Sa, 26. 9. – E-Mail-Problem im CVJM Nürnberg-Kornmarkt

MailVon Freitag, 25. September 2015, ab ca. 22 Uhr, bis Samstag, 26. September 2015, ca. 16 Uhr, gab es Probleme mit den meisten E-Mails an Adressen mit der Domain cvjm-nuernberg.de und cvjm-kornmarkt.de.

Die E-Mails konnten in dieser Zeit nicht zugestellt werden.

Falls du in dieser Zeit versucht hast eine E-Mail an einen CVJM Sekretär zu schicken und noch keine Antwort bekommen hast, probiere es bitte nochmal.

Neue Mission: „Flüchtlinge brauchen Freunde“

Kirch_und_GötzDer bayerische CVJM-Generalsekretär Michael Götz im NZ-Gespräch

Mehr Mut zur persönlichen Begegnung mit Flüchtlingen braucht es nach Ansicht von Michael Götz, dem neuen Landeschef des CVJM in Bayern. Der Generalsekretär des christlichen Jugendverbands fordert angesichts des Zustroms von Asylbewerbern außerdem zu mehr sozialem Wohnungsbau auf.

–> Zum ganzen Artikel vom 4. September bei der NZ

Musikgarten – ab Oktober im CVJM Nürnberg-Kornmarkt

Musikgarten
Ab 6. Oktober 2015 für Babys zwischen 3 und 11 Monaten

Jeweils Dienstags, von 10:00 bis 10:45 Uhr im CVJM Kornmarkt, im 1. OG (Kornmarkt 6, 90402 Nürnberg, Tel.: 0911/206290). 10 Kurseinheiten, Liederaufnahmen, ein Instrumentensäckchen und eine Überraschung für 75 Euro.

Kinder lieben Musik, sie kommen schon mit musikalischen Anlagen zur Welt. Sie haben ein sicheres Rhythmusgefühl, denn den Herzschlag der Mutter haben sie bereits im Mutterleib über Monate hinweg verfolgt und miterlebt. Bei dieser natürlichen Veranlagung setzen wir an. Eltern und Kinder lernen gemeinsam Fingerspiele, Wiegenlieder, Kniereiter und rhythmische Verse, und sie wagen zur Musik auch mal einen Tanz.

–> Mehr Infos im Flyer.

Freizeitnachtreffen am Sonntag, 18. September

Das große Freizeitnachtreffen aller Freizeiten des CVJM Nürnberg-Kornmarkt findet am Sonntag, 18. September 2015 statt.

Freizeitnachtreffen 2015

Programm:

  • 10:30 Lichtblick-Gottesdienst
  • 11:45 Kaffeepause
  • 12:15 Sponsorenlauf
  • 13:15 Mittagessen
  • 14:00 Freizeitshow mit Bildern und Statements
  • 14:30 Freizeitnachtreffen in verschiedenen Räumen und Kaffee & Kuchen in der Lounge

CVJM stellt Gästehaus für Flüchtlinge bereit

PRESSEMITTEILUNG

Ab Ende November 2015 beherbergt der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) heimatlose Menschen in Dassel (Niedersachsen).

CVJM stellt Gästehaus für Flüchtlinge bereit.

CVJM stellt Gästehaus für Flüchtlinge bereit.

Kassel, 16. September 2015: Die Nachrichten über Flüchtlinge reißen nicht ab. Im Gegenteil. An jedem Tag wird es deutlicher, wie dringend weitere Unterkünfte angesichts der großen Flüchtlingsströme benötigt werden.

Der CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V. hat sich daher entschlossen, im CVJM-Gästehaus Solling in Dassel Flüchtlinge als Gäste aufzunehmen. Das Haus soll als Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland dienen und ab Ende November, spätestens Anfang Dezember zur Verfügung stehen. Zurzeit laufen dazu die nötigen Absprachen mit dem Innenministerium aus Niedersachsen sowie die organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitungen im CVJM-Haus Solling. Der CVJM in Deutschland reagiert damit entschlossen auf die gesamtgesellschaftliche Herausforderung zur Unterbringung von Flüchtlingen und nimmt sie als solche an.

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Online-Petition für eine humane Flüchtlingspolitik

Die Online-Petition von Amnesty International für eine humane Flüchtlingspolitik fordert von der Innenministerkonferenz, dass Deutschland sichere Zugangswege für Flüchtlinge schafft.

Direkt zur Petition: http://www.amnesty.de/sos-europa

Fast 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Doch in die EU und nach Deutschland kommen nur vergleichsweise wenige: 2014 haben die Türkei, Pakistan, Libanon, Iran, Äthiopien und Jordanien die meisten Flüchtlinge aufgenommen.

Die Flucht nach Europa ist lebensgefährlich: Jedes Jahr sterben Tausende Menschen bei dem Versuch, über das Mittelmeer in die EU zu gelangen. Wer den Landweg wählt, wird an den EU-Außengrenzen oft misshandelt oder ohne Prüfung von Asylgründen zurückgeschickt.
Damit muss Schluss sein! Deutschland und andere EU-Länder müssen mehr sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge schaffen.
Jetzt die Online-Petition von Amnesty International unterzeichnen: http://www.amnesty.de/sos-europa

Über die Großstadtgegensätzlichkeit

Screenshot_2015-09-10-17-30-39_1“Die äußersten Gegensätze berühren sich”

-Jean de La Bruyère-

Genau das ist es, was die Stadt Hongkong einem jeden Tag aufs Neue vor Augen führt. Eine Stadt, in der Bergland, Strände und die Skylines einer Metropole zu einer Einheit verschmelzen.

