Ein Hauch von Karibik in Franken und Bayern

Einen Hauch von Karibik brachte Antonio Merino, Generalsekretär der lateinamerikanischen und karibischen Allianz der CVJM (LACA), während seines Deutschlandaufenthals auch nach Franken und Bayern. Gemeinsam mit Tabea Kölbel und Daniel Botero machte er sich im Rahmen seines Deutschlandbesuchs vom 16. — 19. April 2015 auf den Weg nach Erlangen, Nürnberg und München.

Antonio Merino im Gespräch mit Liz aus Ecuador Sowas gibt's in der LACA nicht... Antonio Merino und Daniel Botero mit Wolly Keck und Jupp Hiery im Andachtsraum des CVJM Erlnagen Dass der CVJM Nürnberg sich als Teil der weltweiten CVJM-Bewegung versteht, wird nicht nur äußerlich deutlich Gute Stimmung beim Treffen mit dem Team des CVJM Bayern in Nürnberg (rechts: Michael Götz und Daniel Gass) Bereichernde Gespräche beim Austausch über die Chile-Partnerschaft des CVJM Bayern und Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit

Im CVJM Erlangen wurden wir vom Vorstandsteam Wolly Keck und Jupp Hiery empfangen und hatten Gelegenheit, uns intensiv über die aktuellen Entwicklungen im CVJM in Ecuador auszutauschen. Die Partnerschaft ist durch zahlreiche Begegnungsreisen und den Austausch von Freiwilligen sehr lebendig und bereichert die Arbeit enorm.

Im CVJM Nürnberg-Kornmarkt trafen wir später am Nachmittag Michael Götz, designierter Generalsekretär des CVJM Bayern, und Weltdiens-Referent des CVJM Bayern Daniel Gass. Nach einer Tour durch das Haus am Kornmarkt blieb genug Zeit, von den Eindrücken von der Chile-Begegnungsreise vom 21.2.-15.3.2015 zu hören und sich über Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit auszutauschen.

An den Besuch in Franken schloss sich ein intensiver Austausch im CVJM München an, der sich seit langem in einer Partnerschaft mit Freiwilligenaustausch mit dem YMCA Bogotá und im Missionsnetzwerk der LACA engagiert. Joe Schmutz, leitender Sekretär im CVJM München, war zudem viele Jahre Bruderschaftssekretär der AG der CVJM in Peru. Der Gesprächsstoff ging deshalb auch hier nicht aus!

Spendenaufruf: CVJM unterstützt Aufbauarbeit in Nepal

Es war eine unfassbare Tragödie, die sich am Wochenende in Nepal ereignet hat. Laut Schätzungen könnten bis zu 10.000 Menschen bei den Erdbeben im südasiatischen Staat gestorben sein. Darüber hinaus sind die Zustände im Land katastrophal: Etliche Wege sind zerstört, die Versorgung knapp und viele Stromleitungen kaputt. Der CVJM-Weltbund reagierte umgehend und unterstützt die Aufbauarbeit des YMCA Nepal mit einer finanziellen Soforthilfe. Dafür sind dringend Spenden notwendig.

Das Erdbeben mit der Stärke 7,9 erschütterte die Hauptstadt Kathmandu, in der auch der YMCA Nepal beheimatet ist. Das Ausmaß des Schadens, den das YMCA-Gebäude erlitten hat, ist noch unklar. Bekannt ist, dass der Wassertank im ersten Stock zerstört wurde. Generalsekretär Muktinath Acharya und seine Familie sind immerhin in Sicherheit. Aus Angst vor Nachbeben können sie sich zurzeit aber nicht in ihrer Wohnung in der YMCA Schule aufhalten. Wie viele ihrer Landsleute sind auch sie von Elektrizität abgeschnitten.

Die Folgen des Erdbebens sind verheerend.

Die Folgen des Erdbebens sind verheerend.

Generalsekretär Johan Vilhelm Eltvik drückt die Solidarität des CVJM-Weltbunds aus: „Unsere Gedanken und Gebete sind bei unseren Freunden in Nepal. Wir stehen bei euch mit unserem Mitgefühl und unseren Gebeten bei“, betont er. Die angekündigte Hilfe hat den YMCA Nepal sehr gerührt. In einem Schreiben an den CVJM-Weltbund äußerte Generalsekretär Acharya am Montag: „Wir sind dankbar für eure Liebe und Fürsorge für die Opfer des Erdbebens und unsere Aufbauarbeit.“

Diese Aufbauarbeit besteht zunächst aus der Reparatur des Wassertanks, um die YMCA-Schule und das Kinderheim mit sauberem Wasser zu versorgen; der Reparatur der Schulbibliothek und sonstiger Einrichtung im YMCA sowie dem Kauf von Stromgeneratoren, um Hilfsmaßnahmen durchzuführen. Um die Arbeit des YMCA Nepal zu unterstützten, bittet der CVJM-Weltbund um finanzielle Hilfe. Über Aktion Hoffnungszeichen könnt ich euch hier den Spenden anschließen.

 

Wenn Ostern auf Ching Ming fällt

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Bündel_OsterglockenOstern –  ein herrliches Fest. Es wird endlich langsam wärmer, die Tage länger, die Bäume fangen an zu sprießen, Osterglocken wachsen auf den Wiesen und die Natur erwacht langsam wieder zum Leben. Für den einen oder anderen fängt sogar auch schon die Grillsession an.

In Guangzhou ist das alles natürlich ein bisschen anders. Die wenigsten wissen über Ostern Bescheid, was dahinter steckt und der Osterhase ist auch bei den Kindern noch nie vorbei gehoppelt. Wenn Ostern auf Ching Ming fällt weiterlesen