Es geht langsam in den Endspurt, aber die beste Zeit in Guangzhou fängt jetzt erst an!

 Und schwupp! Und plötzlich waren es nur noch knapp 3 Monate!

Es ist unglaublich aber wahr, bald geht meine Zeit hier auch schon wieder zu Ende, ich kann es kaum fassen, doch als neulich Uni-Y zu Besuch in Guangzhou war, hab ich auch wieder gemerkt, langsam gehts zu Ende…

Doch viel geht jetzt erst los!
Nachdem sich in den letzten Monaten nicht viel verändert hat, gibt es jetzt wieder einen komplett neuen Abschnitt.
Da ich mich in letzter Zeit hier länger nicht mehr gemeldet habe, wollte ich euch nun einen kleinen Überblick geben, was jetzt die letzten drei Monate noch kommt:

P1000915Die nächste Zeit wird sich vorallem auf zwei Dinge konzentrieren: Bibelgruppen und der Austausch zwischen Nürnberg und Guangzhou.
Es ist unglaublich, aber der YMCA of Guangzhou steigt nun voll in auch christliche Programme ein. Erst vor einem Jahr haben sie eine Bibelgruppe für ihre Mitarbeiter angefangen, dich ich übernehmen durfte und inzwischen wöchentlich stattfinden soll. Auch gab es zeitgleich eine neue Bibelgruppe für engagierte christliche Ehrenamtliche des GZ YMCAs, der erst alle zwei Monate stattfinden soll, aber nun auch wöchentlich im kleinem Kreise 5-8 Leute, mit Musik, Sharing und Input, welcher von mir gegeben werden soll. Letztlich wird es wahrscheinlich noch einen dritten, ganz neuen, offenen Bibelkreis für Christen, aber vor allem nicht-Christen unter den Mitgliedern, bzw. dessen Freunden, des GZ YMCAs, auch gehalten von mir. Diese Entwicklung finde ich wirklich beeindruckend und liegt mir am Herzen. Ich bin echt dankbar das ich da meinen Teil leisten und mich dafür einsetzten kann.

DSC_5739Ich merke hier in Guangzhou, dass der Austausch auch immer intensiver wird. Als erstes FSJ helfe ich dem GZ YMCA das Programm und den Trip für die kommende Schülergruppe in Pfingsten vorzubereiten und zu planen, doch ebenso in die andere Richtung, indem ich dem GZ YMCA helfe ihre Gruppe von chinesischen Studenten, die diesen Sommer nach Deutschland komme interkulturell vorzubereiten, damit sie wissen was auf sie zu kommt und wie sie damit am besten umgehen. Doch auch etwas ganz neues kam dazu: Ich unterstütze die zwei neuen chinesischen FSJler die für ein Jahr zum CVJM Nürnberg kommen werden, bei ihren Vorbereitungen dafür, Visaantrag, Koordination und Organisation, man fühlt sich wirklich als der Mann dazwischen!

Doch neben diesen zwei Schwerpunktbereichen und den weiterhin monatlichen „German Style Workshop„, wird es auch viel neues drumherum geben:
– monatliche Unterstützung eines Ehrenamtlichen Teams bei seinem Programm für Kinder, die unter Thalassämie leiden (genetisch Vererbte Blutkrankheit)
– ein neues wöchentliches Programm für Kinder oder Jugendlich ein einem mir neuen Center des GZ YMCAs
– eine neue Theater- oder vielleicht sogar Musicalgruppe auf Englisch mit Universitätsstudenten, an deren Ende eine Aufführung steht.
– eine Familienfreizeit im Mai raus aufs Land

Thalassämie ProgrammDas  Huangcun CenterFamilienfreizeit vom letztes Jahr

 

Also wie man hört werden die letzten Monate nochmal erlebnisreich, mit einer Menge Arbeit, aber da ich schon einige Zeit hier war und weis wie es im GZ YMCA so läuft und der GZ YMCA weis wie ich ticke, haben wir es geschafft gemeinsam noch echt super Arbeitsbereiche für mich rauszusuchen, auf die ich mich schon so richtig freue!

Nungut, die Zeit ist nicht mehr lang, aber ich glaub, die beste Zeit meines FSJ in Guangzhou beginnt erst jetzt!
Seid gespannt über mehr Berichte hier im Blog, wenn dann alles wirklich anfängt!

Euch eine inspierende Fastenzeit, einige Kollegen und Freunde machen das hier auch, gemeinsam auf Ostern zu!

Euer FSJler in Guangzhou,
Miguel

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Ökumenischer Kreuzweg in Nürnberg

Kreuzweg„Wie zahlreich sind meine Bedränger…“ (Psalm 3,2)

Die evangelischen und katholischen Innenstadtgemeinden Nürnbergs laden herzlich zum ökumenischen Kreuzweg am Freitag, 27. März 2015 ab 17 Uhr an der Sebalduskirche ein.

Der Weg unter dem Motto „Gebet und Solidarität mit bedrängten Christen weltweit“ führt entlang der Kreuzwegstationen Adam Krafts (übers Pilatushaus durch die Burgschmietstraße)

Der Abschluss findet um 18:15 Uhr in der Johannis-Kirche statt.

