Groß, prächtig, bombastisch – das Jubiläumswochenende des YMCA of Guangzhou

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In China ist das eigene „Gesicht“ immer ganz wichtig. Man muss es wahren, also lieber nicht zu sehr ausrasten, man darf es nicht verlieren, also sich lieber mit den richtigen Leuten abgeben, man muss es beschönigen und das Beste davon zeigen, denn nur so steigert man das Image und die Bedeutung der eigenen Person oder einer Firma oder eines YMCA.

 

So wurden für das 105 jährige Jubiläum des GZ YMCA keine Kosten und Mühen gescheut und statt an einem Abend zu feiern, wurde das gesamten Wochenende zu einem einzigen riesigen Event, gefolgt von einer Großveranstaltung der nächsten: Wohlgemerkt der YMCA of Guangzhou gar nicht so groß ist, wie sein riesiger Nachbar aus Hong Kong, mit seinen 40 Angestellten, doch dennoch soll die große Bedeutung innerhalb der örtlichen Gesellschaft gezeigt werden.

 

Es wurden hohe Vertreter aus allen Ecken Chinas und Asiens eingeladen: Der Generalsekretär des chinesischen Nationalverbandes, der Vorsitzende der Asia & Pacific Alliance of YMCAs, der Generalsekretär des japanischen Nationalverbandes, der Vorsitzender der Religionsbehörde von Guangzhou, der Stadtdekan und und und…

Doch weil leider kein Vertreter vom Nürnberg CVJM anreisen konnte (nur wegen dem Wochenende hätte sich das nicht gelohnt für so eine lange Strecke), wurde ich, ich der FSJler aus Nürnberg, gebeten stellvertretend für den Nürnberger CVJM die Partnerschaft beim Jubiläum zu representieren: Das war echt eine große Ehre, dessen Bedeutung ich mir sehr bewusst bin. Der GZ YMCA schätzt die Freundschaft zwischen Nbg und GZ wirklich sehr!

 

So ging es am Freitagabend los mit einem großen Willkommens-Dinner (das beste chinesische Essen das ich jemals gegessen habe!) und einem großem „Karneval“ im besten und teuersten 5***** Hotel Guangzhous, das China Mariott Hotel.

Mit extra für den Karneval extern angeheuerten Tänzern, Sängern und den bekanntesten Moderatoren aus Guangzhou DSC_5019wurde der Karneval zu dem alle tausende Mitglieder des YMCAs eingeladen waren. Doch wenn dann die Grundschulkinder einer Grundschule mit der der YMCA kooperiert in lieblichen Kleidern singt und tanzt berührt das schon das Herz.

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Samstagmorgen ging es gleich weiter mit einer Fotoausstellung auf 3 Etagen des zentralen Centers, die die Arbeit des YMCA vorstellen soll. Eine komplette Etage wurde allein für die Fotos der Partnerschaft nach Nürnberg genommen: Das liegt ihnen wirklich am Herzen!

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Nachmittags ging es weiter mit einer Seminar zum Thema Soziale Arbeit, in denen Projekte verschiedener YMCAs aus ganz China vorgestellt DSC_5561wurden. Natürlich im 2. besten Hotel Guangzhou’s mit noch höheren Vertretern, eigens dafür angereist. Im selben Hotel abends ging es aber erst richtig zu Sache mit dem eigentlichem Feier-Abendessen, mit ganz formellen Reden und einer Menge „Gambei“. Die chinesischen Leiter mussten eine Menge fließenden chinesischen Konjacks vertragen! – Dazu wann anders mehr…

 

 

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Am Sonntag war allerdings der Höhepunkt:
Alle Mitglieder und Freiwilligen wurden zu einen Sportwettbewerb für Kinder mit Behinderung eingeladen. Es kamen auf dem riesigen Sportplatz einer Schule tausende an Leuten zusammen, sodass letztlich eine 2 Ehrenamtliche zu 1 Kind zusammenkamen. Es war eine Schau! Mit chinesischer Nationalhymne und Flaggenzeremonie eingeweiht ging es los.

Und ich kann gar nicht beschreiben, wie es das Herz erwärmte zu sehen wie glücklich diese benachteiligten Kinder waren und wie sehr es ihre Helfer ebenso berührt hat: Das ist der Schatz der sozialen Arbeit. Dem Helfen helfen, kein Auge kann bei solchen Anblicken trocken bleiben.

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Doch dann war es auch wieder vorbei. Ich könnte noch viel mehr ins Detail gehen und kleine Stories erzählen, aber ich bin eh schon hoffnungslos über den Limit drüber, daher: Dranbleiben bis zum nächsten Eintrag, mit neuen echt netten kleinen Stories!

