Roarfest in Nürnberg


Im Z-Bau in Nürnberg findet am 7. November 2008 das Roarfest, ein christliches Festival der härteren Art, statt. Headliner ist Spoken. Außerdem kommen Arson aus Köln, Antz of Glory aus München, Cottonbomb aus Chemnitz und Torn Indictment und True Destination als lokaler Support.

Die Karten gibts für 7 EUR im Vorverkauf und 8 EUR an der Abendkasse.

200 Jahre evangelische Landeskirche

Die evangelisch lutherische Landeskirche in Bayern feiert ab Freitag, dem Reformationstag, ihren 200. Geburtstag. Bis zum Erntedankfest 2009 wird das Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen begangen.

Los geht es zum Beispiel in Neuendettelsau in der Nikolai Youth Church. Dort findet am Freitag den 31. Oktober die Church Night mit Jugendgottesdienst, Kleinkunst und einem Konzert statt.

P.S.: Der CVJM Nürnberg feiert übrigens demnächst auch ein Jubiläum.

Du kommst hier nicht rein – Meine Rolle als Fremder

Wie jedes Jahr fand auch diesen Herbst das Mitarbeiterwochenende in Altenstein statt. Ca. 100 Mitarbeiter kamen zu der Tagung mit dem Thema „Als Fremde(r) den Fremden lieben… .“ Du kommst hier nicht rein – Meine Rolle als Fremder weiterlesen

Junge Erwachsenen Tag – JET

Junge Erwachsenen Tag – JET – in der Baptistengemeinde am Südring dieses Wochenende!

Thema: Generation Burn(out)? Viele Jugendliche und junge Erwachsene bringen sich mit großer Begeisterung und Hingabe in Familie, Freundeskreis, Beruf und auch in die Gemeinde ein. Zu hohe persönliche Erwartungen an eigene Leistungen sowie Überlastungen und Misserfolge können uns dabei ausbrennen lassen. Junge Erwachsenen Tag – JET weiterlesen

Kunstausstellung „Licht“ – Einladung zur Vernissage

Am kommenden Sonntag, den 26.10. um 18 Uhr lädt die Alpha-Buchhandlung anlässlich ihres 100. Geburtstag zur Vernissage ein. Der Künstler Eberhard Münch ist selbst anwesend. Die Ausstellung ist dann bis 8.11. geöffnet.

Ort: Kornmarkt 6, CVJM großer Saal

Jugendlebenswoche

Von Jugendlichen bekommt man oft zu hören, dass die Sommerfreizeiten sie in ihrem Glauben weiterbringen. Aber nach so einer Freizeit kommt unweigerlich der Alltag und somit die Ernüchterung, dass das, was ich mir auf der Freizeit vorgenommen habe, nicht so leicht umzusetzen ist. Genau aus diesem Grund gibt es die Jugendlebenswoche. Hier treffen die zwei Gegensätze aufeinander: Nämlich Freizeitgefühl & Alltag.

Wir wollen mit acht bis zehn Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren eine Woche in das CVJM Haus einziehen. Wir werden uns unser Wohnzimmer einrichten und wollen dann eine Woche lang in einer WG Glaube & Alltag teilen. Das bedeutet Gemeinschaft, Glaubensimpulse, Spaß, Sport, tiefgehende Gespräche, gemeinsam kochen, abhängen… Jugendlebenswoche weiterlesen

Ora et labora – Gemeinschaft und „Glauben-leben“ erfahren – beides sehr schön!

Den Spruch habe ich schon so oft gehört, jedoch bisher scheinbar noch nicht so recht wahrgenommen. Aber dazu später noch ein wenig mehr.

Ein früher Samstagmorgen ohne so wirklich Ausschlafen und eine gute Portion Tatendrang – so sind Nadine und ich zum CVJM-Haus am Kornmarkt gekommen. Nach einer gewissen Anlaufzeit hatten sich um die 30 Leute eingefunden und die Aufteilung in Indianer und Häuptlinge war recht gut.

So war ich unten in der Werkstatt mit eingeteilt und da einiges zu viel war und wir neue Freiräume benötigten, hieß es zuerst mal aussortierten. „Müll“ (von Häuptlingen als solcher definiert) nach oben bringen (Indianer schleppen). Achtung: Man findet nun alles auf Anhieb, was viel Michaels „Wegwerflaune“ zu verdanken ist!

Da einige meiner Insider in der Malabteilung des Kinderraums (Team „Weiße Nase“) waren, weiß ich, dass hier auch super was bewegt wurde an nur einem Tag. Ergebnis: Ein nicht wieder zu erkennender Raum in dem „Kind“ sich richtig wohl fühlen kann.

Darüber hinaus wurden Elektriker-Arbeiten in der Turnhalle erledigt, der Bandraum, die Lounge und die Garderobe auf Vordermann gebracht. Sehr viele Hände schaffen so unglaublich viel an einem Tag und die Gemeinschaft bekommt man praktisch gratis dazu.

Nach einem mit Arbeit gefüllten Vormittag gab es lecker Essen und noch eine Andacht. In welche Reihenfolge kann ich HEUTE wegen starken Erschöpfungserscheinungen DAMALS nicht mehr sagen, aber ich kann berichten, dass beides sehr gut getan hat. Am Nachmittag ging es dann der Vollendung des Projektes entgegen. So war der Samstag im Oktober eine „win-win-situation“, das heißt: das CVJM-Haus strahlt von innen und die Menschen, die dafür verantwortlich sind, durften Gemeinschaft und „Glauben-leben“ erfahren – beides sehr schön.

Um den Kreis zu schließen: Ora et labora – Bete und arbeite. Für mich bedeutet dies (zu dieser Erkenntnis hat es fast 35 Jahre gebraucht!), dass ich eine Grundlage für mein Leben durch meinen Glauben habe und eine Aufgabe die mich erfüllt, mich vielleicht viel Kraft kostet und mir alles abverlangt. Zusammen jedoch machen sie mich zu einem zufriedenen Menschen der am Abend mit einem guten Gefühl einschlafen kann und sich auf den nächsten Tag freut.

In diesem Sinne: Kommt alle das nächste Mal, wenn der CVJM ruft: „ora et labora“!

Liebe Grüße von

Fritz Lettenmayer
(dem Indianer)