30 Jahre CJD

Interview mit Daniel Klein.

Daniel, seit drei Jahren bist du aktive Verbindungsperson zum Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Nürnberg. Was schätzt du an der Arbeit mit dem CJD?

Unsere Kooperation mit dem CJD ist zutiefst CVJM Arbeit. Unser Gründer George Williams war ein Mensch mit einem Herz für Auszubildende. Aus einem christlichen Menschenbild und einer tiefen Leidenschaft für Jesus heraus wollte er diese Auszubildende erreichen. Er wollte sie fördern und unterstützen. Das CJD hat sich aus dem CVJM genau mit diesem Schwerpunkt herausgebildet. Der Slogan des CJD lautet „die Chancengeber – keiner darf verloren gehen“. Mich begeistert dieser Slogan, denn er ist zutiefst christlich und menschenorientiert. Ich schätze an unserer Kooperation, dass wir Jugendliche im Blick haben, die sich schwer tun ins Berufsleben einzusteigen. Aber es geht darum, dass keiner verloren geht und dass wir diese Jugendliche begleiten und unterstützen. Ich bin sicher, dass George Williams seine Unterschrift unter dem CJD Slogan geben würde. 30 Jahre CJD weiterlesen

Kinderfreizeit 2011 – Piraten in der Oberpfalz

Auch dieses Jahr gab es wieder eine Kinderfreizeit vom 13.6. bis 19.6. im Grimmerthal im, diesmal mit dem Thema „Piraten“. Mit unserem Schiff schipperten wir durch die Oberpfalz, erlebten Abenteuer und trafen dabei auch viele interessante Leute aus der Bibel.

Wir hatten dort ein sehr schönes Gelände mit drei Häusern, großen Wiesen zum Fußballspielen, ein Lagerfeuerplatz für gemütliche Abende, einen großen Wald für Geländespiele und einen See, der auch oft benutzt wurde, um zum Beispiel unsere Kaper-Techniken zu verbessern. Auf unserer Reise erwarteten uns verschiedene Aufgaben und Hindernisse, die es zu meistern und zu überwinden galt. So durchliefen wir eine Piratenausbildung, mussten Schiffe versenken, unsere strategischen Fähigkeiten beweisen, einen Schatz zurückerobern und konnten einen Abend in einer Piratenspelunke verbringen. Es wurden auch zwischendurch verschieden Workshops angeboten, bei denen die Kinder unter anderem Piratenschmuck und Schatzkisten basteln oder ein Piratenüberlebenstraining absolvieren konnten. Wer mehr über unsere Freizeit wissen will, kann auf der CVJM-Homepage zu jedem Tag einen Blogeintrag lesen. Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Küche, Ursel und Manfred Kerschbaum, die uns jeden Tag super bekocht haben Vielen Dank nochmal!

Björn Ohlsen

Dinner Your Bible – Interview mit Anja Wilde

Anja, Dinner Your Bible platzt zur Zeit aus allen Nähten. Immer mehr kommen dazu – wie kommt das? Was glaubst du, ist so attraktiv an Dinner Your Bible?

Nach dem Glaubenskurs im letzten Herbst sind viele neue junge Leute zu uns gekommen und dabeigeblieben. Dank unserer offenen Art und der bunt gemischten Gruppe ist jeder bei uns willkommen. Beim gemeinsamen Abendessen hat man gleich die Chance anzukommen.

Wir vom Leitungsteam tauschen uns im Gespräch mit den Teilnehmern über Bibelstellen aus und versuchen, diese in den Alltag zu übertragen. Abschließend unterhält man sich in der Küche beim Abwasch sowie oftmals auch beim Getränk in der Lounge über dies und das Interessante. Dinner Your Bible – Interview mit Anja Wilde weiterlesen

Kinderfreizeit 2011

Sonntag Nachmittag – 15:55 Uhr Nürnberger Zeit endete unser Abenteuer am Kornmarkt. Kurz vor der Abfahrt in Grimmethal wurden wir noch alle zum Kapitain-Azubi (Auszubildenenden) ernannt und haben eine Mottoente überreicht bekommen. Aber jetzt noch mal der Reihe nach…

Das letzte mal hatten wir uns nach dem Lagerfeuerabend am Freitag gemeldet. Auch wenn wir nach diesem echten Piratenabend etwas aufgedreht waren konnten wir doch gut schlafen und freuten uns am Samstag auf unser Frühstück. In der Power-Hour lernten wir Johannes den Täufer kennen, einen echt coolen Typ der sich traute Menschen auch unangenehme Wahrheiten zu sagen. Etwas komisch war, dass er Heuschrecken aß… Wir durften probieren – schmecken fischig 🙂 … In unseren Kajüten sprachen wir mit unseren Mitarbeitern darüber was wahre Helden ausmacht.