Das war das 105 jährige Jubiläum des GZ YMCA: Groß, pompös, interessant, freundschaftlich und mitreißend.
Hierzu herzlichen Glückwunsch und Happy Birthday unser guter Freund YMCA of Guangzhou!

Euer FSJler aus Guangzhou,

Miguel

Internationaler Ökumenischer Gottesdienst am 1. Advent

IÖGD
In Nürnberg leben Christen aus vielen Nationen in ihren Gemeinden. Diese Vielfalt christlichen Lebens in der Stadt wird jedes Jahr am 1. Advent in der Lorenzkirche besonders deutlich, wenn die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) die internationalen Gemeinden zum gemeinsamen Gottesdienst einlädt.

Zwölf Gemeinden haben sich zum Gottesdienst angemeldet – von China bis Ägypten, von Äthiopien bis Lateinamerika. Jede Gemeinde wird mit einem Advents- oder Weihnachtslied aus ihrer Heimat und einer Fürbitte an diesem Gottesdienst mitwirken. In der Vielfalt der Sprachen und Rhythmen soll das Lob Gottes erklingen, das alle Christen verbindet.

Anschließend an den Gottesdienst lädt der CVJM Nürnberg zur einer internationalen Feier mit Essen, Getränken und Musik in sein Haus am Kornmarkt 6 ein.

Die Einladung zum Internationalen Ökumenischen Gottesdienst finden Sie hier:
Internationaler Ökumenischer Gottesdienst 2014

–> Mehr Infos: angelika.boehm@cvjm-nuernberg.de

AusFlug

Da ich vor Weihnachten noch einmal ausreisen musste hab ich mir gedacht ich könnte die Gelegenheit nutzen um mir noch ein anderes Land anzuschauen, wo ich doch schon mal in der Gegend bin.
Kurz überlegt: Was interessiert mich? Was ist in der Nähe und deswegen günstig? Wo braucht man kein Visum? Wo kann ich was anderes sehen? Wo ist es schön?
–> PHILIPPINEN!
Vor 2 Wochen ging es dann für ein langes Wochenende nach Puerto Princesa auf die Insel Palawan.
Ich habe jede einzelne Sekunde davon wirklich genossen. Hier ein paar Eindrücke:

Ich kam am Abend in Puerto Princesa an und wurde von Jessa abgeholt. Über “Couchsurfing” bin ich auf Jessa gestoßen und hab die Tage bei ihr übernachtet und etwas mit ihr, Jamie (Couchsurfer aus Malaysia) und Rosalie(Jessas Freundin) unternommen. Zusammen sind wir gleich an die Promenade gefahren und haben Meeresfrüchte und Balut, ein angebrütetes und gekochtes Ei dass auf der Straße verkauft wird, gegessen. Um den Tag abzurunden sind wir noch die Straße mit ausgeliehenen Fahrräder rauf und runter gefahren und haben uns unterhalten und kennen gelernt.
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Die Familie bei der ich geschlafen habe führt ein Bestattungsunternehmen. Für mich ein kleines Abenteuer, wenn ein Stockwerk unter dir die Särge aufgebarrt werden. Die Fotos zeigen das Haus, den Ausblick daraus, die gewöhnungsbedürftigen Mitbewohner, die Straße, die Dusche bzw. Wassertonne und das Essen das es dort gab.
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Am nächsten Tag ging es dann früh los zum Island Hopping. Wir haben uns für einen Tag ein Boot (+Fahrer) gemietet und sind damit von Insel zu Insel gefahren. Waren schnorcheln, haben die Sonne auf uns strahlen lassen, Seesterne begutachtet, gutes Essen bekommen, hab mich massieren lassen und die unglaubliche Wasserwelt und Landschaft genossen. Paradiesisch.
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Zum Abschluss des Tages waren wir noch zusammen in einer Karaoke Bar….sehr witzig!!
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Sonntag hab ich mich ohne die anderen auf den Weg gemacht. Aber alleine war ich nicht lange, denn mit einer Touristengruppe ging es zu dem Weltnaturerbe “Underground River” in Puerto Princesa.
Ich hab noch nie eine so wunderschöne Landschaft mit meinen eigenen Augen gesehen. Fotos zeigen da nur den Ansatz dessen, wie es wirklich aussieht.
Es war ein imposanter Tag mit einer unglaublich witzigen Truppe, wilden Affen, Holzwürmern die ich probiert habe, dem eindrucksvollen Underground River, Schwimmwesten, einem wundervollen Strand, vielen Fotos und richtig viel Spaß.
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Hier ein Link, der ein wenig von Puerto Princesa, dem Underground River und  Tamiloc (dem Holzwurm) zeigt.