Winter Adventure at the Lofot Islands 2015

18 Germans from the YMCA Nuremberg travelled from 1. - 15. March to the faszinating islands at the polar circle. Hiking, Fishing, Skiing, hunting Northern Lights, photographing and more ...
"If I rise on the wings of the dawn, if I settle on the far side of the sea, even there your hand will guide me, your right hand will hold me fast." Psalm 139, 9-10

Cast: CVJM Nürnberg

Tags: cvjm, ymca, nuremberg, nürnberg, lofoten, lofot, polarlicht, northern lights, fishing, fischen and angeln

Frei! Spontan musizieren mit Wohnzimmer-Flair

Im Straßenkreuzer März 2015 stand es:

Die Treppenhaus-Lounge hat ihr Musikprogramm erweitert: Einmal im Monat dürfen neben Profi- auch Hobbymusiker auf die Bühne – bei der offenen Wohnzimmer-Jamsession, immer am ersten Samstag im Monat. Erstmals trafen sich Musiker im Januar zum spontanen Improvisieren im Januar zusammen, die nächste Session steigt dann am 11. April ab 20.30 Uhr. Gemeinsam darf man in die Tasten hauen, Saiten zupfen oder schlagen, laute oder auch leise Töne blasen – und wer kein Instrument spielt – auch klatschen, klopfen, schnippen oder singen. Erlaubt ist alles, was Laune und Melodien macht. Ob Funkgrooves, Rock, Jazz oder Hip-Hop, was herauskommt, hat jeder Musiker selbst in der Hand und/oder in der Stimme. Wer kein Instrument besitzt, aber dennoch im Wohnzimmer-Flair musizieren möchte, für den stehen Piano, Gitarre, Bass, Cajön und Rasseln zur Verfügung. Rhythmus im Blut sollte man aber schon selbst mitbringen. Nur zuhören ist auch und unbedingt erlaubt. Wer ein Instrument erstehen oder seine Privatsammlung erweitern möchte, wird vielleicht beim ersten Musikerflohmarkt auf AEG fündig. Am 22. März gibt es dort alles, was das Musikerherz begehrt.

  • Wohnzimmer-Jamsession, Samstag, 11. April, ab 20.30 Uhr in der Treppenhaus-Lounge, CVJM Nürnberg-Kornmarkt, Kornmarkt 6, Tel. 0178-2382372. Der Eintritt ist frei.
  • 1. Musikerflohmarkt auf AEG, Sonntag, 22. M£rz 12-17 Uhr, AEG Werkstatt 141, Muggenhofstraße 141,Tel. 0911/317741, info@btm-guitars.de. Der Eintritt ist frei.

Severine Weber, Straßenkreuzer Redaktion

China – Klappe, die zweite!

Ni hao,

es gibt viel zu berichten! 5 Tage, viele Begegnungen, lange Reisen, wenig Schlaf und unglaublich viel zu sehen.

Am Freitag konnten wir die Unterschiede zwischen dem deutschen und chinesischen Studentenleben kennen lernen. Wir besuchten den großen Campus der Chinese University of Hongkong und trafen uns mit den Studenten zum Austausch. Am Abend war es bei einer herzlichen Abschiedsparty allerdings schon wieder Zeit „Auf Wiedersehen“ zu einigen der neu kennen gelernten Studenten zu sagen.

An unserem letzten Tag in Hongkong hatten wir in Kleingruppen noch einmal die Möglichkeit die Arbeit des YMCAs in unterschiedlichen Einrichtungen konkreter kennenzulernen. So bekamen wir einen Einblick in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung, ein Café und ein Jugendzentrum, die vom YMCA betrieben werden. Abends wurden wir als Ehrengäste bei einer sehr feierlichen Zeremonie des Uni-Y Hongkong empfangen. Das Abendprogramm bestand aus unterschiedlichen Beiträgen der einzelnen Uni-Y Gruppen, dabei durften auch wir uns beteiligen, in dem wir das bekannte Fliegerlied vortrugen. Dies wurde enthusiastisch aufgenommen und am Ende des Liedes tanzten nicht nur wir, sondern mit uns der gesamte Saal.

Nach diesem ereignisreichen Abend ging es am nächsten Morgen in die weit weniger bekannte, jedoch um einiges größere Metropole Shenzhen. Durch die Städtepartnerschaft zwischen Shenzhen und Nürnberg empfing uns das Amt für internationale Beziehungen dort als deutsche Delegation und organisierte uns ein vielseitiges Programm. In zwei Tagen durften wir drei atemberaubende Reit-, Tanz- und Akrobatikshows bewundern und wurden durchgehend mit exquisiten Gerichten verköstigt. Auch wurden wir durch zwei sehr unterschiedliche Parks geführt. In dem einen waren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Chinas in Miniatur dargestellt, in dem anderen durften wir exotische Pflanzen bestaunen. Bei einer Führung durch das Shenzhen Museum konnten wir mit einer enormen Informationsdichte die Geschichte der Stadt in 20 Minuten erfahren. Zudem nahm uns eine große chinesische Ortskirche herzlich auf und bezog uns aktiv in den Gottesdienst mit ein, in dem wir zwei Lieder vortragen durften.

Wie ihr seht, die Tage hier sind sehr ausgefüllt und einige Programmpunkte äußerst herausfordernd, ganz nach unserem Motto „Challenge. Seek it. Face it. Live it.“ Unter diesem Thema stehen auch unsere Morgen- und Abendandachten, in denen wir uns mit verschiedenen Herausforderungen, wie zum Beispiel Zweifel, Gaben, Vertrauen, Freundschaft und Geld auseinandersetzen. Wir sind dankbar über die Möglichkeit, uns hier in China unterschiedlichen Herausforderungen stellen zu können und an diesen gemeinsam zu wachsen.

Im Moment sitzen wir im Zug nach Guangzhou und sind schon gespannt welche „Challenges“ uns dort erwarten.

Wir freuen uns, euch auch darüber auf dem Laufenden zu halten!

Zai jian. Bye bye. Bis bald!

Eure Uni-Y ler