau Island. Gegen Nachmittag trennten sich dann wieder alle Wege, so fuhren manche noch in eine Bar, kauften Comics oder fuhren zurück nach Wu Kai Sha.