Für den gemeinsamen Ausflug mit einer Delegation des Nürnberger CVJM, dem Lokalverband, der unser Austauschprogramm anleitet, und einem der Vorgesetzten für uns Volontäre im nächsten Jahr, steht ein ausführliches Tagesprogramm auf der Reihe.

Morgens um neun wartet ein kleiner Bus vor den Toren von Wu Kwai Sha Youth Village, einem Freizeitgelände des Chinese YMCA of Hongkong, in welchem wir Freiwillige untergebracht sind, auf uns. Die Fahrt ins Grüne dauert nicht sehr lange, da der Stadtteil Ma On Shan ohnehin etwas abseits des pulsierenden Zentrums gelegen ist. Die Häuser werden weScreenshot_2015-09-11-21-34-59_1niger, plötzlich stehen Kühe am linken Straßenrand und wir sind umgeben von eineScreenshot_2015-09-11-21-41-48_1r überwältigenden, grün leuchtenden Berglandschaft. Nur vereinzelt stehen ein paar kleine Häusergruppen und verstecken sich teilweise zwischen den schützenden Pflanzen der Berge. Unsere Fahrt endet in Sai Kung, einem Dorf, welches in der Region bekannt ist für seine zahlreichen Fischrestaurants, die sich besonders an der Uferpromenade sammeln, der so genannten “Seafood Street”. Der Geruch beim Verlassen des Busses beschreibt den Namen besser als tausend Worte. Meine erste spontane Geste: ich rümpfe die Nase und halte die Hand davor. An allen Ecken liegen Krabben, Fische und unzählige andere Meerestiere. An den Ständen preisen Händler ihre Waren an. Heute sind die Straßen leer, da wir mitten unter der Woche gekommen sind. EiniScreenshot_2015-09-11-21-34-14_1ge der Fischerboote liegen ruhig im Hafen und gliedern sich in das Bild der Promenade ein.

Vor allem wegen seiner zahlreichen unbeschreiblich schönen Wanderwege und Strände wird Sai Kung auch als der “Hinterhof Hongkongs” bezeichnet. Für uns geht die Reise auf einer kleinen Fähre weiter. Wir verlassen Sai Kung und während der Hafen im Hintergrund zwischen den Bergen immer kleiner wird,  und schließlich ganz verschwindet, bietet sich uScreenshot_2015-09-11-21-42-36_1ns ein Anblick, den viele Menschen, inklusive mir, wohl nicht im Kopf haben, wenn sie an Hongkong denken.

Die Überfahrt durcScreenshot_2015-09-11-21-44-28_1h das uns umgebende türkisfarbene Wasser endet auf einer kleinen Insel namens Wong Yi Chau. Am Ufer ist eine Schulgruppe damit beschäftigt, Floße zu bauen. Der Leiter des auf der Insel angelegten Freizeitcamps begrüßt uns freundlich und als er in einem Nebensatz erwähnt, dass diScreenshot_2015-09-11-11-54-31_1ese Insel im Besitz des Chinese YMCA of Hongkong ist, verschlägt es mir die Sprache. Es fühlt sich an wie ein kleines Paradies. Natürlich sind die Bungalows, in denen die Gäste untergebracht werden, keine noblen Hotelanlagen und die Freizeitaktivitäten nicht die neusten Spielgeräte und doch sind die Mitarbeiter des Camps stolz auf das, was sie ihren Besuchern bieten können: “Wir nutzen das, was die Insel uns gibt”, erläutert die Mitarbeiterin, weScreenshot_2015-09-11-21-45-19_1lche uns herumführt. Die Begeisterung, die in ihren Augen liegt, spricht Bände. Wir selbst kommen in den Genuss, ein paar Aktivitäten mitmachen zu dürfen, zum Kanu fahren reicht die Zeit dieses Mal aber leider nicht mehr.

Für uns geht es zurück nach Wu Kwai Sha. Eine kurze Verschnaufpause, bis wir am Abend das erste Mal die “Symphony of Lights” miterleben. Nicht, dass die Skyline im Hafen Kowloons ohnehin schon beeindruckend wäre. Die Licht- und Lasershow, bei der mehr als 35 Hochhäuser in Kowloon und Hongkong Island beteiligt sind, dauert etwa 20 Miuten. Die Dunkelheit der Nacht wird von einem atemberaubenden Farbenspiel durchbrochen und man fühlt sich selbst so klein in dieser Welt von Glanz und High Tech. Hongkong zeigt moderne Welten auf, und bleibt zeitgleich doch so traditionell. Kurz nach dScreenshot_2015-09-11-11-50-52_1er Lichtershow fährt ein Segelschiff ein, welches wohl den Nachbau einer Dschunke darstellt, die in der VergaIMAG3114_1ngenheit vor allem als Handels-, Lasten-, und Fischereischiff auf chinesischen Flüssen, an Küstengewässern und auf der Hochsee verwendet wurde. Der Kontrast wird perfekt, als nur wenige Minuten später ein Kreuzfahrtschiff von einer immensen Größe das Bild des Hafens durchbricht, neben dem die pompöse Skyline schon fast wieder klein wirkt.

So geht ein Tag zuende, der gegensätzlicher nicht hätte sein können. Wir steigen in den Bus zurück Richtung Ma On Shan. Die Straße schlängelt sich durch die Lichter der riesigen Häuser zurück in den etwas außerhalb gelegenen Stadtteil, doch die Bilder des Tages bleiben bestehen. Großstadt, Strand und Berge berühren sich in dieser Stadt und fügen sich zu einem nahezu vollkommen wirkenden Ganzen zusammen.