Am Nachmittag regnete es wie aus Eimern. Trotzdem oder vieleicht auch gerade deswegen ließen wir es uns nicht nehmen bei einem großen Geländespiel nocheinmal alles zu geben. Spätestens nach diesem Nachmittag waren alle Klamotten durchnässt…

Am Abend legte unser Schiff auf einer seltsamen „Alohainsel“ an. Massagen, Coctails und lauter so unpiratisches Zeugs – aber wir können nicht leugnen es doch genossen zu haben… Zum Abschluss des Abends schauten wir noch Freizeitbilder und genossen die gemeinsame Zeit mit Karamalz und guter Musik.

Am Sonntag früh feierten wir zusammen Gottesdienst. Wir hörten das Gott uns gebrauchen kann und will. Besonders schön war, dass alle am Gottesdienst beteiligt waren.

Liebe Eltern wie Putzen und aufräumen geht wisst ihr ja selbst aus Erfahrung mit euren Kindern – halt 42x so schlimm 🙂 Nur soviel… Wir haben auch diesen Teil des Abenteuers hinter uns gebracht.

Jetzt sitzen Kapitain und Klabautermann zusammen in ihrer Küche – es ist still und langweilig. Hat jemand lust morgen erneut in See zu stechen??? Wenn nicht sehen wir uns spätestens beim Nachtreffen am Freitag, den 08. Juli.

Liebe Grüße

Kapitain Christoph und Klabautermann Basti

Kinderfreizeit 2011 Tag 5

Tag 5: Nach dem Frühstück gab es die POWER-HOUR. Es ging um Salomo und den Sinn des Lebens.  Nachdem wir die Frage nach dem Sinn des Lebens geklärt hatten sind wir in die Workshopzeit gegangen dort hatten wir die Möglichkeit Fussball zu spielen, mit Gregor Lieder zu singen, auf der Slackline über den See zu laufen, einen Piratentanz zu lernen der auch für einige der Jungs die sonst so garnicht auf tanzen stehn ganz interessant war ;). Nach den Workshops ging es dann gleich zum Mittagessen wo wir mit Schnitzel verwöhnt wurden. Unseren Nachmittag brachten wir damit zu dem Capt’n seinen neu gefundenen Schatz abzuluchsen dafür mussten eine ganze Reihe von Rätseln gelöst werden. Zum Abendessen gab’s dann Fingerfood vom Grill (Ripchen und Hähnchenschenkel). Da Schlug jedes Piratenherz doppelt so hoch. Um den Tag abzuschließen haben wir noch am Lagerfeuer gesessen und Lieder gesungen.

Christoph

Tag 5 (TN): Heute wurde beim Fahnenapell die Fahne des gestrigen Nachmittags gehisst. Nach dem Frühstück, bei der POWER-HOUR, ging es um Salomo und den Sinn des Lebens. Sie bestand eigentlich nur aus einem Theaterstück, das nicht aufgelöst wurde, und in den Kleingruppen wurde den Kindern dann die Lösung für die Frage nach dem Sinn vermittelt. Danach gab es Workshops. Z.b.: Fußball, Slackline über den See oder Piratentanz. Ich war bei dem Workshop Slackline über den See und hab den ganzen Weg geschafft.
Euer Josef
Viele Grüße von Josef, Artem, und Yannik

Kinderfreizeit 2011 Tag 4

Tag 4 (Teilnehmersicht): Wir standen auf und sahen, dass die Scheibe eingefroren war, genau wie unsre Sachen, die außen hingen. Danach hieß es „Aufräumen, Sklaven!“ , wofür wir knappe 20 Minuten brauchten. Dann gingen wir zum Fahnenappell, beim Frühstück durften wir uns Vollfuttern, und wir, das Siegerteam des gestrigen Geländespiels, durften Fanta und Sprite zum Frühstück trinken =) Dann jedoch kam der Klabautermann, und verpasste uns für das „wunderbar aufgeräumte“ Zimmer ein 3-) (schlechtestes Zimmer überhaupt)! -.- Abeit lohnt sich doch nicht! Mit Fleiß auch kein Preis. Wir haben in der Power  Hour gelernt , dass in Gottes Augen kein Mensch hoffnungslos ist. Jetzt sind Workshops, und wir sitzen hier in aller Ruh und schreiben euch was neues zu =)