Wieder beim Bestattungsunternehmen angekommen, sind Jessa, ihre Schwestern, Rosalie, Jamie und ich das letzte mal gemeinsam Essen gegangen und ich hab mir für 1€ eine Cocosnuss zu Trinken bestellt, die die Größe eines Basketballs hatte.
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Am nächsten Tag ging es dann mit dem Tricyle an den Flughafen von Puerto Princesa.
In Manila angekommen hab ich noch ein bisschen die Gegend dort erkundet und wollte unbedingt das Verkehrsmittel der Einwohner nutzen. Mit einem Jeepney ging es  durch den Verkehrsurwald Manila an meinen Terminal und ich bin schließlich völlig geflasht in Hong Kong angekommen!

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AusFlug

Da ich vor Weihnachten noch einmal ausreisen musste hab ich mir gedacht ich könnte die Gelegenheit nutzen um mir noch ein anderes Land anzuschauen, wo ich doch schon mal in der Gegend bin.
Kurz überlegt: Was interessiert mich? Was ist in der Nähe und deswegen günstig? Wo braucht man kein Visum? Wo kann ich was anderes sehen? Wo ist es schön?
–> PHILIPPINEN!
Vor 2 Wochen ging es dann für ein langes Wochenende nach Puerto Princesa auf die Insel Palawan.
Ich habe jede einzelne Sekunde davon wirklich genossen. Hier ein paar Eindrücke:

Ich kam am Abend in Puerto Princesa an und wurde von Jessa abgeholt. Über “Couchsurfing” bin ich auf Jessa gestoßen und hab die Tage bei ihr übernachtet und etwas mit ihr, Jamie (Couchsurfer aus Malaysia) und Rosalie(Jessas Freundin) unternommen. Zusammen sind wir gleich an die Promenade gefahren und haben Meeresfrüchte und Balut, ein angebrütetes und gekochtes Ei dass auf der Straße verkauft wird, gegessen. Um den Tag abzurunden sind wir noch die Straße mit ausgeliehenen Fahrräder rauf und runter gefahren und haben uns unterhalten und kennen gelernt.
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Asylland

Der Flüchtling,
umgeben von Blech und Dunkelheit,
auf Wasserwegen und Straßen,
auf dem Weg in den Norden.

Der Bürger,
ein halbes Leben lang erpicht,
einen Container zu bauen.

Um dann,

ein halbes Leben lang,
ihm zu entrinnen.

Im Rahmen des www.Kunstrasenfestival.de wollen wir Künstlern und Flüchtlingen eine Plattform bieten, sich in bereitgestellten Containern mit ihrer Kunst zu präsentieren. Wir wollen damit Solidarität mit der Situation von Flüchtlingen zeigen, und eine Containerlandschaft rund um die Großbühne des Festivals aufstellen.

Das Kunstrasenfestival stellt Schulklassen, Menschen mit Fluchterfahrung und regionalen Künstler Containerraum zur Verfügung. In der Containerstadt werden innerhalb einer Woche für das Festival parallele Kunstausstellungen vorbereitet. „Asyl“ ist nicht das vorgegebene Thema für die einzelnen Ausstellungen. Die Begegnung zwischen den Künstlern wird ebenfalls nicht forciert. In Asylland sind allerdings Menschen mit unterschiedlichen Biographien Nachbarn, und können sich freiwillig begegnen.

Eine ganz typische statt utopische Nachbarschaft auf Zeit,
nur das DIE EINEN, DIE ANDEREN, und DIE GANZ ANDEREN Teil sind von Asylland.

Kontakt: Jean-Francois Drozak, *protected email*

Foto: www.GlynLowe.com, orginal, cc-by

League of Legends LAN-Party

LoL Tournament
Im CVJM Nürnberg-Kornmarkt findet am Sonntag, 23. November 2014 zum ersten Mal, in Kooperation mit „Jugend mit einer Mission“, eine riesige LAN-Party – mit allen möglichen Spielen (vorwiegend „League of Legends“, Wii, …) statt.

Mehr Infos und Registrierung bei ywam.lol.tournament@gmail.com

–> PDF-Flyer

Mitgliederversammlung im CVJM Nürnberg-Kornmarkt

Liebe Schwestern und Brüder!
Zur Mitgliederversammlung der Stimmberechtigten Mitglieder des CVJM Nürnberg e.V. lade ich Euch sehr herzlich ein für Dienstag, den 18. November 2013 um 19.00 Uhr im großen Saal des CVJM-Hauses, Kornmarkt 6.

Bitte beachtet, dass die Mitgliederversammlung bereits um 19.00 Uhr beginnt. Wir wollen uns Zeit nehmen, uns mit dem Theme Finanzen detaillierter zu beschäftigen. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: Mitgliederversammlung im CVJM Nürnberg-Kornmarkt weiterlesen