Denis, Felix, Yannick

Heute früh gab es beim Fahnenappell keine Überraschungen, alle waren da und keiner wurde entführt. Da wir gestern den Schatz erbeuten konnten, bekamen wir zum Frühstück noch Fanta und Sprite 🙂 Bei der PowerHour hörten wir von Maria Magdalena, dass kein Mensch hoffnungslos ist und gestalteten in den Kleingruppen noch ein Plakat mit Fußabdrücken. Danach konnten wir verschieden Workshops machen, wie zum Beispiel Fußball spielen, Wasserbombenschleuder, Postkarten basteln oder Diabolo spielen.
Björn

Kinderfreizeit 2011 Tag 3

Heute früh standen wir zuerst ganz normal auf und gingen zum Fahnenappell. Dort fiel uns auf, dass der Basti und zwei andere Teilnehmerzimmer nicht da waren. Wir machten uns in drei Gruppen auf den Weg, um den Basti wiederzufinden. Wir mussten im Wald verschiedene Personen befragen, die den Basti gesehen haben. Außerdem mussten wir Goldminen finden, um dem Gedächtnis der Informanten auf die Sprünge zu helfen. Nachdem wir bei allen Personen waren, bekamen wir den Hinweis, dass Basti auf einer Lichtung zu finden sei. Dort fanden wir ihn schließlich und er erzählte uns, dass er von den zwei anderen Teilnehmerzimmern entführt wurde, weil er so gemein zu ihnen war. Auf der Lichtung haben wir erst mal eine Mittagspause mit Leberkäsbrötchen. Auf einmal war aber wieder Basti verschwunden! Nun erzählte uns Manfred die wahre Geschichte: Er wusste von einem Schatz, der in einem See versteckt war. Basti hat in bei einem Gespräch belauscht und wollte den Schatz nun selber heben. Die anderen zwei Zimmer erfuhren von seinem Plan und entführten ihn, um an den Schatz zu kommen. Er konnte aber fliehen und wurde von uns gefunden. Bei uns tat er so, als ob er von den anderen entführt wurde, weil er gemein war. Danach schlich er sich davon und ist jetzt wieder auf der Suche nach dem Schatz.
Die zwei anderen Gruppen stießen zu uns und wir versuchte nun in einem Geländespiel, möglichst schnell ein Boot, Paddel, Schutzschilde, Eimer und Spritzpistolen zu bauen. Als wir alle fertig waren, machten wir uns auf zum See. Dort wartete aber schon die nächste Überraschung auf uns: Basti war auch da und hatte sich sein eigenes Boot, die „Black Pearl“, gebaut. Nun gab es eine große Seeschlacht um den Schatz, woraus eine Zimmergruppe als Sieger hervorging. Für seinen Verrat wurde Basti mehrmals im See kielgeholt. Am Abend hörten wir noch zwei Geschichten von Mose und wie er seine Feigheit mit Gottes Hilfe überwinden konnte. Zum Abschluss des Tages saßen wir am Lagerfeuer und aßen Stockbrot und Würstchen.

Ein Jahr in Deutschland – Maria Alejandra

Maria, die Zeit verfliegt schnell. Bald ist ein Jahr vorbei und du gehst wieder in deine Heimat zurück. Wie ist es dir in diesem Jahr ergangen? Was hat dir besonders gut gefallen?

Ein Jahr, wow! Es war irgendwie sehr lang und sehr kurz zugleich. Und es tat mir total gut hier in Nürnberg ein Jahr zu leben. Was mir alles besonders gefallen hat, sind: das deutsche Essen, die vielen Menschen, die ich kennen lernen durfte, der CVJM Nürnberg, meine Arbeit, die Programme des CVJM, dass wir mit Migranten arbeiten und…das klingt jetzt vielleicht ein bißchen komisch: Mir hat auch das Wetter gefallen! Und nach einem Jahr Lounge trinke ich jetzt auch total gern Kaffee. Auch habe ich hier eine besondere Familie gefunden. Ich habe gelernt, dass in unserer Welt nicht nur Perú Hilfe braucht, sondern dass es noch viele Menschen gibt, die unsere Hilfe brauchen. Es ist einfach genial, mit einer weltweiten CVJM-Familie diesen Menschen zu helfen und dabei von Gott Kraft dafür zu bekommen. Ein Jahr in Deutschland – Maria Alejandra weiterlesen